{"id":8771,"date":"2023-02-13T15:22:46","date_gmt":"2023-02-13T14:22:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.askonline.ch\/?p=8771"},"modified":"2023-02-13T15:23:55","modified_gmt":"2023-02-13T14:23:55","slug":"es-wird-von-ueberall-her-geschossen-zunahme-der-gewalt-im-gebiet-der-awa-in-narino","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/allgemein\/es-wird-von-ueberall-her-geschossen-zunahme-der-gewalt-im-gebiet-der-awa-in-narino","title":{"rendered":"<strong>\u00ab Es wird von \u00fcberall her geschossen\u00bb &#8211; Zunahme der Gewalt im Gebiet der Aw\u00e1 in Nari\u00f1o<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_5,2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_margin=&#8220;-22px|auto||auto||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_post_title author=&#8220;off&#8220; comments=&#8220;off&#8220; featured_image=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; title_font=&#8220;|800|||||||&#8220; title_text_color=&#8220;#f39900&#8243; custom_padding=&#8220;||10px||false|false&#8220; border_width_bottom=&#8220;2px&#8220; border_color_bottom=&#8220;#f39900&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][\/et_pb_post_title][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.2&#8243; text_font=&#8220;Noto Serif||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<p><strong><em>Die ask! begleitet<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span>[1]<\/span><\/a> seit mehreren Jahren das indigene Volk der Aw\u00e1, dessen Territorium im S\u00fcdwesten von Kolumbien liegt, und macht regelm\u00e4ssig auf die schwierige Sicherheits- und Menschenrechtssituation, mit denen die Aw\u00e1s konfrontiert sind, aufmerksam. Leider waren Ende 2022 die Aw\u00e1s wieder mit beunruhigenden Schlagzeilen in den kolumbianischen Medien. Ende Januar-Anfang Februar 2023 unternehmen nun drei Vertreter der UNIPA (Unidad Ind\u00edgena del Pueblo Aw\u00e1-eine NGO der Aw\u00e1) eine europ\u00e4ische Speakertour und werden 3 Tage in der Schweiz sein. Hier treffen sie sich mit verschiedenen Stellen der UNO, wie zum Beispiel das UNO Menschenrechtskommissariat, mit Botschaften mehrerer L\u00e4nder, mit dem EDA und mit der Internationalen Kampagne gegen Antipersonenminen ICBL (International Campaign to Ban Landmines) um auf die Menschenrechtsituation der Aw\u00e1 aufmerksam zu machen. \u00a0\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Trotz des Regierungswechsels und der Politik des &#8222;Totalen Friedens&#8220; von Gustavo Petro und Francia M\u00e1rquez ist ein friedliches Kolumbien, und besonders ein friedliches Departement Nari\u00f1o noch ein sehr entferntes Ziel. Ende 2022 nahmen in Nari\u00f1o die Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen bewaffneten Gruppen (unter anderem mehrere FARC-Dissidenzen), die sich um die Kontrolle \u00fcber den Drogenhandel streiten, wieder zu. Die UNIPA denunzierte in einer Medienmitteilung<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span>[2]<\/span><\/a> \u00a0im November 2022 die Zunahme der Gewalt und die Gewalttaten, die von bewaffneten Gruppen in den letzten Monaten ver\u00fcbt wurden.<\/p>\n<p>Die UNIPA verurteilte &#8222;diese neuen Gewalttaten, die sich in unseren Gemeinden ereignen und die die Gefahr der physischen und kulturellen Ausl\u00f6schung der Aw\u00e1s, der wir seit Jahrzehnten ausgesetzt sind, noch versch\u00e4rfen&#8220;. Die Aw\u00e1s erkl\u00e4ren, dass in verschiedenen ihrer Reservate in den Gemeinden Tumaco und Barbacoas mehrere bewaffnete Akteure stark pr\u00e4sent sind und immer wieder Antipersonenminen auf den Verbindungsstra\u00dfen zwischen den D\u00f6rfern legen, wodurch die Mobilit\u00e4t auf den Wegen, auf denen sich die Familien t\u00e4glich fortbewegen, eingeschr\u00e4nkt wird. Dieser Umstand hat mehrere Familien dazu gezwungen, ihr Dorf zu verlassen, und andere k\u00f6nnen ihre D\u00f6rfer deswegen nicht mehr verlassen. Letztes Jahr starben zwei Gemeinschaftsmitglieder und mehrere wurden