{"id":8389,"date":"2022-05-06T19:30:54","date_gmt":"2022-05-06T17:30:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.askonline.ch\/?p=8389"},"modified":"2022-05-06T19:30:56","modified_gmt":"2022-05-06T17:30:56","slug":"kolumbianerinnen-im-exil-in-der-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/themen\/menschenrechte\/kolumbianerinnen-im-exil-in-der-schweiz","title":{"rendered":"Kolumbianer*innen im Exil in der Schweiz"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_5,2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_margin=&#8220;-22px|auto||auto||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_post_title author=&#8220;off&#8220; categories=&#8220;off&#8220; comments=&#8220;off&#8220; featured_image=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; title_font=&#8220;|800|||||||&#8220; title_text_color=&#8220;#f39900&#8243; custom_padding=&#8220;||10px||false|false&#8220; border_width_bottom=&#8220;2px&#8220; border_color_bottom=&#8220;#f39900&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][\/et_pb_post_title][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.17.3&#8243; text_font=&#8220;Noto Serif||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<p><em>Von Carla Ruta<\/em><\/p>\n<p>Als Beitrag aus der Schweiz zur Arbeit der Wahrheitskommission, die die Vergangenheit, die Konfliktursachen und \u2013 Auswirkungen aufarbeitet, organisierte swisspeace zusammen mit Vertreter*innen der kolumbianischen Diaspora und der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien einen Workshop zum Thema Exil aus Kolumbien in der Schweiz. Herausforderungen f\u00fcr die Menschen, die aus Kolumbien in die Schweiz fl\u00fcchten, wurden aus einer historischen Perspektive diskutiert, aber auch m\u00f6gliche Aktionen f\u00fcr die Zukunft.\u00a0 Dieser Artikel stellt einzelne Diskussionspunkte vor. Ein umfassender Bericht und Schlussfolgerungen des Workshops werden noch ausgearbeitet.\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Mandat der Wahrheitskommission geht diesen Sommer nach nicht ganz vier Jahren zu Ende. Die Wahrheitskommission wurde als eines der Organe der \u00dcbergangsjustiz vom Friedensabkommen zwischen FARC-EP und kolumbianischer Regierung geschaffen. Sie wird im Juni 2022 ihren Abschlussbericht &#8211; eine Analyse der Ursachen und Auswirkungen des Konfliktes basierend auf Interviews mit Zeugen, Opfern und T\u00e4tern \u2013 publik machen. Dieser Bericht wird auch Empfehlungen an die Beh\u00f6rden zur Vergangenheitsbew\u00e4ltigung enthalten. Trotz der verschiedenen politischen<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span>[1]<\/span><\/a> und finanziellen Hindernisse, mit denen die Kommission seit ihrer Gr\u00fcndung konfrontiert war, hat sie bis heute einen bedeutenden Beitrag zur Wahrheitsfindung, zum sozialen Dialog, Vers\u00f6hnung und Vergangenheitsbew\u00e4ltigung geleistet.<\/p>\n<p>Die Wahrheitskommission ist in geografischen Regionen gegliedert; eine dieser \u00abRegionen\u00bb ist die internationale Ebene. F\u00fcr die international Ebene hat die Wahrheitskommission mit der kolumbianischen Diaspora und NGOs in verschiedenen L\u00e4ndern Kontakt aufgenommen und hat sie eingeladen, zur Arbeit der Kommission beizutragen. Leute aus 23 L\u00e4nder haben Interesse gezeigt. Nicht selten sind es Personen, die selbst Opfer des Konflikts sind. In einigen L\u00e4nder, haben sich nationale Gruppen (sogenannt \u00abKnotenpunkte\u00bb &#8211; nodo) gebildet, um die Arbeit zur erleichtern. Die \u00abNodos\u00bb haben zur Aufgabe, die Aussagen der Kolumbianer*innen im Exil und Informationen zu den Fluchtgr\u00fcnden und Umst\u00e4nden dieser Flucht zu sammeln. Diese Knotenpunkte bestehen aus Mitgliedern der kolumbianischen Diaspora, in vielen F\u00e4llen selber Opfer des Konfliktes. In der Schweiz unterst\u00fctzt swisspeace seit November 2018 die Arbeit der Wahrheitskommission und des Schweizer Knotenpunktes.