{"id":8422,"date":"2022-05-31T20:15:31","date_gmt":"2022-05-31T18:15:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.askonline.ch\/?p=8422"},"modified":"2022-05-31T20:15:33","modified_gmt":"2022-05-31T18:15:33","slug":"einen-humanitaeren-runden-tisch-im-choco-eine-neue-hoffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/themen\/menschenrechte\/einen-humanitaeren-runden-tisch-im-choco-eine-neue-hoffnung","title":{"rendered":"Einen humanit\u00e4ren Runden Tisch im Choc\u00f3, eine neue Hoffnung?"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_5,2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_margin=&#8220;-22px|auto||auto||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_post_title author=&#8220;off&#8220; categories=&#8220;off&#8220; comments=&#8220;off&#8220; featured_image=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; title_font=&#8220;|800|||||||&#8220; title_text_color=&#8220;#f39900&#8243; custom_padding=&#8220;||10px||false|false&#8220; border_width_bottom=&#8220;2px&#8220; border_color_bottom=&#8220;#f39900&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][\/et_pb_post_title][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.17.3&#8243; text_font=&#8220;Noto Serif||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<p><em>Von Carla Ruta<\/em><\/p>\n<p>Seit Jahresbeginn hat die bewaffnete Gewalt im Department Choc\u00f3 wieder besorgniserregend zugenommen. Nach mehrj\u00e4hrigen Forderungen der Zivilgesellschaft nach einem humanit\u00e4ren Abkommen zwischen den bewaffneten Akteuren zum Schutz der Zivilbev\u00f6lkerung wurde nun im April ein humanit\u00e4rer Runder Tisch errichtet. Dieser stellt eine sehr grosse Hoffnung in diesem Department \u2013 eines der \u00e4rmsten Kolumbiens \u2013 dar, nicht nur f\u00fcr ein Reduzieren der Gewalt, aber auch f\u00fcr eine Vers\u00f6hnung, nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und soziale Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>Am 09. April wurde in Quibd\u00f3, Hauptstadt des Departments Choc\u00f3, der humanit\u00e4re Runde Tisch f\u00fcr den Choc\u00f3 errichtet. Dieser Runde Tisch ist eine Initiative der Zivilgesellschaft dieses Departments der kolumbianischen Pazifikk\u00fcste. Er vereint verschiedene Plattformen der indigenen, afroamerikanischen und Mestizo-Bev\u00f6lkerung. An diesem Runden Tisch beteiligen sich auch die Kirchen und die nationalen und regionalen Beh\u00f6rden. Es hat die Deeskalation der Gewalt, den Schutz der Zivilbev\u00f6lkerung und die Priorisierung des Dialogs zum Ziel, wie die Zivilgesellschaft es schon im \u00abHumanit\u00e4ren Abkommen Jetzt\u00bb<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span>[1]<\/span><\/a> forderte. Die Organisationen wollen mit diesem Forum den kolumbianischen Staat auffordern, Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um den bewaffneten Konflikt zu beenden, der die Existenz der b\u00e4uerlichen, afrokolumbianischen und indigenen Gemeinschaften im Departement bedroht. Die Organisationen der Zivilgesellschaft im Choc\u00f3 verlangen, dass der Dialog im Rahmen des Runden Tisches genutzt wird, um die Ursachen der aktuellen Sicherheitslage zu ermitteln und zu \u00fcberwinden und der bewaffneten Konfrontation Grenzen zu setzen, w\u00e4hrend gleichzeitig Fortschritte bei den politischen Verhandlungen zur Beendigung des internen bewaffneten Konflikts erzielt werden.