{"id":8532,"date":"2022-08-02T09:03:48","date_gmt":"2022-08-02T07:03:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.askonline.ch\/?p=8532"},"modified":"2022-08-02T09:03:49","modified_gmt":"2022-08-02T07:03:49","slug":"ein-gespraech-ohne-angst-ueber-die-nation-die-wir-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/themen\/frieden\/ein-gespraech-ohne-angst-ueber-die-nation-die-wir-sind","title":{"rendered":"Ein Gespr\u00e4ch ohne Angst \u00fcber die Nation, die wir sind"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_5,2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_margin=&#8220;-22px|auto||auto||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_post_title author=&#8220;off&#8220; categories=&#8220;off&#8220; comments=&#8220;off&#8220; featured_image=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; title_font=&#8220;|800|||||||&#8220; title_text_color=&#8220;#f39900&#8243; custom_padding=&#8220;||10px||false|false&#8220; border_width_bottom=&#8220;2px&#8220; border_color_bottom=&#8220;#f39900&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][\/et_pb_post_title][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.17.6&#8243; text_font=&#8220;Noto Serif||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<p><em>Von Lisa Alvarado<\/em><\/p>\n<p>Am 28. Juni 2022 hat die im Friedensabkommen beschlossene und von der Regierung eingesetzte Wahrheitskommission die bisher umfassendste Untersuchung des bewaffneten Konflikts in Kolumbien ver\u00f6ffentlicht. W\u00e4hrend dreieinhalb Jahren wurde der Bericht aufgrund von Aussagen von 28&#8217;562 Personen, 14&#8217;928 Interviews und 1&#8217;203 Berichten von NGOs, Unternehmen und Opferorganisationen erstellt.<\/p>\n<p>Der Schlussbericht der Wahrheitskommission best\u00e4tigt sehr viele der Aussagen und Argumente, die linke politische Bewegungen und Menschenrechtsorganisationen seit Jahrzehnten machen, die aber von der traditionellen kolumbianischen Elite bisher, auch international, immer relativ gekonnt infrage gestellt und als politische Propaganda abgetan wurde. Gleichzeitig widerlegt der Bericht eben solche Aussagen der politischen Elite, die jahrzehntelang als Legitimation ihrer Machtstellung benutzt worden sind.<\/p>\n<p>Zur zweiten Gruppe z\u00e4hlt dabei die Stigmatisierung von zivilgesellschaftlichen Gruppen, egal welcher Art. Der Endbericht der Wahrheitskommission h\u00e4lt im Schlussteil fest, dass Rebellengruppen w\u00e4hrend der langen Zeit des bewaffneten Konflikts mit Teilen der Zivilbev\u00f6lkerung und linken Parteien interagierten, dass dies aber nicht bedeute, dass sich alle Sektoren, die Forderungen an den Staat stellten, mit der Guerilla identifizierten. Dies war laut dem Bericht \u00abein entscheidender Faktor bei der Stigmatisierung sozialer und politischer Bewegungen sowie von Teilen verschiedener b\u00e4uerlicher und ethnischen Gemeinschaften.\u00bb<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span>[1]<\/span><\/a> Diese fehlende Differenzierung zwischen sozialen Organisationen und Rebellengruppen hat zu wiederholten Menschenrechtsverletzungen wie Verfolgung, Massaker und aussergerichtlichen Hinrichtungen gef\u00fchrt, in Verbindung mit dem Konzept des \u2018internen Feindes\u2019, das w\u00e4hrend Jahrzehnten soziale Bewegungen und Organisationen kriminalisiert hat.