{"id":8588,"date":"2022-09-13T15:58:41","date_gmt":"2022-09-13T13:58:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.askonline.ch\/?p=8588"},"modified":"2022-09-13T16:02:19","modified_gmt":"2022-09-13T14:02:19","slug":"erfolgreiche-proteste-der-ethnischen-gemeinschaften-im-einflussbereich-von-cerrejon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/allgemein\/erfolgreiche-proteste-der-ethnischen-gemeinschaften-im-einflussbereich-von-cerrejon","title":{"rendered":"Erfolgreiche Proteste der ethnischen Gemeinschaften im Einflussbereich von Cerrej\u00f3n \u00a0"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_5,2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_margin=&#8220;-22px|auto||auto||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_post_title author=&#8220;off&#8220; categories=&#8220;off&#8220; comments=&#8220;off&#8220; featured_image=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; title_font=&#8220;|800|||||||&#8220; title_text_color=&#8220;#f39900&#8243; custom_padding=&#8220;||10px||false|false&#8220; border_width_bottom=&#8220;2px&#8220; border_color_bottom=&#8220;#f39900&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][\/et_pb_post_title][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.18.0&#8243; text_font=&#8220;Noto Serif||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<p><em>Von Stephan Suhner<br \/><\/em><\/p>\n<p>Die umgesiedelten und historisch vom Kohletagebau des Unternehmens Carbones del Cerrej\u00f3n betroffenen Wayu\u00fa- und Afro-Gemeinden haben am 1. September 2022 beschlossen, den s\u00fcdlichen Teil der Mine im Departement La Guajira zu blockieren, da Cerrej\u00f3n verschiedene Abkommen und Auflagen nicht erf\u00fcllt hatte.<\/p>\n<p>Einige der umgesiedelten Gemeinden sowie Gemeinden im Einflussbereich der Mine, darunter Barranc\u00f3n, Manantialito, das indigene Wayuu-Reservat von San Francisco, Papayal, Roche, Patilla, Chancleta, das indigene Wayuu-Reservat von Tamaquito II, Las Casitas, der Weiler Sierra Azul und Sabana al Medio, alles Gemeinden, die in der Vergangenheit von Cerrej\u00f3n Limited beeintr\u00e4chtigt wurden, hatten beschlossen, den s\u00fcdlichen Teil des Cerrej\u00f3n-Kohleabbaus zu blockieren, da die mit den umgesiedelten Gemeinden getroffenen Vereinbarungen, z. B. \u00fcber den Zugang zu Wasser, nicht eingehalten wurden und die ethnischen Rechte in der Gemeinde Barrancas und im Departement La Guajira durch die Auswirkungen des Kohleabbaus verletzt wurden. Die Blockade wurde auf der Nationalstra\u00dfe, die in den S\u00fcden von La Guajira f\u00fchrt, sowie auf dem Minenabschnitt Annex errichtet. Das Unternehmen Cerrej\u00f3n hat verschiedene fr\u00fchere Abkommen mit den Gemeinschaften nicht erf\u00fcllt, v.a. mit den umgesiedelten Gemeinschaften, in Themen wie Zugang zu Wasser, oder der Verletzung der ethnischen Rechte in der Gemeinde Barrancas, u.a. auf vorg\u00e4ngige Anh\u00f6rung und informierte Zustimmung (FPIC). Ebenso wurden die Anordnungen von zwei Urteilen des Verfassungsgerichtes, die Urteile T-704 und T-256, gem\u00e4ss den Gemeinschaften nicht umgesetzt.