<\/p>\n<p>Die Neuordnung des Konfliktes zwischen den verschiedenen bewaffneten Akteuren (nach der Demobilisierung der FARC-EP), die Vernachl\u00e4ssigung dieses Departments durch den Staat und die langsamen Fortschritte in der Umsetzung des Friedensabkommens von 2016 zwischen FARC-EP und kolumbianischer Regierung haben zu einer komplexen humanit\u00e4ren und Menschenrechtskrise im Departement Choc\u00f3 gef\u00fchrt, die sich laut den Berichten von verschiedenen humanit\u00e4ren Missionen von Tag zu Tag versch\u00e4rft. \u00a0<\/p>\n<p>Der Konflikt im Choc\u00f3 ist aber nicht neu. Seit mehr als zwei Jahrzehnten m\u00fcssen viele Gemeinschaften mit Guerillas und Paramilit\u00e4rs koexistieren, und werden kaum bis gar nicht vom kolumbianischen Staat gesch\u00fctzt. Oft arbeiten sogar gewisse staatliche Akteure und Paramilit\u00e4rs in ihren verschiedenen Formen (fr\u00fcher \u00abAUC\u00bb, heute &#8222;Clan del Golfo&#8220;) zusammen um das Territorium zu kontrollieren und die ehemaligen FARC-EP und ELN zu vertreiben.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span>[2]<\/span><\/a> Grund dieser Gewalt ist unter anderem der Drogenhandel, der in dieser Region nach wie vor sehr pr\u00e4sent ist, da durch den Choc\u00f3 Kokaexportkorridore (von den Anden zum Meer) verlaufen.<\/p>\n<p>Seit Anfang 2022 haben kolumbianische und internationale NGOs vor der Zunahme der Gewalt im Choc\u00f3 gewarnt. Besonders in der Region des San Juans, im S\u00fcden des Departements, ist es zu einem starken Anstieg der Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Gruppen im Streit um Land, illegale Bergbaugebiete, Drogenhandel und deren Routen gekommen. Die Zivilgesellschaft machte darauf aufmerksam, dass immer wieder die Bev\u00f6lkerung in Mitleidenschaft gezogen wird. Durch Morde, Drohungen, Einsch\u00fcchterung und Entf\u00fchrungen versuchen die bewaffneten Akteure, die Gemeinschaften zu kontrollieren und soziale F\u00fchrungspersonen zum Schweigen zu bringen. Die mehrheitlich afrokolumbianischen und indigenen Gemeinden werden in vielen F\u00e4llen vertrieben, oder k\u00f6nnen wegen den K\u00e4mpfen ihre D\u00f6rfer nicht mehr verlassen und ihre Felder nicht mehr bewirtschaften.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span>[3]<\/span><\/a> \u00a0<\/p>\n<p>Als Vergeltung f\u00fcr die Auslieferung von ihrem Anf\u00fchrer, alias Otoniel, an die Vereinigten Staaten rief der Clan del Golfo vom 05. bis zum 09. Mai einen nationalen bewaffneten Streik aus und ver\u00fcbte Anschl\u00e4ge in mehreren St\u00e4dten im ganzen Land.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span>[4]<\/span><\/a> Mitte Mai 2022 befanden sich nahezu 30 Gemeinden im Choc\u00f3 weiterhin im Alarmzustand,<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span>[5]<\/span><\/a> trotz der verst\u00e4rkten Patrouillen der Armee und Polizei.<\/p>\n<p>Die UNO ihrerseits berichtete im Mai \u00fcber die extrem prek\u00e4re Situation in der Region des Alto Baud\u00f3s<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><span>[6]<\/span><\/a>. Zwischen dem 13. und 16. Mai registrierte die UNO in dieser Region die Vertreibung von mindestens 197 Personen (52 Familien) aus den Embera D\u00f3bida-Gemeinden (Resguardo Dearade-Biakirude) wegen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen bewaffneten Akteuren. Zuvor, am 21. April, wurden 60 Personen (13 Familien) aus der Gemeinde Villanueva, die zu demselben Resguardo geh\u00f6rt, von einer bewaffneten Gruppe vertrieben, die damit drohte, in das Gebiet des Resguardos einzudringen. Die Vertriebenen leben nun in den H\u00e4usern von Bekannten, die selbst in einer sehr prek\u00e4ren Situation leben und wegen der Sicherheitslage ihre D\u00f6rfer nicht verlassen k\u00f6nnen. Laut der ONU sind in dieser Region 20\u2019253 Menschen (4\u2019774 Familien) aus 25 afrokolumbianischen Gemeinschaften und sieben indigenen Reservaten seit Januar von dieser Gewalt direkt betroffen, sei es durch K\u00e4mpfe, Drohungen, illegale Kontrollpunkte der bewaffneten Gruppen, der Verlegung von Antipersonenminen, Zwangsrekrutierung, Ausbeutung von Kindern und des Verbots der Mobilit\u00e4t entlang der Fl\u00fcsse durch die bewaffneten Gruppen.