{"id":7752,"date":"2021-05-03T08:38:59","date_gmt":"2021-05-03T06:38:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.askonline.ch\/?p=7752"},"modified":"2021-05-03T08:40:13","modified_gmt":"2021-05-03T06:40:13","slug":"die-siona-ein-volk-an-der-grenze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/themen\/menschenrechte\/die-siona-ein-volk-an-der-grenze","title":{"rendered":"Die Siona \u2013 ein Volk an der Grenze"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_5,2_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; custom_margin=&#8220;-22px|auto||auto||&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_post_title author=&#8220;off&#8220; categories=&#8220;off&#8220; comments=&#8220;off&#8220; featured_image=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; title_font=&#8220;|800|||||||&#8220; title_text_color=&#8220;#f39900&#8243; custom_padding=&#8220;||10px||false|false&#8220; border_width_bottom=&#8220;2px&#8220; border_color_bottom=&#8220;#f39900&#8243;][\/et_pb_post_title][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; text_font=&#8220;Noto Serif||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p><em>Von Lisa Alvarado<\/em><\/p>\n<p>Die Siona sind ein indigenes Volk an der Grenze zwischen Ecuador und Kolumbien. Ihre kulturelle und physische Identit\u00e4t wurde durch externe Einfl\u00fcsse w\u00e4hrend der Kolonialzeit und sp\u00e4ter dem bewaffneten Konflikt fast ausgemerzt. Deshalb hat das Verfassungsgericht 2009 anerkannt, dass ihre physische und kulturelle Existenz bedroht ist. Trotzdem k\u00e4mpfen sie bis heute um ihr Land, das von Kokapflanzungen dominiert wird, einer Pflanze, die sie traditionell gar nicht benutzt haben. Dieser Artikel zeigt Teile ihres Kampfes um Land und Identit\u00e4t auf.<\/p>\n<p>Ende Februar wurde in Ibarra, Ecuador ein Bericht der kolumbianischen Wahrheitskommission \u00fcber das Exil und das Leben an und jenseits der Grenze pr\u00e4sentiert. Auf Youtube kann man die Pr\u00e4sentation nachh\u00f6ren <a id=\"anker1\" href=\"#fn1\">[1]<\/a>. Nach der Begr\u00fcssung durch Leyner Palacios und Carlos Beristain trugen verschiedene Personen im str\u00f6menden Regen ihre Lebensgeschichte vor, die gepr\u00e4gt ist von der Flucht \u00fcber die Grenze, da der kolumbianische Staat sie nicht gen\u00fcgend sch\u00fctzen konnte. Ein spezieller Beitrag kam dabei von Mario Erazo Yaiguaje, Siona aus Buenavista, Putumayo. Die Siona sind eine indigene Gruppe, die seit der Gr\u00fcndung der Nationalstaaten Ecuadors und Kolumbiens beidseits der Grenze leben. Erazo h\u00e4lt fest, dass sie aufgrund dieser Grenzziehungen heute aufgeteilt sind auf vier Provinzen in Kolumbien und \u00fcberdies auch auf zwei L\u00e4nder, Ecuador und Kolumbien. Deshalb gelten sie als grenz\u00fcberschreitendes Volk (<em>pueblo transfronterizo<\/em>). Doch dieser Begriff ist von Aussen gekommen, von kolonialen und sp\u00e4ter nationalstaatlichen Beh\u00f6rden. F\u00fcr die Siona selber gibt es keine Grenzen. W\u00e4hrend sie in pr\u00e4kolonialen Zeiten und bis vor relativ kurzer Zeit nomadisch lebten, wurden sie durch die Kolonialisierung und Missionierung schrittweise sesshaft gemacht. Heute ist ihr Territorium aufgeteilt in L\u00e4nder, Departamente, Provinzen. Auf der einen Seite relative Sicherheit, auf der anderen Seite Krieg.