<\/p>\n<p>Die Gemeinden forderten die Anwesenheit von Vertretern des multinationalen Bergbauunternehmens Glencore mit Sitz in der Schweiz, dem die Mine seit diesem Jahr zu 100% geh\u00f6rt, des Innenministeriums, des Ministeriums f\u00fcr Bergbau und Energie sowie des Umweltministeriums, um eine einvernehmliche L\u00f6sung zu finden. Bis zum 5. September 2022 gab es seitens des Unternehmens Cerrej\u00f3n und seitens von Glencore keine konkreten Gespr\u00e4chsangebote. Am Samstag, 3. September verbreitete sich die Nachricht, dass Glencore, statt auf die Forderung nach direkten Gespr\u00e4chen zu reagieren, eine Klage bei der Polizei einreichte und dem B\u00fcrgermeister von Barrancas und der Polizei 72 Stunden gab, um die Blockaden zu beseitigen. Gespr\u00e4che gab es mit dem B\u00fcrgermeister von Barrancas am Samstag 3. September. Cerrej\u00f3n hatte am Samstag ebenfalls \u00fcber den B\u00fcrgermeister einen Vorschlag unterbreitet. Der Vorschlag wurde von den Gemeinschaften als ungen\u00fcgend bewertet, der Protest der umgesiedelten und einiger indigener und afrokolumbianischer Gemeinschaften geht weiter. Cerrej\u00f3n weigert sich, bessere Vorschl\u00e4ge zu unterbreiten und zu verhandeln, solange die Blockaden bestehen. Papayal hatte am Samstag 3. September eine separate Einigung erzielt und die Blockade der Nationalstrasse beendet. Die Blockaden von drei Eing\u00e4ngen zu den Minen gingen vorerst aber weiter. Ebenfalls wurde die Pr\u00e4senz verschiedener Ministerien wie Innenministerium, Umwelt- und Bergbauministerium etc. verlangt, auch um die Nichtumsetzung verschiedener Gerichtsurteile zu analysieren. Am Sonntag erreichten einige Gemeinschaften eine \u00dcbereinkunft mit der deutlich kleineren Mine Caipa, u.a. in Bezug auf Arbeitspl\u00e4tze.<\/p>\n<p><strong>Glencore h\u00fcllte sich zulange in Schweigen, f\u00f6rdert stattdessen die Repression der Proteste<\/strong><\/p>\n<p>Am Montag 5. September hat Cerrej\u00f3n ein Treffen um 10 Uhr vormittags vorgeschlagen. Die Gemeinschaften wollen aber kein Treffen abhalten, wenn keine Garanten der Regierung anwesend sind. Im Laufe des Montags kamen die Zusagen der verschiedenen Ministerien, an einer Verhandlungsrunde teilzunehmen. Unklar blieb weiterhin, ob Glencore jemanden schicken werde. Bis zum 6. September 2022 hatte Glencore auf drei Mails der <em>ask!<\/em> und zwei des London Mining Networks nicht reagiert. Am Mittwoch 7. September kam es zu einem Verhandlungstisch mit Cerrej\u00f3n, den Ministerien und weiteren Beh\u00f6rden und mehreren internationalen Beobachtern als Garanten. Trotz des Drucks von Cerrej\u00f3n und ersten Drohungen, die F\u00fchrungspersonen des Streiks bekommen haben, blieben die Blockaden bestehen, um das Resultat der Verhandlungsrunden abzuwarten.<\/p>\n<p><span>Da Glencore weiterhin nicht auf unsere Mails und Textnachrichten per Handy antwortete, gelangte die <em>ask!<\/em> an das Schweizer Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft SECO mit der Bitte, Glencore zu kontaktieren, was am 7. September vormittags geschah. Glencore hat dann eine Medienmitteilung am Mittwoch kurz nach 17 Uhr verschickt. Das Communiqu\u00e9 hatte aber weder ein Logo noch ein Datum, ist aber identisch mit einem, das Cerrej\u00f3n schon am Tag davor ver\u00f6ffentlicht hatte. Es ist die ewig gleiche Leier wie gut es Cerrej\u00f3n mit den Gemeinschaften meint und wie viele Millionen sie investieren. Nur stimmt das leider nicht: die Verhandlungen f\u00fchrten \u00fcber Jahre nie zu nachhaltigen L\u00f6sungen und wirklicher Verst\u00e4ndigung, darum ja auch die aktuellen Proteste. Zudem wird seitens des Unternehmens einmal mehr damit gedroht, dass Cerrej\u00f3n wegen den Protesten einige Vertr\u00e4ge mit Dienstleistungsfirmen suspendieren muss und die Wirtschaft der Guajira leiden wird. Dabei h\u00e4tten es Cerrej\u00f3n und Glencore in der Hand gehabt, durch ehrliche Verhandlungen die Proteste schon zu beenden. Stattdessen \u00fcben sie Druck aus, versch\u00e4rfen Spannungen und nehmen in Kauf, dass die F\u00fchrungspersonen des Streiks bedroht werden. Glencore\/Cerrej\u00f3n ist mitverantwortlich, wenn es zu weiteren Drohungen und gar zu \u00dcbergriffen kommen sollte.