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span>[2]<\/span><\/a> Mit dem Ziel der Wahrheitsfindung zu Fluchtgr\u00fcnden, Fluchtumst\u00e4nden und Leben im Exil, haben swisspeace und der Schweizer Knotenpunkt mittels statistischen, rechtlichen und politischen Informationen einen Zeitstrahl \u00fcber das Exil der Kolumbianer*innen in der Schweiz erstellt. Daten \u00fcber die Kolumbianer*innen, die in der Schweiz Asyl beantragt haben, der Vergleich von Migrationswellen mit relevanten Ereignissen in Kolumbien, Entwicklung in der schweizerischen Asyl- und Migrationspolitik usw. sind f\u00fcr die Wahrheitskommission bei der Ausarbeitung des Schlussberichts von grosser Bedeutung und erg\u00e4nzen \u00e4hnliche Untersuchungen, die in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern durchgef\u00fchrt werden. Der Zeitstrahl soll auch als Grundlage f\u00fcr die Fortsetzung der Diskussion zum Thema Exil aus Kolumbien in der Schweiz und f\u00fcr Aktionen zur Umsetzung und Weiterverfolgung der Empfehlungen der Wahrheitskommission dienen.<\/p>\n<p>Um zus\u00e4tzliche Informationen f\u00fcr die Erarbeitung des Zeitstrahls zu sammeln und auch Handlungsm\u00f6glichkeiten in der Schweiz zu diskutieren, organisierte swisspeace, der Schweizer Nodo und die <em>ask!<\/em> am 02.04.2022 in Bern einen Workshop zum Thema Exil aus Kolumbien in der Schweiz, an dem Vertreter*innen der kolumbianischen Diaspora und auch Expert*innen aus der Akademie eingeladen waren.<\/p>\n<p>In einem ersten Entwurf des Zeitstrahls, der unter anderem auf Daten aus dem Staatssekretariat f\u00fcr Migration basiert, konnten die Teilnehmer*innen feststellen, dass die ersten Asylantr\u00e4ge aus Kolumbien Mitte der 80iger Jahre in die Schweiz eingereicht wurden. Die gr\u00f6sste Anzahl Antr\u00e4ge werden in den Jahren 1997 bis 1999 eingereicht. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr m\u00fcssen noch weiter erforscht werden. Aber es w\u00e4re m\u00f6glich, dass diese mit der Zunahme der bewaffneten Konfrontationen zwischen Staat und Guerillas und der Schaffung der AUC (Autodefensas Unidas de Colombia), dem neuen B\u00fcndnis der paramilit\u00e4rischen Gruppen, in Zusammenhang stehen. Eine zweite, kleinere Zunahme der Antr\u00e4ge ist im Jahr 2019 zu verzeichnen. Ob dies mit einer erneuten Zunahme der F\u00e4lle von Bedrohungen und Morden an Menschenrechtsverteidiger*innen in Zusammenhang steht, ist nicht auszuschliessen. Mit der Coronakrise nehmen dann im 2020 die Zahlen wieder ab. Interessant festzustellen ist, dass gleichzeitig \u2013 und wohl unabh\u00e4ngig voneinander \u2013, die Zahl der Asylgesuche aus Kolumbien, die von der Schweiz angenommen werden, fast zeitgleich mit der Zunahme der Gesuche aus Kolumbien abnehmen. Historische Tiefpunkte der Anzahl angenommenen Asylgesuche wurden im 1999 und 2018 verbucht. Im 1998\/1999 wird das Asylgesetz zwar versch\u00e4rft, aber ob dies im gleichen Jahr Auswirkungen auf die Annahme oder das Ablehnen von Gesuchen aus Kolumbien hat, ist unklar. \u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Im Rahmen des Workshops wurde auch festgestellt, dass sowohl die Schweizer Asylpraxis, als auch der berufliche und soziale Hintergrund entscheidend f\u00fcr das Profil der Personen sei, die in die Schweiz kommen und als Fl\u00fcchtlinge anerkannt werden. Ein Workshopteilnehmer brachte dies folgendermassen zum Ausdruck: \u00abnach Europa gehen keine Bauern\u00bb (\u201cA Europa no va el campesino\u201d). Grund daf\u00fcr ist einerseits, dass immer mehr Kolumbianer*innen von der Schweiz als Fl\u00fcchtlinge unter der Bedingung anerkannt