{"id":8407,"date":"2022-05-31T07:40:00","date_gmt":"2022-05-31T05:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.askonline.ch\/?p=8407"},"modified":"2022-05-23T07:41:51","modified_gmt":"2022-05-23T05:41:51","slug":"abholzung-in-kolumbien-gefaengnis-fuer-kleinbauern-und-freie-hand-fuer-grossgrundbesitzer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/themen\/wirtschaft-menschenrechte\/abholzung-in-kolumbien-gefaengnis-fuer-kleinbauern-und-freie-hand-fuer-grossgrundbesitzer","title":{"rendered":"Abholzung in Kolumbien \u2013 Gef\u00e4ngnis f\u00fcr Kleinbauern und freie Hand f\u00fcr Grossgrundbesitzer"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_5,2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_margin=&#8220;-22px|auto||auto||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_post_title author=&#8220;off&#8220; categories=&#8220;off&#8220; comments=&#8220;off&#8220; featured_image=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; title_font=&#8220;|800|||||||&#8220; title_text_color=&#8220;#f39900&#8243; custom_padding=&#8220;||10px||false|false&#8220; border_width_bottom=&#8220;2px&#8220; border_color_bottom=&#8220;#f39900&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][\/et_pb_post_title][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.17.3&#8243; text_font=&#8220;Noto Serif||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<p><em>Von Lisa Alvarado<\/em><\/p>\n<p>Die Plattform Verdadabierta hat einen langen Artikel zum Thema Abholzung in den Regenwaldgebieten Kolumbiens ver\u00f6ffentlicht. Er zeigt auf, wie immer wieder die schw\u00e4chsten Akteure bestraft werden, w\u00e4hrend die wirklich grossen Verursacher ohne Behelligung Wald abholzen. Obwohl es laut Gesetz tats\u00e4chlich seine Aufgabe w\u00e4re, sch\u00fctzt das Milit\u00e4r die Umwelt genau so wenig wie die Kleinb\u00e4uer*innen, die seit Jahrzehnten stigmatisiert und verfolgt werden. Einmal mehr scheitert die Regierung in ihrem Versuch, Probleme milit\u00e4risch zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Zwischen November und Februar jeden Jahres intensivieren sich Br\u00e4nde und Abholzung im kolumbianischen Amazonas, weil in diesen Monaten Trockenzeit ist. So auch im Caquet\u00e1 und genauer in den Gemeinden El Paujil und Cartagena del Chair\u00e1, woher die Informationen f\u00fcr diesen Artikel stammen<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span>[1]<\/span><\/a>. Das Bild ist aber ein \u00e4hnliches im gesamten Amazonasgebiet Kolumbiens. Allerdings sind die abgebrannten Str\u00fcnke von einstigen Baumriesen, die man entlang des Weges sieht, das geringste Problem der Abholzung. Es handelt sich n\u00e4mlich um kleine Felder, die Kleinbauern im Brandrodungsfeldbau abbrennen, um dort ihre Kochbananen und Maniok f\u00fcr den Eigenbedarf zu pflanzen. \u00abDer Kleinbauer ist nicht der grosse Abholzer. Unter uns haben wir unsere Regeln des Zusammenlebens. Aber dann kommen Grossgrundbesitzer und holzen 100, 200, 300 Hektaren ab. Ein Kleinbauer hat gar keine Kapazit\u00e4t f\u00fcr so etwas.\u00bb<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span>[2]<\/span><\/a> So ein Kleinbauer aus Cartagena de Chair\u00e1. Als Vergleich: Ein Kleinbauer f\u00e4llt pro Jahr B\u00e4ume auf einer Fl\u00e4che von 2-3 ha, worauf er Subsistenzprodukte anbaut und m\u00f6glicherweise ein paar K\u00fche h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Doch wer sind eigentlich diese neuen Leute, die noch gar nicht so lange in der Region sind? Heute gibt es grob drei Gruppen von Akteuren in diesem Feld: Einerseits die bereits erw\u00e4hnten Kleinbauern mit wenig Geld, die schon lange dort wohnen; dann Grossgrundbesitzer, die weit weg wohnen und Kleinbauern als Viehh\u00fcter und Holzf\u00e4ller anstellen, um neue L\u00e4ndereien zu erschliessen; sowie Bauern, die etwas mehr Land besitzen und sich im Bestreben, noch mehr zu besitzen, den Viehbaronen anschliessen und mehr Land abholzen, um das Weideland zu erweitern. Geld spielt bei der Dimension der Abholzung eine grosse Rolle. \u00abIn weniger als drei Jahren haben sie [die Viehbarone] mindestens 2&#8217;350 ha abgeholzt, heute sind es noch mehr. Eine Hektare kann h\u00f6chstens zwei Rinder ern\u00e4hren und diese Leute exportieren j\u00e4hrlich 1500 bis 2000 Jungstiere! Stellen Sie sich mal vor, wie viel Land diese Leute haben\u2026und wie viel Geld!