{"id":8735,"date":"2022-11-09T09:54:27","date_gmt":"2022-11-09T08:54:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.askonline.ch\/?p=8735"},"modified":"2022-11-09T09:54:29","modified_gmt":"2022-11-09T08:54:29","slug":"es-wird-keinen-vollstaendigen-frieden-geben-bis-wir-die-verschwundenen-personen-nicht-wieder-bei-uns-haben-interview-mit-cesar-santoyo-vom-colectivo-orlando-fals-borda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/themen\/frieden\/es-wird-keinen-vollstaendigen-frieden-geben-bis-wir-die-verschwundenen-personen-nicht-wieder-bei-uns-haben-interview-mit-cesar-santoyo-vom-colectivo-orlando-fals-borda","title":{"rendered":"\u201cEs wird keinen vollst\u00e4ndigen Frieden geben, bis wir die verschwundenen Personen nicht wieder bei uns haben\u201d Interview mit Cesar Santoyo vom Colectivo Orlando Fals Borda"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_5,2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_margin=&#8220;-22px|auto||auto||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_post_title author=&#8220;off&#8220; comments=&#8220;off&#8220; featured_image=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; title_font=&#8220;|800|||||||&#8220; title_text_color=&#8220;#f39900&#8243; custom_padding=&#8220;||10px||false|false&#8220; border_width_bottom=&#8220;2px&#8220; border_color_bottom=&#8220;#f39900&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][\/et_pb_post_title][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.18.0&#8243; text_font=&#8220;Noto Serif||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<p>Cesar Libardo Santoyo Santos, Direktor der kolumbianischen Nicht-Regierungsorganisation (NRO) Colectivo Socio jur\u00eddico Orlando Fals Borda, war Ende 2021 auf einer Speakertour in Europa, zusammen mit seiner Arbeitskollegin Deidania Perdomo Hite. Sie nahmen auch an mehreren Anl\u00e4ssen in der Schweiz teil. Diese fanden im Rahmen der <em>ask!<\/em> Informationskampagne zu 5 Jahre Friedensabkommen zwischen der FARC-EP Guerrilla und der kolumbianischen Regierung statt. Was sind heute die Herausforderungen, die Fortschritte und Hoffnungen und was ist die Rolle der internationalen Gemeinschaft bei der Suche nach den Verschwundenen?<\/p>\n<p><strong>Cesar, erinnere uns was die Themenschwerpunkte des Colectivo Orlando Fals Borda (COFB) sind?<\/strong><\/p>\n<p>COFB ist eine Menschenrechtsorganisation, die vor 13 Jahren gegr\u00fcndet wurde. Unsere Arbeit konzentriert sich auf die juristische und psychosoziale Begleitung von Opfern des Konfliktes. Wir machen Lobbyarbeit, damit die Rechte der Opfer respektiert und umgesetzt werden. Wir berichten auch \u00fcber F\u00e4lle von Menschenrechtsverletzungen, wie zum Beispiel w\u00e4hrend dem bewaffneten Streik des Clan del Golfo im Mai dieses Jahres.<\/p>\n<p>Einer unserer Themenschwerpunkte ist die Suche nach den Verschwunden. Auf den Friedh\u00f6fen Kolumbiens sind zahlreiche unidentifizierte Personen begraben. Viele sind Personen, die im Zusammenhang mit dem Konflikt verschwunden oder gewaltsam zum Verschwinden gebracht worden sind. Das Innenministerium sch\u00e4tzte 2018 die Anzahl unidentifizierte Personen auf 426 Friedh\u00f6fen auf 326\u2019000 Personen. Die Wahrheitskommission ihrerseits berichtet von \u00fcber 121\u2019000 deklarierten F\u00e4llen von Personen, die zwischen 1985 und 2016 gewaltsam verschwunden gelassen wurden, sch\u00e4tzt aber die reellen Zahlen auf \u00fcber 200&#8217;000 Personen. Wir versuchen dazu beizutragen, dass die auf den Friedh\u00f6fen begrabenen Personen identifiziert und ihren Familien \u00fcbergeben werden. Wir arbeiten dabei eng mit der Staatsanwaltschaft und den Institutionen der \u00dcbergangsjustiz zusammen, vor allem mit der nationalen Kommission f\u00fcr die Suche nach verschwundenen Personen, die vom Friedensabkommen geschaffen wurde. Wir arbeiten vor allem in Villavicencio und in den Llanos Orientales (im S\u00fcdosten Kolumbiens) und im Departement Nari\u00f1o. Dort arbeiten wir mit Netzwerken von lokalen Organisationen zusammen. In beiden Regionen sind die Anzahl Personen, die im Zusammenhang mit dem Konflikt verschwunden gelassen worden sind, besonders hoch. In Nari\u00f1o machen wir zur Zeit eine Studie auf den Friedh\u00f6fen der St\u00e4dte Pasto und Ipiales zu nicht identifizierten verschwunden Migrant*innen, besonders Migrant*innen aus Venezuela. Wir arbeiten auch an einer Analyse und Diagnose \u00fcber die Mechanismen des Verschwindenlassens in f\u00fcnf Gemeinden der Llanos Orientales.