werden, dass sie in Kolumbien vor ihrer Flucht in einem staatlichen Schutzprogramm waren. Es werden aber nicht jedermann\/frau in so ein Schutzprogramm aufgenommen, sondern mehrheitlich F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten aus grossen NGOs, Gewerkschaften, Politik, Anw\u00e4lte, etc. Lokale Gemeinschaftsvertreter*innen, die sich f\u00fcr die Rechte der Bauern in einem Dorf einsetzen, haben sehr h\u00e4ufig einen sehr schwierigen Zugang zu diesen Schutzprogrammen. Die Beh\u00f6rden stufen sie h\u00e4ufig als \u00abnicht genug bedroht\u00bb ein (obwohl gerade diese die grosse Zahl der Opfer darstellen und nicht die \u00abVIPs\u00bb). Der Fokus auf \u00abhigh profile\u00bb F\u00e4lle, die in einem Schutzprogramm in Kolumbien waren, k\u00f6nnte also potenziell Leute vom Asyl ausschliessen, die sehr wohl bedroht sind. Andererseits ist es f\u00fcr Vertreter*innen grosser NGOs, die schon vor der Flucht Kontakte zu Organisationen der Zivilgesellschaft in der Schweiz und in Europa hatten, einfacher bis nach Europa oder in die Schweiz zu fl\u00fcchten, als f\u00fcr Personen aus l\u00e4ndlichen Regionen, die solche Kontakte nicht haben und auch nicht \u00fcber die n\u00f6tigen finanziellen Mittel verf\u00fcgen. Personen aus l\u00e4ndlichen Regionen haben h\u00e4ufig nur die Mittel und Kontakte, um bis in die n\u00e4chste kolumbianische Grossstadt zu fliehen, um ihr Leben zu retten. Nicht selten m\u00fcssen sie immer wieder erneut innerhalb von Kolumbien fl\u00fcchten.\u00a0 Menschen mit etwas mehr Mittel und Kontakte fl\u00fcchten in die Nachbarl\u00e4nder, vor allem Venezuela und Ecuador und nur wenige Privilegierte k\u00f6nnen in ein wirklich sicheres Umfeld bis nach Europa fl\u00fcchten.<\/p>\n<p>Mit den verschiedenen Revisionen des Asylgesetzes und der immer strengeren Asylpraxis ist es f\u00fcr Kolumbianer*innen zunehmend schwierig geworden zu beweisen, dass sie nirgends in Kolumbien sicher sind und in Folge rechtfertigen zu k\u00f6nnen, dass sie in der Schweiz Asyl bed\u00fcrfen. Dies wurde zudem von der sehr effizienten Diplomatie der kolumbianischen Regierung erschwert. Die kolumbianischen Beh\u00f6rden haben auf dem internationalen Parkett sehr glaubhaft gemacht, die bewaffnete Gewalt im Land im Griff zu haben und die kolumbianischen B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Ein Teilnehmer unterstrich aber auch, dass seit \u00d6ffnung seines Kolumbienb\u00fcros das UNO Hochkommissariat f\u00fcr Menschenrechte eine glaubw\u00fcrdige Gegendarstellung liefern konnte. Das B\u00fcro ver\u00f6ffentlicht und verbreitet Informationen \u00fcber Menschenrechtsverletzungen, die von den Schweizer Beh\u00f6rden als objektiv betrachtet werden konnten.<\/p>\n<p>Eine weitere Schwierigkeit ist auch, dass Kolumbianer*innen \u00fcber Drittl\u00e4nder in die Schweiz kommen. Diese Transitl\u00e4nder werden h\u00e4ufig von der Schweiz als sicher betrachtet. Das ist aber nicht immer der Fall. Gerade Venezuela und Ecuador sind f\u00fcr Menschen, die aus Kolumbien fliehen, nicht immer sicher. \u00a0<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Workshops wurde unterstrichen, dass die Asylkriterien nicht selten politisch gef\u00e4rbt sind. So wurden zum Beispiel w\u00e4hrend des kalten Krieges die Personen, die aus Osteuropa in die Schweiz kamen, praktisch vorbehaltlos empfangen, da man davon ausging, dass sie vor dem Kommunismus fl\u00fcchteten und deshalb gute Fluchtgr\u00fcnde hatten. \u00a0Viel kritischer wurden die Leute betrachtet, die in den 80er Jahren aus Chile vor einer rechten Diktatur fl\u00fcchteten. Ihnen wurde vorgeworfen, Kommunisten zu sein. Die ersten kolumbianischen Fl\u00fcchtlinge in der Schweiz wurden auch in den 80er Jahren registriert und es erging ihnen \u00e4hnlich wie den Menschen aus Chile. Sogar im 21. Jahrhundert, erz\u00e4hlte ein Teilnehmer, w\u00fcrden kolumbianische Asylbewerber*innen w\u00e4hrend des Asylverfahrens manchmal die Frage gestellt, ob sie Kommunisten sind. Ein anderer kolumbianischer Teilnehmer hob aber auch die grosse Solidarit\u00e4t von Studentenbewegungen und progressiven Kreisen, die es in den 80er Jahren in der Schweiz mit den Fl\u00fcchtlingen aus Lateinamerika gab, hervor.