\u00bb<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span>[3]<\/span><\/a> Wie ein sozialer Leader der Region ausrechnete, braucht man ca. 1 Mio. Pesos (rund 250 CHF), um 1 Hektare Wald zu f\u00e4llen. Denn so grosse Fl\u00e4chen f\u00e4llt man nicht alleine, daf\u00fcr m\u00fcssen Leute angestellt werden, denen muss Essen bezahlt werden, die Werkzeuge, das Benzin, etc.<\/p>\n<p>Experten und Bewohner der Region erkl\u00e4ren, wie das Viehgesch\u00e4ft funktioniert: Ein Viehbesitzer bezahlt f\u00fcr die Abholzung, welche von Tagel\u00f6hnern ausgef\u00fchrt wird, w\u00e4hrend eine Drittperson dann das Vieh hinf\u00e4hrt. Dann werden zwei bis drei Rinder pro Hektare w\u00e4hrend zwei bis drei Jahren dagelassen, um sie nachher f\u00fcr 2.5 Mio. Pesos (rund 600 CHF) pro St\u00fcck zu verkaufen. Der Gewinn wird dann zwischen den Beteiligten aufgeteilt. So verstecken sich die Viehbarone hinter den Kleinbauern, die lokal wohnen und f\u00fcr sie die Abholzung vornehmen.<\/p>\n<p>Und wie kam es denn nun zum heutigen Ausmass der Abholzung? Die zwei Hauptgr\u00fcnde, die zu der starken Bev\u00f6lkerungszunahme und dann auch zur Abholzung f\u00fchrten, sind einerseits das Viehgesch\u00e4ft und andererseits der Abzug der FARC im Jahr 2016.<\/p>\n<p>Zuerst versuchte die Regierung Uribe in den 2000er Jahren mit dem Plan Patriota Regionen, die lange von der FARC kontrolliert wurden, unter staatliche Kontrolle zu bringen. Dazu vergab die Agrarbank g\u00fcnstige Kredite, um die Viehzucht voranzutreiben. So hatten pl\u00f6tzlich auch viele Kleinbauern Zugang zu Rindern und begannen, Wald abzuholzen. Die kleinen Felder, die sie bisher zur Kokaproduktion unterhalten hatten, reichten f\u00fcr die Viehzucht nicht mehr aus.<\/p>\n<p>Dazu kam, dass im Jahr 2016 die FARC aus dem Gebiet abzog. Wie bereits erw\u00e4hnt, befand sich die Region des Bajo Cagu\u00e1n, wo Cartagena del Chair\u00e1 liegt, lange unter der Kontrolle der FARC. Es wurde Koka angebaut, was deutlich weniger Fl\u00e4che beanspruchte als die extensive Viehzucht. Zudem wurde zu dieser Zeit noch alles mit der Axt geholzt, w\u00e4hrend heute Motors\u00e4gen die harte Arbeit viel schneller von der Hand gehen lassen. W\u00e4hrend der Zeit der FARC sah auch die Organisation anders aus. Die Gemeinschaften der Region organisierten das Land in sogenannten \u2018nucleos\u2019, die in Komitees verwaltet wurden, die \u00fcber das Zusammenleben und den Umgang mit der Umwelt entschieden. Folgendes Zitat zeigt dabei sehr sch\u00f6n die Umweltaspekte, die dabei ber\u00fccksichtigt wurden: \u00abSie [die FARC] haben uns mittels diesen Umwelt- und Agrarkomitees beigebracht, dass wir die Flora und Fauna und die Wasserquellen sch\u00fctzen m\u00fcssen. Dass man erst mindestens 30m vom Flussufer und von Wasserquellen entfernt B\u00e4ume f\u00e4llen soll; dass man die Tapire, Hirsche, Jaguare und die V\u00f6gel nicht t\u00f6ten darf. Wer es trotzdem machte, bekam vom Komitee eine Busse von bis zu 5 Mio. Pesos [rund 1200 CHF].\u00bb<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span>[4]<\/span><\/a> Die Regeln des Zusammenlebens wurden Mitte der 80er Jahre sogar als lokale Gesetze in Cartagena del Chair\u00e1 festgelegt. Somit musste jeder Siedler, der ein St\u00fcck Wald f\u00e4llen wollte, zuerst die Junta de Acci\u00f3n Comunal um Erlaubnis fragen, die ihm dann ein bestimmtes, gr\u00f6ssenm\u00e4ssig beschr\u00e4nktes St\u00fcck Land zuteilte. In diesen Gesetzen wurde auch festgehalten, dass in gesch\u00fctzten Gebieten kein Wald mehr gef\u00e4llt werden durfte und dass immer mindestens 25% einer Finca als Waldreserve stehen bleiben musste. Das Land wurde also gemeinschaftlich verwaltet und es gab klare Regeln, w\u00e4hrend die Kontrolle heute in den H\u00e4nden