<\/span><\/p>\n<p>Da die F\u00fchrungspersonen der Blockaden schon erste Drohungen erhalten hatten, ist die <em>ask!<\/em> \u00fcber das Communiqu\u00e9 von Glencore\/Cerrej\u00f3n so beunruhigt, zumal es in der Vergangenheit \u00e4hnliche Communiqu\u00e9s gab und es dann ebenfalls zu Drohungen kam. Die <em>ask!<\/em> hatte Cerrej\u00f3n schon mehrfach aufgefordert, derartige Verlautbarungen zu unterlassen und immer zu \u00fcberlegen, was die Statements des Unternehmens in einer von sozialen Spannungen und Konflikten gepr\u00e4gten Region ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Wir gelangten deshalb auch an die kolumbianischen Beh\u00f6rden und forderten sie auf, die Integrit\u00e4t der Protestierenden zu sch\u00fctzen. Die Blockaden sollen respektiert werden und die Verhandlungen weitergef\u00fchrt werden, bis es zu Einigungen gekommen ist.<\/p>\n<p><strong>Erste Verhandlungen finden im Beisein von internationalen Beobachtern statt <\/strong><\/p>\n<p>Am 7. September 2022 kam es in Barrancas, La Guajira, zu einem Dialog der protestierenden Gemeinschaften, mit Vertretern von Cerrej\u00f3n, und verschiedenen Regierungsinstitutionen wie die ANLA, das Bergbauministerium, das Innenministerium sowie Beh\u00f6rden des Departements Guajira. Ebenso nahmen kolumbianische Menschenrechtsorganisationen und internationale Beobachter aus den USA, vom London Mining Network und der <em>ask!<\/em> teil.<\/p>\n<p>Die indigenen und afrokolumbianischen Gemeinschaften haben dann eine Agenda pr\u00e4sentiert, die aber nicht verhandelt werden konnte, da Cerrej\u00f3n zwar die Bereitschaft zum Dialog betonte, aber die Aufl\u00f6sung der Blockaden verlangte, bevor die vorgeschlagene Agenda verhandelt werden k\u00f6nne. Der Vertreter von Cerrej\u00f3n betonte, der Dialog m\u00fcsse auf dem Prinzip des guten Glaubens und ohne Druck basieren, und dass die Blockaden ein Druckmittel seien. Die Gemeinschaften entgegneten, dass die Drohung mit polizeilicher Aufl\u00f6sung der Blockaden auch ein Druckmittel sei, dass also Druck von beiden Seiten bestehe. Die Gemeinschaften wiederholten mehrmals, dass sie Cerrej\u00f3n vor Monaten schon Vorschl\u00e4ge unterbreitet h\u00e4tten, worauf das Unternehmen keine Antworten gegeben h\u00e4tte. Zudem h\u00e4tten sie materielle und spirituelle Sch\u00e4den erlitten ebenso wie Umweltzerst\u00f6rung. Als es keinen Fortschritt gab, zogen sich die Gemeinschaften zu Beratungen zur\u00fcck. Danach schlugen sie vor, zwei der vier Blockaden als Zeichen des guten Willens aufzuheben, um den Dialog zu erm\u00f6glichen. Je weiter man in der Verhandlung komme, desto eher w\u00fcrden weitere Blockaden ge\u00f6ffnet. Cerrej\u00f3n beharrte aber darauf, dass die Agenda erst verhandelt werde, wenn alle Blockaden aufgehoben worden seien. Die nationalen und regionalen Beh\u00f6rden versuchten zu vermitteln und die Positionen anzun\u00e4hern, aber da sich insbesondere Cerrej\u00f3n nicht bewegte, wurde das Treffen beendet. Die Gemeinschaften machen das Unternehmen f\u00fcr die Sch\u00e4den verantwortlich, die entstehen. Die Blockaden sind friedlich und einige finden sogar innerhalb der Reservate der Wayuu statt. Zwischen den Gemeinschaften und den Beh\u00f6rdenvertretern entstand am 7. September ein gewisses Vertrauen, weshalb die Gemeinschaften die Pr\u00e4senz der Beh\u00f6rdenvertreterInnen auch bei weiteren Dialogrunden forderten. Zudem forderten die Gemeinschaften einmal mehr die Pr\u00e4senz von Glencore und von Personen mit Entscheidungsbefugnis.