<\/p>\n<p>Bisher konnten wir fast 170 Familien ihre verstorbenen Vermissten wieder zur\u00fcckgeben. Dies sind immer emotional sehr starke Momente. \u00a0Die R\u00fcckgabe der Leichname erm\u00f6glicht den Familien, den Trauerprozess wirklich beginnen zu k\u00f6nnen. Wir haben es aber auch geschafft, zwei lebende Personen mit ihren Familien wieder zusammenf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Wir haben zusammen mit den Beh\u00f6rden eine Methodologie entwickelt, die ein effizienteres Abgleichen von forensischen Informationen (unter anderem Fingerabdr\u00fccke der Verstorbenen) mit den Informationen der <em>Registradur\u00eda<\/em> (Anm. d. Red. \u00c4quivalent eines nationalen Amtes f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsdienste) erlaubt. So konnten 300 Personen identifiziert werden. Wir haben die Fotos dieser Personen publiziert und so konnten viele Familien ihre verstorbenen Familienangeh\u00f6rigen wieder finden.<\/p>\n<p>Beispiele anderer Aktivit\u00e4ten des COFB sind der Bericht zum Landraub von Gebieten indigener Gemeinschaften durch wirtschaftliche Interessen, den wir der Sondergerichtsbarkeit f\u00fcr den Frieden \u00fcbergeben haben und die Suspendierung der Glyphosatbespr\u00fchungen von Kokafeldern im Nari\u00f1o, die wir erwirken konnten.<\/p>\n<p><strong>Was sind die gr\u00f6ssten Herausforderungen, denen ihr auf der Suche nach den Verschwunden begegnet? <\/strong><\/p>\n<p>Die Sicherheit ist sicher die gr\u00f6sste Herausforderung. Wegen des bewaffneten Konfliktes und den Drohungen durch verschiedene bewaffnete Akteure haben wir in gewissen Zonen des Departments Guaviare, im S\u00fcden des Departments Meta und in Zonen des Departments Nari\u00f1o keinen oder nur sehr beschr\u00e4nkt Zugang. Viele unserer Mitarbeiter*innen sind Opfer von Drohungen, wie auch Deidania Perdomo, die mit mir in der Schweiz war. Die Sicherheitsmassnahmen f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Schutz unserer Mitarbeiter*innen, die der Staat bieten kann, sind sehr beschr\u00e4nkt: Die Schutzprogramme der Nationalen Schutzeinheit haben nur sehr begrenzte Mittel. Wir haben die Beh\u00f6rden \u00fcber die Drohungen, Beschattungen und Einbr\u00fcche in unsere B\u00fcros zwar informiert, aber die Beh\u00f6rden nehmen diese Vorf\u00e4lle meistens nicht ernst und behaupten, das seien alles nur Zuf\u00e4lle und w\u00e4re auf gew\u00f6hnliche Kriminalit\u00e4t zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Der bewaffnete Konflikt, entgegen dem was die vorherige Regierung der internationalen Gemeinschaft erz\u00e4hlte, ist ja fern davon, der Vergangenheit anzugeh\u00f6ren. Er ist noch komplexer geworden und man weiss nicht mehr, wer wer ist. Schon nur an der Pazifikk\u00fcste von Nari\u00f1o gibt es acht verschiedene bewaffnete Gruppen und dazu kommt noch die h\u00e4ufige Kollision mit staatlichen bewaffneten Akteuren. Den sicheren Zugang zu allen Gemeinschaften f\u00fcr unsere Mitarbeiter*innen zu garantieren ist unter diesen Umst\u00e4nden \u00e4usserst schwierig.