einiger weniger, sehr reicher Leute liegt, die kein Interesse am Erhalt des Waldes haben. Als die FARC nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens im Jahr 2016 aus der Region abzogen, blieben die Kleinbauerngemeinschaften der Region ohne F\u00fchrung zur\u00fcck. Staatliche Unterst\u00fctzung gab es noch nie. Sie wollten zwar ihre Regeln weiterf\u00fchren, konnten sich aber gegen die m\u00e4chtigeren Akteure, die fortan in die Region einzogen, nicht durchsetzen. Zu Beginn versuchten sie es mittels Klagen bei Corpoamazonia, der Umweltautorit\u00e4t der Region, doch die reagierten nicht auf die Warnrufe der Kleinbauern. So zeigt ein Bericht, dass Ende 2016 mindestens 880 Personen neu in die Region kamen (auf die wir bereits weiter oben eingegangen sind) und Prim\u00e4rwald in der Waldreservatszone besetzt hatten.<\/p>\n<p>Die Antwort der Regierung war einmal mehr, das Milit\u00e4r zu schicken. In einer interinstitutionellen Initiative, die von der sechsten Division des Milit\u00e4rs geleitet wurde, sollte versucht werden, der Abholzung im Caquet\u00e1 entgegenzuwirken. Dieselbe Initiative wurde dann auch noch in sechs anderen Amazonasdepartementen implementiert, wobei die Resultate erwartungsgem\u00e4ss nicht dem Ziel entsprachen.<\/p>\n<p>Nachdem eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen eine Grundrechtsklage zum Schutz des Amazonas eingereicht hatten, entschied das Oberste Gericht im Jahr 2018, dass der Staat mit einem Aktionsplan die Rechte des kolumbianischen Amazonas besser wahren muss. Bewohner des Caquet\u00e1 sehen dabei ausschliesslich milit\u00e4rische Massnahmen vor Ort. Zuerst dachten die lokalen Bewohner*innen, dass der Plan Artemisa, wie die Milit\u00e4raktion heisst, gegen illegale Landbesetzungen in den Nationalp\u00e4rken gerichtet sei. Doch dann wurden pl\u00f6tzlich auch Leute aus Cartagena del Chair\u00e1 verhaftet. Obwohl sie zwar immer gleich wieder freigelassen wurden, da nicht genug Beweise gegen sie vorlagen, ist die Situation bedrohlich. Das Verteidigungsministerium hat \u00fcber Kan\u00e4le wie Twitter Anschl\u00e4ge im Stil eines Westernfilms verbreitet, wo mit Foto und Name (und Alias!<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span>[5]<\/span><\/a>) die angeblich schwersten Umweltverbrecher des Amazonas gesucht werden. Mit Belohnung f\u00fcr Hinweise darauf, wo sich diese Personen befinden. Bei Kolumbiens Geschichte mit sozialen S\u00e4uberungen und \u00e4hnlichen Todeslisten von Paramilit\u00e4r und Guerillagruppen ist es kein Wunder, dass sich einige der Angeklagten zu ihrer eigenen Sicherheit gleich selbst stellten. Laut Leuten aus der Region handelt es sich dabei praktisch ausschliesslich um Kleinbauern, die ihrer Ansicht nach nicht die wirklichen Verursacher des Abholzungsproblems sind. Die Grossgrundbesitzer gehen dabei weiter unbehelligt ihren Gesch\u00e4ften nach.<\/p>\n<p>Diese Aktionen der Regierung l\u00f6sten Proteste aus. Zuerst gab es friedliche Proteste vor Ort, wo die Leute mit Plakaten auf die Situation aufmerksam machten. Als keine Ver\u00e4nderung eintrat, marschierten letztes Jahr fast 3000 Kleinbauern aus ganz Caquet\u00e1 nach Florencia und schlossen sich dann dem Paro Nacional an. Aus den Protesten ergab sich ein Runder Tisch, an dem lokale Kleinbauern \u00fcber L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge f\u00fcr die Abholzung in ihrer Region diskutieren und die Regierung dazu aufforderten, mit dieser rechtlichen Verfolgung von Kleinbauern aufzuh\u00f6ren und sich stattdessen endlich seri\u00f6s an die Umsetzung des Punkt 1 des Friedensabkommens (integrale Landreform) zu machen.\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><span>[1]<\/span><\/a> Alle Informationen in diesem Artikel stammen aus dem oben genannten Artikel von Verdadabierta.