<\/p>\n<p>Das Treffen am Mittwoch hatte mit fast 2 Stunden Versp\u00e4tung begonnen, weil die F\u00fchrungspersonen zu polizeilichen Inspektionen der Blockaden gehen mussten, da die Polizei auf Antrag von Cerrej\u00f3n die Blockaden h\u00e4tte aufl\u00f6sen sollen. Am Donnerstag 8. September gab es neue Drohungen von gewaltsamer Aufl\u00f6sung der Blockaden durch den Anwalt von Cerrej\u00f3n. Obwohl die Blockaden friedlich blieben und damit die Rechte der Gemeinschaften und die Erf\u00fcllung fr\u00fcherer Abkommen eingefordert wurden, beharrte Cerrej\u00f3n auf der gewaltsamen R\u00e4umung, wie schon \u00f6fters in der Vergangenheit.<\/p>\n<p><strong>Nach neun Tagen Protest endlich die Einigung<\/strong><\/p>\n<p>Da der internationale Druck anhielt und die kolumbianischen Beh\u00f6rden auch auf eine Verhandlungsl\u00f6sung dr\u00e4ngten, kam es am Freitag 9. September 2022 zu neuen Verhandlungen, an denen dann tats\u00e4chlich Einigungen erzielt werden konnten. Die Gemeinschaften verpflichteten sich, die Blockaden aufzuheben und Cerrej\u00f3n verpflichtete sich, die Antr\u00e4ge die Blockaden polizeilich aufzul\u00f6sen, zur\u00fcckzuziehen. \u00a0Da die verschiedenen Gemeinschaften unterschiedliche Anliegen haben, werden deren Forderungskataloge separat verhandelt. Im Reservat San Francisco verpflichtete sich Cerrej\u00f3n, den Konsultationsprozess des Urteils T-704 aufzunehmen. Bei den ethnischen Gemeinschaften im Einflussbereich der Mine einigte man sich darauf, dass am 10. Oktober 2022 ein Dialog gestartet werden soll, um Vertrauen aufzubauen und den Forderungskatalog zu diskutieren. Cerrej\u00f3n sagte zu, dass das Unternehmen die von den Gemeinschaften geltend gemachten sch\u00e4dlichen Umweltauswirkungen verifizieren werde. In Bezug auf die umgesiedelten Gemeinschaften wurde vereinbart, dass vom Forderungskatalog, der schon am 2. April 2022 Cerrej\u00f3n \u00fcbergeben wurde, die folgenden Themen priorisiert werden: Bildung, Arbeit, Sozialprogramme und \u00f6ffentliche Dienstleistungen. Am 15. September wird der Verhandlungstisch <em>Mesa de lideres<\/em> wieder gestartet. Angesichts der Dringlichkeit der Wasserversorgung f\u00fcr Tamaquito hat Cerrej\u00f3n zwei Vorschl\u00e4ge gemacht: entweder das bestehende Abkommen um 5 Jahre zu verl\u00e4ngern, oder sich der Wasserversorgung von Barrancas anzuschliessen. Tamaquito soll bis am 13. September mitteilen, mit welcher L\u00f6sung gefahren werden soll. Weiter erreichten die umgesiedelten Gemeinschaften folgende weiteren Zugest\u00e4ndnisse von Cerrej\u00f3n: die Ausbildungs-Stipendien werden bis 2033 verl\u00e4ngert, 30 Personen aus den Umsiedlungen k\u00f6nnen in der Cerrej\u00f3n-Mine arbeiten und die einkommensgenerierenden Projekte werden angepasst, um die Situation der Familien von Roche, Patilla, Casitas und Tamaquito zu verbessern. Die Programme f\u00fcr \u00e4ltere Personen werden gest\u00e4rkt und die umgesiedelten Gemeinschaften sollen Wasser von der Wasserversorgung von Barrancas erhalten und die Stromversorgung verbessert werden. Generell wurde vereinbart, dass alle zwei Monate der Fortschritt bei den Verhandlungen und der Umsetzung der Abkommen \u00fcberpr\u00fcft werden soll. Die Menschenrechtedirektion der Nationalpolizei wird sich zudem den Drohungen, die die F\u00fchrungspersonen der Blockaden erhalten haben, annehmen.