<\/p>\n<p>Erazo erz\u00e4hlt, wie sie als Volk seit den 1960er Jahren Widerstand leisten gegen gewaltsame Vertreibung. Dazumal kam eine \u00d6lfirma nach Orito und fing an, die indigenen Familien von ihrem Land zu vertreiben. Sp\u00e4ter (1983) kamen bewaffnete Gruppen, die M-19, die FARC, die einschneidende Ver\u00e4nderungen f\u00fcr das Leben und die Autonomie der Siona brachten. In den 1990er Jahren kamen erneut \u00d6lfirmen, diesmal um definitiv zu bleiben. Ohne R\u00fccksicht auf vorhergehende Information und Zustimmung (<em>consulta previa<\/em>) der Siona liessen sich die \u00d6lfirmen nieder und begannen, \u00d6l zu f\u00f6rdern. Wenig sp\u00e4ter kommt das Thema der Kokapflanzungen dazu. Die Siona werden Schritt f\u00fcr Schritt entweder dazu gezwungen, ihr Land zu verlassen, oder selber Koka anzupflanzen. Koka ist ein Tabu, alle streiten ab, Koka anzupflanzen. Doch alle haben ihre Felder voll mit Koka. Die Jugendlichen werden f\u00fcr die Guerilla rekrutiert, sie werden bedroht, auf ihrem Land immer mehr eingegrenzt und in einen Konflikt involviert, der nicht der ihre ist. Aus diesen Gr\u00fcnden hat das Verfassungsgericht im Jahr 2009 das Volk der Siona (Ziobain in ihrer Sprache) als in ihrer physischen und kulturellen Existenz bedroht deklariert, wie Mario Erazo in seiner Pr\u00e4sentation festh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Erazo kritisiert in seiner Rede auch den kolumbianischen Staat, der mit vorg\u00e4ngigen Konsultationen der \u00d6lfirmen Entwicklung in den Putumayo bringen will. F\u00fcr die Siona bedeutet Entwicklung aber nicht Geld, sondern eine andere Art, in ihrem Territorium zu bleiben. Denn f\u00fcr die Siona, wie auch f\u00fcr die meisten anderen indigenen Gruppen, ist ihr Land untrennbar mit ihrem Leben verbunden. \u00abSin tierra no somos Indios\u00bb (Ohne Land sind wir keine Indigenen), sagt Erazo. Denn das Land gebe ihnen Luft zum Atmen, zum Leben und zum \u00dcberleben. Erazo bezieht sich auch auf die \u00c4ltesten, die auf spirituelle Weise, mithilfe der Kraft der Anakonda und des Jaguars den Siona geholfen haben, \u00fcber all diese Zeiten des \u2018Unfriedens\u2019, wie er es nennt, hinwegzukommen. Doch wenn die Siona gezwungen werden, ihr Land zu verlassen, sterben sie. Vielleicht lebt ihr K\u00f6rper weiter, doch ihre Kultur kann nicht weiterbestehen, ihre Spiritualit\u00e4t ist mit dem Land verbunden und stirbt, wenn das Land nicht mehr da ist.<\/p>\n<p>Das spirituelle Leben der Siona ist sehr eng mit der Yaj\u00e9 Pflanze (Banisteriopsis caapi) und dem Schamanismus verbunden. Diese traditionellen Praktiken, die wiederum eng verbunden sind mit der Verbindung zu ihrem Land und den Siona ihre mentale St\u00e4rke geben, haben seit langer Zeit als Widerstand gegen externe Kontrolle gewirkt. Die Region des Putumayo wird seit langem immer wieder Ziel extraktivistischer Interessen, beginnend mit Gold im 17. Jahrhundert, Kautschuk um die Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts und weiterf\u00fchrend bis in die Gegenwart mit Erd\u00f6l und Koka. Auch gegen den Einfluss der Franziskanerm\u00f6nche im 18. Jahrhundert wurde mit schamanischen Mitteln Widerstand geleistet. Doch der Kautschukboom, Epidemien und die Kapuzinerm\u00f6nche mit ihren brutalen Christianisierungsmethoden haben die Siona so dezimiert, dass der Schamanismus fast verschwunden w\u00e4re. Als in den 1950er Jahren die Suche nach Erd\u00f6l im Putumayo begann und Siedler aus den Anden in den Amazonas geschickt wurden, um die sogenannt \u2018unbelebten\u2019 Gebiete zu kolonisieren, waren die Siona (wie auch andere indigene Gruppen der Region) bereits sehr geschw\u00e4cht.