<\/p>\n<p>Der fehlende politische Wille und Unterst\u00fctzung gewisser Beh\u00f6rden f\u00fcr die Suche nach den Verschwundenen waren bisher weitere Herausforderungen. Gewisse staatliche Stellen \u00fcben Druck auf die Gerichte aus, um zu verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Unsere Arbeit wurde durch die politischen Positionen von gewissen Regierungsvertreter*innen erschwert. Zum Beispiel die ehemalige Vize-pr\u00e4sidentin, Martha Luc\u00eda Ramirez, hat sich geweigert, sich mit uns zu treffen, mit der Ausrede, wir h\u00e4tten politische Vorurteile. Die enge Zusammenarbeit mit den Beh\u00f6rden ist aber von grosser Bedeutung f\u00fcr eine effektive Umsetzung der Menschenrechte und der Gerichtentscheide im Bereich der Suche nach den Verschwundenen. Wir haben immer den Dialog auch mit der Vizepr\u00e4sidentschaft gesucht, die in diesem Bereich eine wichtige Rolle zu spielen hat. Die ehemalige Vizepr\u00e4sidentin war aber zu keinem Dialog bereit. Man fragt sich, wer hier die ideologischen Vorurteile hat.<\/p>\n<p>Eine weitere Herausforderung ist die Tatsache, dass in Nari\u00f1o, Meta und Guaviare viele Menschen leben, die aus anderen Regionen des Landes kommen. Es ist deshalb oft schwierig, mit den Familien, die manchmal weit weg leben, in Kontakt zu treten. Wir hatten es zum Beispiel in mehreren F\u00e4llen mit Familien aus der Guajira (dem n\u00f6rdlichsten Department Kolumbiens) zu tun.<\/p>\n<p><strong>Wie l\u00e4uft die Zusammenarbeit mit den Institutionen der \u00dcbergangsjustiz?<\/strong><\/p>\n<p>Generell waren die drei Institutionen der \u00dcbergangsjustiz (die Wahrheitskommission, die Sondergerichtsbarkeit f\u00fcr den Frieden und die nationale Kommission f\u00fcr die Suche nach verschwundenen Personen) alle sehr offen f\u00fcr die Zusammenarbeit. Die Herausforderung war aber die Schaffung eines gemeinsamen effizienten Arbeitsplanes mit allen Beteiligten.<\/p>\n<p>Was die Wahrheitskommission betrifft, sind wir Teil der Organisationen, die das Erbe der Wahrheitskommission und ihren Abschlussbericht in den Regionen, wo wir arbeiten, verbreiten und weiterf\u00fchren werden. Dies ist eine grosse Verantwortung und Herausforderung, da der Bericht viele sehr heikle Themen und tiefe Wunden anspricht, die zu weiteren Spannungen f\u00fchren k\u00f6nnen. Wir hoffen aber, dass wir die richtige Vorgehensweise finden werden, damit das Erbe der Wahrheitskommission als eine Botschaft zur Nicht-Wiederholung der Gewalt und der Menschrechtsverletzungen geh\u00f6rt werden wird und tats\u00e4chlich zu einem stabilen, nachhaltigen, und vollst\u00e4ndigen Frieden beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die Sondergerichtsbarkeit f\u00fcr den Frieden hadert in meinen Augen immer noch mit der Definition eines einzigen Standards, der f\u00fcr die Verbrechen der Guerrilla und f\u00fcr die Verbrechen der staatlichen Akteure gelten soll. Der aktuelle doppelte Standard macht es f\u00fcr die Opfer der Verbrechen, die von staatlichen Akteuren begangen wurden, schwieriger vom Gericht angeh\u00f6rt zu werden und Angeklagte gegenbefragen zu k\u00f6nnen. Der doppelte Standard erlaubt es nicht, dass die Opfer auch tats\u00e4chlich im Zentrum der Prozesse stehen.<\/p>\n<p>Mit der nationalen Suchkommission haben wir einen st\u00e4ndigen und engen Dialog. Die Kommission hat die zahlreichen Berichte und Informationen der Zivilgesellschaft sehr offen empfangen. Die Suchkommission setzt in den verschiedenen Regionen \u00a0Suchmechanismen und -pl\u00e4ne um. Wir sind aber der \u00dcberzeugung, dass die Arbeit der Kommission beschleunigt werden muss. Das Suchen und Finden von Personen ist eine sehr zeitkritische Angelegenheit. Je mehr Zeit vergeht, umso schwieriger wird es, die Personen zu finden oder gefundene unidentifizierte Personen identifizieren zu k\u00f6nnen. Noch schwieriger ist es, die Personen lebend zu finden. Unser erstes Ziel ist es ja, die Personen lebend zu finden. Aber oft, um die Prozesse zu vereinfachen, wird davon ausgegangen, dass die Personen tot sind. Das Mandat der Kommission ist zeitlich auf 20 Jahre beschr\u00e4nkt. Schon sind f\u00fcnf Jahre vergangen. Die Erfahrungen, die in diesen f\u00fcnf Jahren gesammelt wurden, m\u00fcssen nun genutzt werden um in den Regionen schneller und effizienter die Verschwundenen zu suchen.