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><span>[2]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/deforestacion-cartagena-chaira.verdadabierta.com\/deforestacion-carcel-a-campesinos-y-rienda-suelta-a-grandes-ganaderos\/\">https:\/\/deforestacion-cartagena-chaira.verdadabierta.com\/deforestacion-carcel-a-campesinos-y-rienda-suelta-a-grandes-ganaderos\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><span>[3]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/deforestacion-cartagena-chaira.verdadabierta.com\/deforestacion-carcel-a-campesinos-y-rienda-suelta-a-grandes-ganaderos\/\">https:\/\/deforestacion-cartagena-chaira.verdadabierta.com\/deforestacion-carcel-a-campesinos-y-rienda-suelta-a-grandes-ganaderos\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><span>[4]<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/deforestacion-cartagena-chaira.verdadabierta.com\/deforestacion-carcel-a-campesinos-y-rienda-suelta-a-grandes-ganaderos\/\">https:\/\/deforestacion-cartagena-chaira.verdadabierta.com\/deforestacion-carcel-a-campesinos-y-rienda-suelta-a-grandes-ganaderos\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><span>[5]<\/span><\/a> Als unterschwellige Beschuldigung, einer illegalen Gruppe anzugeh\u00f6ren?<\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_button url_new_window=&#8220;on&#8220; button_text=&#8220;Download als PDF&#8220; button_alignment=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.17.3&#8243; custom_button=&#8220;on&#8220; button_text_size=&#8220;16px&#8220; button_bg_color=&#8220;#55677f&#8220; button_border_width=&#8220;2px&#8220; button_border_color=&#8220;rgba(0,0,0,0)&#8220; button_border_radius=&#8220;0px&#8220; button_letter_spacing=&#8220;4px&#8220; button_font=&#8220;Source Sans Pro|700||on|||||&#8220; button_icon_color=&#8220;#ffffff&#8220; button_icon_placement=&#8220;left&#8220; background_layout=&#8220;dark&#8220; custom_margin=&#8220;||&#8220; custom_padding=&#8220;12px|87px|12px|87px|true|true&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; button_url=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Newsletter624-Artikel-Abholzung.pdf&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]\r[\/et_pb_button][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Caqueta\u0301.png&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.17.3&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; title_text=&#8220;Caqueta\u0301&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Wanted.jpeg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.17.3&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; title_text=&#8220;Wanted&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_sidebar area=&#8220;et_pb_widget_area_1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][\/et_pb_sidebar][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Plattform Verdadabierta hat einen langen Artikel zum Thema Abholzung in den Regenwaldgebieten Kolumbiens ver\u00f6ffentlicht. Er zeigt auf, wie immer wieder die schw\u00e4chsten Akteure bestraft werden, w\u00e4hrend die wirklich grossen Verursacher ohne Behelligung Wald abholzen. Obwohl es laut Gesetz tats\u00e4chlich seine Aufgabe w\u00e4re, sch\u00fctzt das Milit\u00e4r die Umwelt genau so wenig wie die Kleinb\u00e4uer*innen, die seit Jahrzehnten stigmatisiert und verfolgt werden. Einmal mehr scheitert die Regierung in ihrem Versuch, Probleme milit\u00e4risch zu l\u00f6sen.<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":8409,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"1080","footnotes":""},"categories":[19,26,12],"tags":[146,186,67,161],"class_list":["post-8407","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-feature","category-laendliche-entwicklung-und-agrarreform","category-wirtschaft-menschenrechte","tag-abholzung","tag-caqueta","tag-farc","tag-viehzucht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8407","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8407"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8407\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8414,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8407\/revisions\/8414"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8407"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8407"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}