<\/p>\n<p>Wie Jean Langdon in ihrem Artikel \u00fcber die Wiederbelebung des Schamanismus der Siona zeigt, gab es in den 1950er Jahren noch ungef\u00e4hr acht Siona Schamanen in der Region <a id=\"anker2\" href=\"#fn2\">[2]<\/a>. Sie waren zweideutige Figuren. Einerseits waren sie f\u00fcr das Wohlergehen und die Gesundheit der Gemeindemitglieder notwendig, andererseits schickten sie Krankheit und Ungl\u00fcck zu denen, die sie ver\u00e4rgerten, und zu rivalisierenden Schamanen. Heute wird diese Zeit als \u00abgrosser Schamanenkrieg\u00bb bezeichnet, da sich die Schamanen aus Rivalit\u00e4t gegenseitig angriffen, was dazu f\u00fchrte, dass in den 1970er Jahren, als Langdon ihre Doktorarbeit bei den Siona machte, alle gestorben waren und niemand sich stark genug f\u00fchlte, die Verantwortung eines Schamanen auf sich zu nehmen.<br \/>\u00dcber ein Jahrzehnt sp\u00e4ter begannen zwar einige S\u00f6hne und T\u00f6chter von ehemaligen Schamanen wieder Yaj\u00e9 zu trinken und Zeremonien zu veranstalten, aber die meisten hatten sich an die Lebensweise der Siedler (<em>mestizos<\/em>), die aus den Anden gekommen waren, gew\u00f6hnt. Die Kehrtwende kam in den 1990er Jahren, als eine globale Bewegung f\u00fcr den Erhalt der indigenen V\u00f6lker aufkam und Kolumbien die Rechte von Indigenen in seiner Verfassung von 1991 festhielt. W\u00e4hrend die 1990er Jahre zwar auf der einen Seite von der Brutalit\u00e4t des bewaffneten Konflikts gepr\u00e4gt waren und viele Familien nach Puerto As\u00eds oder Mocoa fliehen mussten, gab es gleichzeitig eine Wiederbelebung von schamanischen Praktiken und somit auch die St\u00e4rkung ihrer indigenen Identit\u00e4t. W\u00e4hrend Joaqu\u00edn Carrizosa <a id=\"anker3\" href=\"#fn3\">[3]<\/a> die zentrale Rolle von Schamanen der Kof\u00e1n (die auch im Putumayo leben) in Verhandlungen mit bewaffneten Akteuren aufzeigt, scheinen die Siona sich mehr auf die friedlichen Aspekte des Schamanismus zu konzentrieren. Die S\u00f6hne des letzten Siona Schamanen der alten Schule zelebrieren heute Heilungszeremonien in Pasto, Cali und Bogot\u00e1. Sie haben sich laut Langdon von den dunkleren, b\u00f6sen Seiten des Schamanismus abgewandt <a id=\"anker4\" href=\"#fn4\">[4]<\/a>. Somit sind Siona Taitas, wie die Schamanen genannt werden, nicht nur in regionale Curanderismo-Netzwerke integriert, die auf Yaje-Ritualen basieren, sondern sie sind auch auf nationaler und globaler Ebene sehr sichtbar geworden. Dies bringt eine wichtige Einkommensquelle in eine Region, wo man sonst fast nur von Koka \u00fcberleben kann.<\/p>\n<p>Auch wenn Siona Schamanen sich offiziell nicht mehr als Vermittler mit m\u00e4chtigen, bewaffneten Akteuren bet\u00e4tigen, benutzen sie beispielsweise die Yaj\u00e9-Zeremonien um Junge, die seit dem Friedensabkommen aus der FARC-Guerilla zur\u00fcckgekehrt sind, wieder in die Gemeinschaft zu integrieren.<br \/>Wie Langdon zum Schluss in ihrem Artikel festh\u00e4lt, k\u00e4mpfen die Siona um Autonomie und Staatsb\u00fcrgerschaft in einem Kontext von bewaffneten Akteuren und Extraktivismus, die die volle Aus\u00fcbung ihrer Rechte einschr\u00e4nken.<br \/>Ihre traditionellen Lebensgrundlagen wurden zerst\u00f6rt und sie sind heute fast vollst\u00e4ndig abh\u00e4ngig von den extraktiven und wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten (haupts\u00e4chlich Koka) der Region. Die Yaj\u00e9-Zeremonien sind in diesem Kontext zum wichtigsten Mittel geworden, um Allianzen mit externen Akteuren zu schliessen und zus\u00e4tzliche Einkommensm\u00f6glichkeiten zu schaffen und gleichzeitig ihre Identit\u00e4t in einem postkolonialen, gewaltt\u00e4tigen Umfeld auszudr\u00fccken.