Stellungnahme des zivilgesellschaftlichen Netzwerks AK Rohstoffe zum BMZ-Aktionsplan „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat im Oktober 2025 seinen Aktionsplan „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit” vorgestellt. 33 zivilgesellschaftliche Organisationen, Mitglieder der AK Rohstoffe, haben eine Stellungnahme veröffentlicht, in der wir unsere Sorgen über die Reformpläne des BMZ äußern.
Menschenrechtslage in Kolumbien 2025: MRKK-Kurzbericht und Empfehlungen an die Bundesregierung
Die Gewalt gegen Zivilbevölkerung und Menschenrechtsverteidiger*
CSO statement on Fossil Fuels phase-out conference in Santa Marta
On 28 and 29 April 2026, more than 60 states will discuss scenarios and requirements for a progressive phase-out of fossil fuel extraction and use in Santa Marta, Colombia. In the lead-up to the First Conference on Transitioning away from Fossil Fuels, civil society organisations from across the world have developed a variety of concrete proposals and comprehensive requests to convening governments. In this context, the European human rights network on Colombia, oidhaco, together with 16 Colombian and European human rights organisations, urges the EU and Europe to reduce their dependence on fossil fuels and transform their extractive economic relations with other countries globally and with a particular focus on Latin America and Colombia.
Erklärung zum US-Militärschlag in Venezuela und Gewaltdrohungen gegen Lateinamerika
Die Militäroperation der USA in Venezuela Anfang des Jahres und die nachfolgenden Drohungen mit Militärinterventionen gegen Kolumbien, Mexiko und Kuba verstoßen gegen die UN-Charta und stellen eine gefährliche Gewalteskalation in Lateinamerika dar. Klar ist: Die internationale regelbasierte Ordnung vor weiterer Erosion zu schützen, ist auch im ureigenen Interesse Deutschlands und Europas. Die Bundesregierung sollte diese Völkerrechtsverstöße in aller Deutlichkeit verurteilen und sich energisch für den Schutz von Frieden und Menschenrechten in Lateinamerika einsetzen, erklären zwölf zivilgesellschaftliche Organisationen und Netzwerke zum Internationalen Tag des friedlichen Miteinanders am 28. Januar 2026.
Militärjustiz trägt weiter zu Straflosigkeit bei – Neuer Bericht von Amnesty International
Das Militärjustizsystem in Kolumbien untersucht weiter mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen und Völkerrechtsverstöße durch staatliche Sicherheitskräfte wie Tötungsdelikte, obwohl dies internationale Standards ausdrücklich verbieten. Konflikte über die Zuständigkeit für Straftaten zwischen der ordentlichen und der Militärjustiz verzögen Strafverfahren oft über Jahre und beeinträchtigen so die Rechte von Überlebenden und Angehörigen auf Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung. Amnesty International fordert, dass der kolumbianische Staat die Zuständigkeit der Militärjustiz klar auf Angehörige der Streitkräfte im aktiven Dienst und ausschließlich auf Verstöße gegen die militärische Ordnung begrenzt.
Studie: Zwangsvertreibungen im Kontext des bewaffneten Konflikts
In verschiedenen Regionen Kolumbiens ist Vertreibung noch immer ein wiederkehrendes Phänomen, das verschiedene Gründe hat. Die Journalistin Gina Morelo forscht in dieser Studie zur Geschichte und den aktuellen Gründen für die Vertreibung in Kolumbien.
Frieden, Energie und Menschenrechtsverteidiger*innen – Positionspapier und neue Factsheets der MRKK
Die drei neuen Factsheets von Mitgliedern der Deutschen Menschenrechtskoordination Kolumbien (MRKK) geben einen Überblick zu zentralen Menschenrechtsthemen. Im Fokus stehen die Friedensgespräche mit bewaffneten Gruppen (paz total) und die Umsetzung des Friedensabkommens von 2016, der Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen und menschenrechtliche Herausforderungen bei der Energiewende. Das MRKK-Positionspapier formuliert konkrete Empfehlungen, wie Bundesregierung und Bundestag in den Bereichen Frieden, Gender, Energie, Schutz der Zivilgesellschaft und Sicherheitssektor-Reformen zu einer Stärkung der Menschenrechte beitragen können.
Multimedia-Projekt „Memorias de Tierra”
Das Multimedia-Projekt „Memorias de Tierra” ist ein Beitrag, um die Erinnerung an El Hatillo wachzuhalten. Es wurde von der NRO Fundación Chasquis mit Unterstützung von ASK! erstellt. Am Ende des Projekts wird ein Film stehen.