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Situation sind die Hoffnungen und Erwartungen an den humanit\u00e4ren Runden Tisch nat\u00fcrlich enorm. Ziel des Runden Tisches sind nicht nur kurzfristige humanit\u00e4re L\u00f6sungen zu finden, sondern auch l\u00e4ngerfristig Vertrauen zu schaffen, einen Dialog zu erm\u00f6glichen und auf eine Vers\u00f6hnung hinzuarbeiten. Zudem soll die Nachhaltige Entwicklung eines der \u00e4rmsten Regionen Kolumbiens und die St\u00e4rkung der politischen Partizipation der bisher marginalisierten Gemeinden zur Sprache kommen.\u00a0 Wie es das Espacio de Cooperaci\u00f3n para la Paz<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><span>[7]<\/span><\/a> in seiner Medienmitteilung vom 3. Mai<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><span>[8]<\/span><\/a> unterstreicht, ist es zudem dringend notwendig, dass der kolumbianische Staat seine verfassungsm\u00e4\u00dfige Verantwortung wahrnimmt und wirksame Ma\u00dfnahmen ergreift, um das Leben von Menschenrechtsverteidiger*innen, F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten und sozialen F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten, ihren Gemeinschaften und Organisationen, sowie den demobilisierten FARC-EP Mitglieder zu sch\u00fctzen. Es sind umfassende Aktionen erforderlich, die \u00fcber die Militarisierung der Region &#8211; bisher die Standardantwort der Regierung &#8211; hinausgehen.<\/p>\n<p>Padre Rafael Castillo Torres, Direktor des nationalen Sekretariats der <em>Pastoral Social<\/em> von C\u00e1ritas Colombiana erkl\u00e4rt, dass diejenigen, die sich entschlossen haben, diesen Runden Tisch zu begleiten und an ihm teilzunehmen, sich dar\u00fcber im Klaren sind, dass es nicht nur darum geht, Tr\u00e4ume und Hoffnungen f\u00fcr den Choc\u00f3 zu sammeln und aufzulisten, sondern auch darum, die Wahldebatten, die Regierungsmandate und kurzfristige politische Agenden zu \u00fcberwinden, mit viel Geduld auf die Verwirklichung von mittel- und langfristige Forderungen zu insistieren und den Runden Tisch weiterzuentwickeln. Der Runde Tisch habe die gro\u00dfe Aufgabe, zur Bildung von neuen (friedlicheren) Beziehungen zwischen den Menschen und den Gemeinschaften beizutragen. Das Ergebnis des Runden Tisches m\u00fcsse ein Beitrag zur Existenzsicherung, zum Zugang zur Bildung, zur Kultur, f\u00fcr die Verwirklichung der Menschenrechte, der Demokratie, der Gerechtigkeit und f\u00fcr ein w\u00fcrdiges und sicheres Leben f\u00fcr alle Bewohner*innen des Choc\u00f3s sein.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><span>[9]<\/span><\/a>\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><span>[1]<\/span><\/a><span>[1]<\/span>\u00a0 \u00abHumanit\u00e4res Abkommen Jetzt\u00bb: Appel der afrokolumbianischen Gemeinschaften des Pazifiks an die nationale Regierung, den anhaltenden bewaffneten Konflikt zu beenden. Siehe zu diesen Thema auch: <span><a href=\"https:\/\/comisiondelaverdad.co\/actualidad\/comunicados-y-declaraciones\/sistema-integral-paz-llamado-situacion-humanitaria-choco\">Sistema Integral para la Paz hace un llamado sobre la grave situaci\u00f3n humanitaria y aboga por la no repetici\u00f3n del conflicto en el Choc\u00f3 &#8211; Comisi\u00f3n de la Verdad Colombia (comisiondelaverdad.co)<\/a><\/span><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><span>[2]<\/span><\/a> <span><a href=\"https:\/\/www.pares.com.co\/post\/la-grave-situaci%C3%B3n-humanitaria-en-el-choc%C3%B3\">La grave situaci\u00f3n humanitaria en el Choc\u00f3 (pares.com.co)<\/a><\/span> Oktober 2021<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><span>[3]<\/span><\/a> <span><a href=\"https:\/\/www.infobae.com\/america\/colombia\/2022\/01\/28\/grave-situacion-de-violencia-en-el-choco-deja-550-familias-confinadas\/\">Grave