verletzt, weil sie auf eine Mine getreten sind. Dieses Jahr kam am 29 Januar 2023 ein Gemeinschaftsmitglied wegen einer Mine ums Leben. \u00a0<\/p>\n<p>Die Aw\u00e1s berichten auch, dass wegen den Schiessereien zwischen den Gruppen die Gemeinschaften ihre H\u00e4user und D\u00f6rfer w\u00e4hrend Stunden nicht mehr verlassen k\u00f6nnen. Manchmal k\u00e4mpfen die Gruppen ganz in der N\u00e4he der H\u00e4user der Gemeinschaften. Nahrungsmittelkulturen werden verw\u00fcstet, Nutztieren werden get\u00f6tet und Gemeinschaftsr\u00e4ume werden aufgrund des Schusswechsels besch\u00e4digt. Die Auseinandersetzungen zwischen den bewaffneten Gruppen finden zudem auf einem immer gr\u00f6sseren Territorium statt, bis zum Fluss Mira (nah der Grenze mit Ecuador). Rund 600 Menschen aus den indigenen und afrokolumbianischen Gemeinschaften mussten in eine humanit\u00e4re Unterkunft im Dorf Llorente in der l\u00e4ndlichen Region von Tumaco und in andere benachbarte Reservate umziehen.<\/p>\n<p>Ende November 2022 waren es mindestens 56 Familien mit 198 Personen, die sich noch in den Gebieten befanden, in denen die K\u00e4mpfe andauerten. W\u00e4hrend Tagen und Wochen konnten sie ihre D\u00f6rfer nicht verlassen und hatten kaum Zugang zu Nahrung und Trinkwasser.<\/p>\n<p>Diese bewaffneten Auseinandersetzungen, Gewalt und Drohungen gegen die Gemeinschaften und die Pr\u00e4senz von Antipersonenminen schr\u00e4nken auch das Aus\u00fcben der Kultur und der traditionellen Praktiken der Aw\u00e1s ein, die integraler Teil ihres Lebens sind. Die Gemeinschaften haben nur noch beschr\u00e4nkten Zugang zu lebenswichtigen R\u00e4umen f\u00fcr die Aussaat und Ernte, was die Ern\u00e4hrungssicherheit und -souver\u00e4nit\u00e4t einschr\u00e4nkt. Der Zugang zu Fl\u00fcssen und B\u00e4chen, der f\u00fcr die Aus\u00fcbung des Fischfangs und die Versorgung mit Wasser notwendig ist, ist weiter erschwert.<\/p>\n<p>Die UNIPA fordert Respekt f\u00fcr ihr Territorium und f\u00fcr das Leben des Aw\u00e1 Volkes und erinnert an den rechtlichen Rahmen, der die indigenen V\u00f6lker und ihre Gebiete spezifisch sch\u00fctzt und an das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht, das besagt, dass die Zivilbev\u00f6lkerung nicht in bewaffnete Auseinandersetzungen und kriegerische Handlungen verwickelt werden darf. Dieser rechtliche Rahmen wurde mehrmals vom Verfassungsgericht<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span>[3]<\/span><\/a> bekr\u00e4ftigt. Im M\u00e4rz 2011 schon wandte sich auch der interamerikanische Menschenrechtsgerichtshof\u00a0 an den kolumbianischen Staat und forderte, dass dieser Sofortma\u00dfnahmen ergreife, um das Leben der Mitglieder der indigenen Gemeinschaft des Aw\u00e1-Volkes in den Departementen Nari\u00f1o und Putumayo zu sch\u00fctzen, die von der Gefahr der Antipersonenminen in ihrem Gebiet betroffen sind. Insbesondere wurde festgestellt, dass diese Ma\u00dfnahmen zumindest Minenr\u00e4umaktionen in diesem Gebiet und die Aufkl\u00e4rung der Bev\u00f6lkerung \u00fcber die Gefahr von Antipersonenminen umfassen sollten.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span>[4]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Im Dezember 2022 prangerten das Colectivo Sociojur\u00eddico Orlando Fals Borda, die Organisation der indigenen Reservate des Aw\u00e1-Volkes des Pazifiks und das Menschenrechtsnetzwerk der Pazifikk\u00fcste von Nari\u00f1o<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span>[5]<\/span><\/a> in einer Medienmitteilung die Nachl\u00e4ssigkeit der nationalen, regionalen und lokalen Beh\u00f6rden und Institutionen an, die die schwierige humanit\u00e4re Lage, in der sich diese Gemeinschaften befinden, nicht ernst genommen und als dringend erachtet haben: Schon im September 2022 l\u00f6ste das B\u00fcro des Ombudsmannes (Defensor\u00eda del Pueblo) eine Fr\u00fchwarnung aus, die auf die bewaffneten Auseinandersetzungen aufmerksam machte, die seit mehreren Wochen in der Region stattfanden. Die Fr\u00fchwarnung sei wegen den K\u00e4mpfen zwischen illegalen bewaffneten Gruppen, der Gefahr von T\u00f6tungen und Drohungen gegen die Gemeinschaften und die indigenen Beh\u00f6rden sowie den Einschr\u00e4nkungen in der Mobilit\u00e4t und der Vertreibungen ausgel\u00f6st worden. Die Rekrutierung von Kindern durch die bewaffneten Gruppen sei eine weitere Gefahr. \u00abDiese Situation wirkt sich unmittelbar auf die territorialen Rechte, die Autonomie und die politische Beteiligung dieser ethnischen Gemeinschaften aus\u00bb, sagt die Defensor\u00eda in ihrer Medienmitteilung.