<\/p>\n<p>In Verbindung mit dem Konzept des \u2018internen Feindes\u2019, welches unter anderem aus den USA stammt, hat auch dieses Land eine gr\u00f6ssere Rolle gespielt, als von ihnen immer wieder betont wurde. Die Wahrheitskommission hatte Zugang zu Dokumenten<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span>[2]<\/span><\/a>, welche aufzeigen, dass die US-Regierung sehr wohl Bescheid wusste \u00fcber viele Verbindungen und Gr\u00e4ueltaten der kolumbianischen Armee und trotzdem \u00fcber Jahrzehnte ihre milit\u00e4rische Verbindung zu Kolumbien vertieft hatte. Die Dokumente zeigen die Verbindungen zwischen der kolumbianischen Armee und paramilit\u00e4rischen Gruppen auf. Ebenso Verstrickungen zwischen der vierten Brigade der Armee und dem Medell\u00edn-Kartell sowie Beweise, dass die zehnte Brigade der Armee den T\u00e4tern Namen geliefert hat f\u00fcr das Massaker 1988 an Arbeitern und Gewerkschaftsmitgliedern von Bananenplantagen. Auch Informationen \u00fcber \u00d6lfirmen, die Paramilit\u00e4rs f\u00fcr Schutzfunktionen bezahlt und daf\u00fcr aktiv Informationen zu Guerilla-Aktivit\u00e4ten entlang der \u00d6l-Pipelines an das Milit\u00e4r ausgeliefert haben, was bei einem Milit\u00e4reinsatz 1997 zu rund 100 get\u00f6teten FARC-Mitgliedern f\u00fchrte. Auch \u00fcber die Praktiken der \u2018falsos positivos\u2019 wusste die US-Regierung Bescheid und trotz all dieser Informationen schickten sie all die Jahre Millionen Dollar an Hilfsgeldern nach Kolumbien, ganz zu schweigen von der milit\u00e4rischen Zusammenarbeit.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span>[3]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Ein weiteres Argument, das haupts\u00e4chlich die Regierung immer wieder negiert hat ist, dass illegale Gruppen Staatsfunktionen \u00fcbernommen haben in Gebieten, wo der Staat nicht pr\u00e4sent war. Der Endbericht der Wahrheitskommission best\u00e4tigt dies als Faktor f\u00fcr das Fortbestehen des Konflikts: \u00abDer Staat hat sich als (teilweise) unf\u00e4hig erwiesen, bestimmte Gebiete unter Kontrolle zu halten und seine Integrationspolitik und -pr\u00e4senz war selektiv bez\u00fcglich bestimmter Konfliktgebiete und oft auf milit\u00e4rische Macht beschr\u00e4nkt.\u00bb<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span>[4]<\/span><\/a> Dies hat dazu gef\u00fchrt, dass beispielsweise ganze Gebiete vom Staat als \u2018rote Zonen\u2019 betitelt wurden, weil dort Guerillas aktiv waren. Die Zivilbev\u00f6lkerung in diesen Gebieten wurde somit Opfer von schweren Menschenrechtsverletzungen in dem Versuch, sie mit milit\u00e4rischen Mitteln davon abzuhalten, mit der Guerilla zu kooperieren oder sie sogar daf\u00fcr zu bestrafen, obwohl sie gar keine Wahl hatten.<\/p>\n<p>Diese Art (teilweise sicher auch Taktik) von alles in einen Topf werfen f\u00fchrte dazu, dass z.B. so viele Mitglieder der Union Patri\u00f3tica systematisch umgebracht wurden, weil sie immer noch als Guerilleros gesehen wurden, obwohl sie nichts (mehr) mit Waffen zu tun hatten. Deshalb ist der folgende Satz im Bericht der Wahrheitskommission von so grosser Bedeutung: \u00abDie Kommission weist nachdr\u00fccklich darauf hin, dass politische Sympathien und ideologische Zugeh\u00f6rigkeit nicht gleichbedeutend sind mit Mitgliedschaft oder Unterordnung unter Guerillastrukturen und dass es keine Rechtfertigung f\u00fcr die Stigmatisierung, Verfolgung oder Beseitigung von Mitgliedern politischer und sozialer Bewegungen gibt.\u00bb<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span>[5]<\/span><\/a> In diesem Zusammenhang macht die Wahrheitskommission auch einen Aufruf an die bewaffneten Gruppen, sie sollen damit aufh\u00f6ren, soziale Protestbewegungen zu infiltrieren und so zu ihren Zwecken zu sabotieren, was nat\u00fcrlich weiter zur Vermischung der verschiedenen Akteure f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Im Schlussteil weist der Bericht dem Staat, der Gesellschaft und besonders auch dem Unternehmenssektor die Verantwortung zu, die strukturellen Ungleichheiten bez\u00fcglich Konzentration von Einkommen, Reichtum und Land zu \u00fcberwinden, welche Kolumbien zu einem der ungleichsten L\u00e4nder der Welt machen. Empfohlen werden unter anderem ein Friedensministerium (worunter neu die Polizei fallen w\u00fcrde), ein Ende der Verbotspolitik im Umgang mit Drogen und die Einf\u00fchrung einer Politik der Erinnerung, damit sich der bewaffnete Konflikt nicht wiederholt.