<\/p>\n<p>M\u00f6gliche Aktionen f\u00fcr die Zukunft wurden zum Schluss angesprochen. Besonders das Bed\u00fcrfnis nach einer verst\u00e4rkten Nutzung der Synergien zwischen den verschiedenen Akteuren der kolumbianischen Diaspora und der schweizerischen Zivilgesellschaft wurde hervorgehoben. Die Notwendigkeit, ankommende Kolumbianer*innen st\u00e4rker in ihrer Integration in der Schweiz zu unterst\u00fctzen, wurde unterstrichen. Eine kolumbianische Teilnehmerin sagte, aus ihrer eigenen Erfahrung sch\u00f6pfend, dass schon kleine Dinge enorm helfen k\u00f6nnen, wie zum Beispiel Hilfe einen guten Sprachkurs zu finden oder f\u00fcr das Erlernen von Velofahren. Die Idee kam auch auf, eine Liste der Hilfsprogramme und Aktivit\u00e4ten der verschieden Organisationen und Beh\u00f6rden, mit Beschreibung der Kriterien und Prozeduren, und n\u00fctzliche Informationen in einer <em>Ruta de Atenci\u00f3n<\/em> (\u00abAuskunfts-und Hilfe- Guide\u00bb) zusammenzutragen und regelm\u00e4ssig zu aktualisieren. Dieser k\u00f6nnte dann interessierten Personen aus Kolumbien, aber auch den Organisationen und Personen, die ihnen helfen wollen, zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Es ist zu hoffen, dass der sehr bereichernde Austausch zwischen den verschiedenen Teilnehmer*innen und Organisationen auch in Zukunft und \u00fcber das Mandat der Wahrheitskommission hinaus fortbestehen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><span>[1]<\/span><\/a> Es wurde ihr seitens Regierung und regierungsnahen Kreisen vorgeworfen, den Konflikt mit einer FARC-EP Brille zu analysieren.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><span>[2]<\/span><\/a> Zwischen 2010 und 2019 war Kolumbien eines der 20 Herkunftsl\u00e4nder mit dem gr\u00f6ssten Anteil an Fl\u00fcchtlinge in der Schweiz.<\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_button url_new_window=&#8220;on&#8220; button_text=&#8220;Download als PDF&#8220; button_alignment=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.17.3&#8243; custom_button=&#8220;on&#8220; button_text_size=&#8220;16px&#8220; button_bg_color=&#8220;#55677f&#8220; button_border_width=&#8220;2px&#8220; button_border_color=&#8220;rgba(0,0,0,0)&#8220; button_border_radius=&#8220;0px&#8220; button_letter_spacing=&#8220;4px&#8220; button_font=&#8220;Source Sans Pro|700||on|||||&#8220; button_icon_color=&#8220;#ffffff&#8220; button_icon_placement=&#8220;left&#8220; background_layout=&#8220;dark&#8220; custom_margin=&#8220;||&#8220; custom_padding=&#8220;12px|87px|12px|87px|true|true&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; button_url=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Newsletter623-Artikel-Migration.pdf&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]\r[\/et_pb_button][et_pb_sidebar area=&#8220;et_pb_widget_area_1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][\/et_pb_sidebar][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Beitrag aus der Schweiz zur Arbeit der Wahrheitskommission, die die Vergangenheit, die Konfliktursachen und \u2013 Auswirkungen aufarbeitet, organisierte swisspeace zusammen mit Vertreter*innen der kolumbianischen Diaspora und der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien einen Workshop zum Thema Exil aus Kolumbien in der Schweiz. 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