<\/p>\n<p><strong>Wie kann die internationale Gemeinschaft diese Suche unterst\u00fctzen? <\/strong><\/p>\n<p>Die Rolle der internationalen Gemeinschaft im kolumbianischen Friedensprozess ist \u00e4usserst wichtig. Nicht nur durch die finanzielle Unterst\u00fctzung der Institutionen, die die Vermissten suchen und allgemein das Friedensabkommen umsetzen, aber auch um Druck auf die verschiedenen Regierungen auszu\u00fcben, damit diese die Suchbem\u00fchungen aufrechterhalten und das Friedensabkommen integral umsetzen. Auch kann die internationale Gemeinschaft die Lobbyarbeit der kolumbianischen Zivilgesellschaft unterst\u00fctzen, um die Regierung zur Unterschreibung und Ratifizierung von relevanten internationalen Menschenrechtsinstrumenten zu bewegen, denen Kolumbien noch nicht beigetreten ist. Zum Beispiel hat Kolumbien die Zust\u00e4ndigkeit des Ausschusses \u00fcber das gewaltsam verursachte Verschwinden, das vom internationalen \u00dcbereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen geschaffen wurde, noch nicht anerkannt.<\/p>\n<p>Mit der Regierung von Ivan Duque haben wir vier wertvolle Jahre im Friedensprozess verloren. Wir versuchen einen engen Kontakt mit den Botschaften aller L\u00e4nder, die den Friedensprozess unterst\u00fctzen, zu pflegen, auch mit der Schweiz, und wir m\u00fcssen diese Kontakte noch intensivieren. Wir wollen auf der einen Seite sicherstellen, dass die Botschaften ein realistisches Bild der Menschenrechtslage in Kolumbien haben und sich der Gewalt und Ungleichheiten im Land bewusst sind. Wir fordern die Botschaften auf der anderen Seite auch auf, genauer zu verifizieren, wie ihre finanzielle Unterst\u00fctzung verwendet wird und von den kolumbianischen Beh\u00f6rden mehr Rechenschaft \u00fcber die genaue Verwendung zu verlangen.<\/p>\n<p><strong>Wo siehst du Fortschritte in der Suche nach den Verschwundenen und wo Hoffnungen f\u00fcr die Zukunft?<\/strong>:<\/p>\n<p>Die Schaffung der nationalen Suchkommission ist in sich schon ein sehr grosser Fortschritt. Mit der Kommission hat sich der Suchprozess klar beschleunigt. Die neue Regierung von Gustavo Petro hat bisher zudem einen klaren Willen gezeigt, das Friedensabkommen umzusetzen und einen wirklichen Frieden zu erreichen. Das gibt uns viel Hoffnung. Wir hoffen insbesondere, dass dieser politische Wille zu einer effektiveren Suche der Verschwunden, einer verbesserten Koordination zwischen den verschiedenen Akteuren (den lokalen, regionalen und nationalen Beh\u00f6rden, NRO, Familien, etc.) und zur Garantie der Partizipation der Familien im Suchprozess beitragen wird. Es wird keinen vollst\u00e4ndigen Frieden geben, wenn wir die vermissten Personen nicht finden und wieder bei uns haben.<\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_button button_url=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Entrevista-con-Cesar-Santoyo-Newsletter-06.11.2022.pdf&#8220; url_new_window=&#8220;on&#8220; button_text=&#8220;Download als PDF&#8220; button_alignment=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.18.0&#8243; custom_button=&#8220;on&#8220; button_text_size=&#8220;16px&#8220; button_bg_color=&#8220;#55677f&#8220; button_border_width=&#8220;2px&#8220; button_border_color=&#8220;rgba(0,0,0,0)&#8220; button_border_radius=&#8220;0px&#8220; button_letter_spacing=&#8220;4px&#8220; button_font=&#8220;Source Sans Pro|700||on|||||&#8220; button_icon_color=&#8220;#ffffff&#8220; button_icon_placement=&#8220;left&#8220; background_layout=&#8220;dark&#8220; custom_margin=&#8220;||&#8220; custom_padding=&#8220;12px|87px|12px|87px|true|true&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]\r[\/et_pb_button][et_pb_sidebar area=&#8220;et_pb_widget_area_1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][\/et_pb_sidebar][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cesar Libardo Santoyo Santos, Direktor der kolumbianischen Nicht-Regierungsorganisation (NRO) Colectivo Socio jur\u00eddico Orlando Fals Borda, war Ende 2021 auf einer Speakertour in Europa, zusammen mit seiner Arbeitskollegin Deidania Perdomo Hite. 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