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><span>[6]<\/span><\/a> \u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>All diese Argumente haben kolumbianische wie auch internationale Organisationen wie die <em>ask!<\/em> schon seit Jahrzehnten immer wieder hervorgehoben. So gesehen ist der Endbericht der Wahrheitskommission nichts Neues. Doch das war auch nie so gedacht. Ihre Aufgabe war es, alle Aussagen zusammenzutragen und daraus eine Synthese zu formen, etwas, womit Kolumbien weiterfahren kann in ihrem Prozess in Richtung Frieden. F\u00fcr die <em>ask!<\/em> ist klar, dass eine wichtige Lehre aus dem Bericht zu ziehen ist (die wir auch immer wieder betonen): Das Bild ist eben grau. Nicht schwarz und weiss. Nicht Gut und B\u00f6se. Die verschiedenen Seiten haben sich so stark vermischt, im Guten wie im Schlechten, dass wir davon wegkommen sollten, den einen Schuldigen finden zu wollen. Das hat so \u00e4hnlich auch Gustavo Petro formuliert, als er in seiner Rede bei der Ver\u00f6ffentlichung des Berichts betonte, dass die Wahrheit nur einen Sinn habe, n\u00e4mlich Dialog, Einigung, Koexistenz und Vers\u00f6hnung.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><span>[7]<\/span><\/a> Die Wahrheitskommission hat gezeigt, dass einzelne Schicksale, Staatspolitiken und unvorhergesehene Dynamiken so stark verstrickt sind, dass einzig der Wunsch und der Wille, gemeinsam ein Kolumbien in Frieden zu schaffen, das scheinbar Unerreichbare schaffen kann. Francisco De Roux, der Pr\u00e4sident der Wahrheitskommission, sieht den Bericht als \u00abEinstieg in ein Gespr\u00e4ch ohne Angst \u00fcber die Nation, die wir sind.\u00bb<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><span>[8]<\/span><\/a> Und so passt auch dieser Satz aus der Einleitung des Berichts sehr gut hier an den Schluss: &#8222;Der Abschlussbericht der Wahrheitskommission enth\u00e4lt einen wichtigen Teil der Wahrheit, um von einer traumatischen Vergangenheit in eine zivilisierte Zukunft zu gelangen, in der Differenzen demokratisch gel\u00f6st und die Faktoren der Ungleichheit, Korruption und Unmenschlichkeit \u00fcberwunden werden&#8220;.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><span>[9]<\/span><\/a> Wir hoffen stark, dass der neugew\u00e4hlte Pr\u00e4sident Gustavo Petro Recht hat mit seiner Aussage, dass diese Empfehlungen endlich in die Geschichte Kolumbiens eingehen werden und sind hoffnungsvoll, wenn wir daran denken, was er auch noch gesagt hat: \u00abWir m\u00fcssen den Kreislauf der Rache durchbrechen, der uns immer wieder zur Gewalt f\u00fchrt.\u00bb<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><span>[10]<\/span><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><span>[1]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/www.elespectador.com\/colombia-20\/informe-final-comision-de-la-verdad\/la-relacion-entre-entre-los-grupos-insurgentes-con-la-poblacion-civil-y-la-izquierda-politica-legal\/\">https:\/\/www.elespectador.com\/colombia-20\/informe-final-comision-de-la-verdad\/la-relacion-entre-entre-los-grupos-insurgentes-con-la-poblacion-civil-y-la-izquierda-politica-legal\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><span>[2]<\/span><\/a> Diese Dokumente beinhalten unter anderem