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><span>[6]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Nach dieser Fr\u00fchwarnung war dann im November 2022 von der nationalen Regierung der stellvertretende Innenminister Gustavo Garc\u00eda in der Pazifikregion anwesend. Gustavo Garc\u00eda dr\u00fcckte sein Besorgnis \u00fcber die schwerwiegenden Menschenrechtsprobleme aus und erkl\u00e4rte, er habe zusammen mit den Sicherheitskr\u00e4ften und anderen staatlichen Institutionen mit den Gemeinschaften und mit den internationalen Akteuren, die die Situation vor Ort beobachten, Gespr\u00e4che gef\u00fchrt. Er wies darauf hin, dass die historische Vernachl\u00e4ssigung dieser Gemeinschaften durch den Staat sich nicht mit ein paar Massnahmen nach diesen Gespr\u00e4chen r\u00fcckg\u00e4ngig machen l\u00e4sst. Aber mit dieser Regierung des Wandels seien sie (die Regierung Petro) nun entschlossen, in Koordination und Zusammenarbeit mit den B\u00fcrgermeistern und des Gouverneurs (von Nari\u00f1o) Ver\u00e4nderungen herbeizuf\u00fchren und zu versuchen, effizient die Empfehlungen, die von Gemeinschaften und zivilgesellschaftlichen Akteuren gemacht worden seien, umzusetzen.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><span>[7]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Der Espacio de Cooperaci\u00f3n para la Paz (Plattform f\u00fcr die Zusammenarbeit f\u00fcr den Frieden-Verbund von internationalen NGOs, die sich in Kolumbien f\u00fcr den Frieden einsetzen), dem die <em>ask!<\/em> angeh\u00f6rt, forderte seinerseits die zust\u00e4ndigen lokalen, departementalen und nationalen Beh\u00f6rden auf, sofortige Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um das Leben der betroffenen Menschen zu sch\u00fctzen und unterst\u00fctze die Forderungen der indigenen Autorit\u00e4ten der Aw\u00e1 an das Innenministerium, unverz\u00fcglich den Runden Tisch zur Einigung mit dem Volk der Aw\u00e1 einzuberufen, der durch das Dekret 1137 von 2010<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><span>[8]<\/span><\/a> eingerichtet wurde, und die dort eingegangenen Verpflichtungen umzusetzen.<\/p>\n<p>Das Espacio de Cooperaci\u00f3n para la Paz rief auch die in Kolumbien anwesende internationale Gemeinschaft, das Diplomatische Korps, die Vereinten Nationen und die Mission der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) auf, die nationale Regierung aufzufordern, im Rahmen der Suche nach dem totalen Frieden eine umfassende Antwort auf die Forderungen des indigenen Aw\u00e1-Volkes zu geben.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><span>[9]<\/span><\/a><\/p>\n<p>UNIPA hofft nun mit der Speakertour in Europa die internationale Gemeinschaft an ihre Situation zu erinnern und sie zu bewegen, den Friedensprozess sowie die Bestrebungen der Regierung, konkrete L\u00f6sungen zur Umsetzungen der Forderungen der Aw\u00e1s zu finden, zu unterst\u00fctzen. Auch hoffen sie, dass nun konkrete Schritte f\u00fcr eine humanit\u00e4re Minenr\u00e4umung in ihren Gebieten unternommen werden, damit sie endlich wieder ihre Pfade in Sicherheit begehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Weiter Informationen unter<\/strong>:<\/p>\n<p><span><a href=\"https:\/\/www.infobae.com\/america\/colombia\/2022\/11\/26\/comunidad-indigena-awa-denuncia-incremento-de-la-violencia-en-narino\/#:~:text=En%20Nari%C3%B1o%20las%20comunidades%20ind%C3%ADgenas,a%20sus%20miembros%20en%20riesgo.