<\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_button url_new_window=&#8220;on&#8220; button_text=&#8220;Download als PDF&#8220; button_alignment=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.18.0&#8243; custom_button=&#8220;on&#8220; button_text_size=&#8220;16px&#8220; button_bg_color=&#8220;#55677f&#8220; button_border_width=&#8220;2px&#8220; button_border_color=&#8220;rgba(0,0,0,0)&#8220; button_border_radius=&#8220;0px&#8220; button_letter_spacing=&#8220;4px&#8220; button_font=&#8220;Source Sans Pro|700||on|||||&#8220; button_icon_color=&#8220;#ffffff&#8220; button_icon_placement=&#8220;left&#8220; background_layout=&#8220;dark&#8220; custom_margin=&#8220;||&#8220; custom_padding=&#8220;12px|87px|12px|87px|true|true&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; button_url=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Streik-der-Gemeinschaften-rund-um-CerrejonSept22.pdf&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]\r[\/et_pb_button][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/1fb6a05a-230e-4375-8acc-7038f40c770e.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.18.0&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; title_text=&#8220;1fb6a05a-230e-4375-8acc-7038f40c770e&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/04d23f62-5e48-47bd-a30c-a7ba724898a9-1.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.18.0&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; title_text=&#8220;04d23f62-5e48-47bd-a30c-a7ba724898a9&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_sidebar area=&#8220;et_pb_widget_area_1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][\/et_pb_sidebar][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die umgesiedelten und historisch vom Kohletagebau des Unternehmens Carbones del Cerrej\u00f3n betroffenen Wayu\u00fa- und Afro-Gemeinden haben am 1. September 2022 beschlossen, den s\u00fcdlichen Teil der Mine im Departement La Guajira zu blockieren, da Cerrej\u00f3n verschiedene Abkommen und Auflagen nicht erf\u00fcllt hatte. Eine erste Verhandlungsrunde am 7. September scheiterte, weil Cerrej\u00f3n erst verhandeln wollte, wenn die Blockaden aufgehoben werden. Stattdessen drohten Cerrej\u00f3n und Glencore mit polizeilicher R\u00e4umung der Proteste. Die grosse Abwesende war Glencore, die sich entgegen allen den Aufforderungen dem Dialog verweigerte. Trotzdem kam es am 9. September 2022 gl\u00fccklicherweise zu einer Einigung und der friedliche Protest wurde beendet.   <\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":8593,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"1080","footnotes":""},"categories":[1,19,27,28,25,10,12],"tags":[],"class_list":["post-8588","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-feature","category-natuerliche-ressourcen-energie-und-infrastruktur","category-rohstoffe-und-infrastruktur","category-schweizer-unternehmen","category-themen","category-wirtschaft-menschenrechte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8588","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8588"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8588\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8599,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8588\/revisions\/8599"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8593"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8588"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8588"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8588"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}