CIA-Operationsberichte, die vom National Security Archive in den USA organisiert und zusammengestellt wurden. Dieses Archiv mit Sitz in Washington unterst\u00fctzt Wahrheitskommissionen in mehreren L\u00e4ndern. Eine digitale Bibliothek mit den vorhandenen Dokumenten soll im August 2022 ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><span>[3]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2022\/07\/259132\/enthuellung-rolle-usa-kolumbien?pk_campaign=newsletter&amp;pk_kwd=daily\">https:\/\/amerika21.de\/2022\/07\/259132\/enthuellung-rolle-usa-kolumbien?pk_campaign=newsletter&amp;pk_kwd=daily<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><span>[4]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/www.elespectador.com\/colombia-20\/informe-final-comision-de-la-verdad\/la-relacion-entre-entre-los-grupos-insurgentes-con-la-poblacion-civil-y-la-izquierda-politica-legal\/\">https:\/\/www.elespectador.com\/colombia-20\/informe-final-comision-de-la-verdad\/la-relacion-entre-entre-los-grupos-insurgentes-con-la-poblacion-civil-y-la-izquierda-politica-legal\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><span>[5]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/www.elespectador.com\/colombia-20\/informe-final-comision-de-la-verdad\/la-relacion-entre-entre-los-grupos-insurgentes-con-la-poblacion-civil-y-la-izquierda-politica-legal\/\">https:\/\/www.elespectador.com\/colombia-20\/informe-final-comision-de-la-verdad\/la-relacion-entre-entre-los-grupos-insurgentes-con-la-poblacion-civil-y-la-izquierda-politica-legal\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\"><span>[6]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/www.npla.de\/thema\/memoria-justicia\/wahrheit-als-dialog-uebereinkunft-zusammenleben-und-versoehnung\/?utm_source=mailpoet&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=npla-newsletter-vom-date-d-date-mtext-date-y_1\">https:\/\/www.npla.de\/thema\/memoria-justicia\/wahrheit-als-dialog-uebereinkunft-zusammenleben-und-versoehnung\/?utm_source=mailpoet&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=npla-newsletter-vom-date-d-date-mtext-date-y_1<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><span>[7]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2022\/07\/258879\/kolumbien-frieden-wahrheitskommission?pk_campaign=newsletter&amp;pk_kwd=daily\">https:\/\/amerika21.de\/2022\/07\/258879\/kolumbien-frieden-wahrheitskommission?pk_campaign=newsletter&amp;pk_kwd=daily<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\"><span>[8]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/cuartodehora.com\/2022\/06\/28\/gustavo-petro-recibio-el-informe-final-de-la-comision-de-la-verdad-y-se-comprometio-a-implementar-sus-recomendaciones\/\">https:\/\/cuartodehora.com\/2022\/06\/28\/gustavo-petro-recibio-el-informe-final-de-la-comision-de-la-verdad-y-se-comprometio-a-implementar-sus-recomendaciones\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><span>[9]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/www.comisiondelaverdad.co\/hay-futuro-si-hay-verdad\">https:\/\/www.comisiondelaverdad.co\/hay-futuro-si-hay-verdad<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\"><span>[10]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/cuartodehora.com\/2022\/06\/28\/gustavo-petro-recibio-el-informe-final-de-la-comision-de-la-verdad-y-se-comprometio-a-implementar-sus-recomendaciones\/\">https:\/\/cuartodehora.com\/2022\/06\/28\/gustavo-petro-recibio-el-informe-final-de-la-comision-de-la-verdad-y-se-comprometio-a-implementar-sus-recomendaciones\/<\/a><\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; 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