\">Comunidad ind\u00edgena aw\u00e1 denuncia incremento de la violencia en Nari\u00f1o &#8211; Infobae<\/a><\/span> 26.11.2022<\/p>\n<p><span><a href=\"https:\/\/www.eltiempo.com\/colombia\/otras-ciudades\/denuncian-delicada-situacion-de-violencia-contra-pueblo-awa-en-narino-724727\">Denuncian delicada situaci\u00f3n de violencia contra pueblo aw\u00e1 en Nari\u00f1o &#8211; Otras Ciudades &#8211; Colombia &#8211; ELTIEMPO.COM<\/a><\/span> 10.12.2022<\/p>\n<p><span><a href=\"https:\/\/www.rcnradio.com\/colombia\/sur\/comunidad-awa-en-narino-denuncia-aumento-de-la-violencia-en-su-territorio\">Comunidad aw\u00e1 en Nari\u00f1o denuncia aumento de violencia en su territorio | RCN Radio<\/a><\/span> 25.11.2022<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><span>[1]<\/span><\/a> Organisation von Speakertouren in der Schweiz, Unterst\u00fctzung und Verbreitung von Medienmitteilungen und Protestbriefen, Kontakt erstellen zwischen der Vertretung der Aw\u00e1s und der UNO und anderen Akteuren, etc.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><span>[2]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/unidadindigenadelpuebloawa.unipa\/\">Unidad Ind\u00edgena Del Pueblo Aw\u00e1 Unipa | Pasto | Facebook<\/a> 25.11.2022<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><span>[3]<\/span><\/a> Siehe Autos 004\/2009 (<a href=\"https:\/\/www.corteconstitucional.gov.co\/relatoria\/autos\/2009\/a004-09.htm\">A004-09 Corte Constitucional de Colombia<\/a>), 174\/2011 (<span><a href=\"https:\/\/www.corteconstitucional.gov.co\/relatoria\/autos\/2011\/a174-11.htm\">A174-11 Corte Constitucional de Colombia<\/a><\/span>) und 620\/2017 (<span><a href=\"https:\/\/www.corteconstitucional.gov.co\/relatoria\/autos\/2017\/a620-17.htm#:~:text=Referencia%3A%20Adopci%C3%B3n%20de%20medidas%20provisionales,2014%20y%20373%20de%202016.\">A620-17 Corte Constitucional de Colombia<\/a><\/span>)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><span>[4]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/www.corteconstitucional.gov.co\/relatoria\/autos\/2011\/a174-11.htm\">A174-11 Corte Constitucional de Colombia<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><span>[5]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/www.cofb.org.co\/noticias-ofb\/noticias\/denunciamos-la-situacion-de-crisis-humanitaria-en-el-pacifico-narinense\">DENUNCIAMOS LA SITUACI\u00d3N DE CRISIS HUMANITARIA EN EL PAC\u00cdFICO NARI\u00d1ENSE | Colectivo Sociojur\u00eddico Orlando Fals Borda (cofb.org.co)<\/a> 07.12.2022<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\"><span>[6]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/www.defensoria.gov.co\/-\/defensor%C3%ADa-del-pueblo-emiti%C3%B3-alerta-temprana-por-riesgos-para-el-pueblo-aw%C3%A1-y-consejos-comunitarios-en-nari%C3%B1o-putumayo-y-cauca\">Defensor\u00eda del Pueblo emiti\u00f3 Alerta Temprana por riesgos para el Pueblo Aw\u00e1 y Consejos Comunitarios en Nari\u00f1o, Putumayo y Cauca &#8211; Defensoria<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><span>[7]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/www.rcnradio.com\/colombia\/sur\/comunidad-awa-en-narino-denuncia-aumento-de-la-violencia-en-su-territorio\">Comunidad aw\u00e1 en Nari\u00f1o denuncia aumento de violencia en su territorio | RCN Radio<\/a> 25.11.2022<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\"><span>[8]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/www.suin-juriscol.gov.co\/viewDocument.asp?id=1230752\">DECRETO 1137 DE 2010 (suin-juriscol.gov.co)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><span>[9]<\/span><\/a> <span><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/espaciodecooperacionparalapaz\/photos\/pcb.209116224844964\/209116101511643\">Facebook<\/a><\/span><\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_button button_url=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Artikel-NL-Januar-Awa-Narino.pdf&#8220; 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