situaci\u00f3n de violencia en el Choc\u00f3, deja 550 familias confinadas &#8211; Infobae<\/a><\/span> Januar 2022<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><span>[4]<\/span><\/a> Siehe mehr dazu im ask! Artikel\u2026<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><span>[5]<\/span><\/a> <span><a href=\"https:\/\/www.noticiasrcn.com\/colombia\/marcha-por-la-paz-en-novita-choco-tras-hechos-de-violencia-418537\">Marcha por la paz en N\u00f3vita, Choc\u00f3, tras hechos de violencia (noticiasrcn.com)<\/a><\/span> Mai 2022<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\"><span>[6]<\/span><\/a> <span><a href=\"https:\/\/www.humanitarianresponse.info\/en\/operations\/colombia\/document\/alerta-de-situaci%C3%B3n-humanitaria-desplazamiento-de-tres-comunidades\">Alerta de Situaci\u00f3n Humanitaria: Desplazamiento de tres comunidades Embera D\u00f3bida y confinamiento de 25 comunidades afrodescendientes y siete resguardos ind\u00edgenas del Alto Baud\u00f3 (Choc\u00f3). 26\/05\/2022 | HumanitarianResponse<\/a><\/span><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><span>[7]<\/span><\/a> Plattform der internationalen NGOs, die in Kolumbien im Menschenrechts, Friedensf\u00f6rderungs-, humanit\u00e4ren und Entwicklungszusammenarbeitsbereich arbeiten. Die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ist auch Teil des Espacio de Cooperaci\u00f3n para la Paz<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\"><span>[8]<\/span><\/a> <span><a href=\"https:\/\/twitter.com\/espaciopazencol\/status\/1521873230390251524?s=21&amp;t=R2moCYIaKeDCcShwa0nQuw\">@EspacioPazenCol sur Twitter : &#8222;\ud83c\udde8\ud83c\uddf4\ud83d\udce3#SOSCHOC\u00d3 A 20 a\u00f1os de #Bojay\u00e1 28 organizaciones y ONG internaciones #alertan sobre continuidad de la grave crisis humanitaria sostenida en el departamento del #Choc\u00f3 y reiteran su compromiso y presencia en el territorio @espaciopazencol https:\/\/t.co\/U98TUu0ewD&#8220; \/ Twitter<\/a><\/span><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><span>[9]<\/span><\/a> <span><a href=\"https:\/\/caritascolombiana.org\/la-mesa-humanitaria-del-choco\/\">La Mesa Humanitaria del Choc\u00f3 &#8211; C\u00e1ritas Colombiana &#8211; SNPS (caritascolombiana.org)<\/a><\/span><\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_button url_new_window=&#8220;on&#8220; button_text=&#8220;Download als PDF&#8220; button_alignment=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.17.3&#8243; custom_button=&#8220;on&#8220; button_text_size=&#8220;16px&#8220; button_bg_color=&#8220;#55677f&#8220; button_border_width=&#8220;2px&#8220; button_border_color=&#8220;rgba(0,0,0,0)&#8220; button_border_radius=&#8220;0px&#8220; button_letter_spacing=&#8220;4px&#8220; button_font=&#8220;Source Sans Pro|700||on|||||&#8220; button_icon_color=&#8220;#ffffff&#8220; button_icon_placement=&#8220;left&#8220; background_layout=&#8220;dark&#8220; custom_margin=&#8220;||&#8220; custom_padding=&#8220;12px|87px|12px|87px|true|true&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; button_url=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Artikel-Choco\u0301-Mai-2022.pdf&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]\r[\/et_pb_button][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Choco\u0301.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.17.3&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; title_text=&#8220;Choco\u0301&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_sidebar area=&#8220;et_pb_widget_area_1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][\/et_pb_sidebar][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Jahresbeginn hat die bewaffnete Gewalt im Department Choc\u00f3 wieder besorgniserregend zugenommen. 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