<br \/>Zum Schluss seiner Rede vor der kolumbianischen Wahrheitskommission weist Erazo n\u00e4mlich darauf hin, dass die Siona w\u00e4hrend der ganzen COVID19-Pandemie keine Hilfe vom kolumbianischen Staat erhalten haben. Die einzige Reaktion der Regierung sei wie immer, Armeetruppen in abgelegene Regionen wie den Putumayo zu schicken, die aber nur mehr zur Verletzlichkeit beitragen, anstatt die Siona zu unterst\u00fctzen.<br \/>Die Einzigen, die sie unterst\u00fctzt h\u00e4tten, seien nationale und internationale NGO gewesen, von denen einige bestimmt \u00fcber das Curandero-Netzwerk der Taitas in die abgelegene Region des Putumayos gelangt waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Informationen in diesem Artikel stammen, wenn nicht anders vermerkt, aus folgenden Quellen:<\/p>\n<p><a id=\"fn1\"><\/a><a href=\"#anker1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6xoltOCVz04&amp;feature=youtu.be\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6xoltOCVz04&amp;feature=youtu.be<\/a><\/p>\n<p><a id=\"fn2\"><\/a><a href=\"#anker2\">[2]<\/a> Esther Jean Langdon (2016): The Revitalization of Yaje Shamanism among the Siona: Strategies of Survival in Historical Context. Anthropology of Consciousness, Vol. 27, Issue 2, pp. 180\u2013203.<\/p>\n<p><a id=\"fn3\"><\/a><a href=\"#anker3\">[3]<\/a> Carrizosa, Joaquin (2015): The Shape-Shifting Territory: Colonialism, Shamanism and A\u2019i Kofan Place- Making in the Colombian Amazon Piedmont. Ph.D. dissertation, School of Anthropology and Conservation, University of Kent.<\/p>\n<p><a id=\"fn4\"><\/a><a href=\"#anker4\">[4]<\/a> Pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch mit der Autorin, 26. April 2021<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_button url_new_window=&#8220;on&#8220; button_text=&#8220;Download als PDF&#8220; button_alignment=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; custom_button=&#8220;on&#8220; button_text_size=&#8220;16px&#8220; button_bg_color=&#8220;#55677f&#8220; button_border_width=&#8220;2px&#8220; button_border_color=&#8220;rgba(0,0,0,0)&#8220; button_border_radius=&#8220;0px&#8220; button_letter_spacing=&#8220;4px&#8220; button_font=&#8220;Source Sans Pro|700||on|||||&#8220; button_icon=&#8220;%%266%%&#8220; button_icon_color=&#8220;#ffffff&#8220; button_icon_placement=&#8220;left&#8220; background_layout=&#8220;dark&#8220; custom_margin=&#8220;||&#8220; custom_padding=&#8220;12px|87px|12px|87px|true|true&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; locked=&#8220;off&#8220; button_url=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Newsletter613-Siona.pdf&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<br \/>\n[\/et_pb_button][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/DSC_1006-min-scaled.jpg&#8220; title_text=&#8220;DSC_1006-min&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/DSC_0281-min-scaled.jpg&#8220; title_text=&#8220;DSC_0281-min&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_sidebar area=&#8220;et_pb_widget_area_1&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][\/et_pb_sidebar][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Siona sind ein indigenes Volk an der Grenze zwischen Ecuador und Kolumbien. 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