{"id":7217,"date":"2020-08-05T14:56:22","date_gmt":"2020-08-05T12:56:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.askonline.ch\/?p=7217"},"modified":"2020-08-05T14:57:25","modified_gmt":"2020-08-05T12:57:25","slug":"glencore-antapaccay-und-die-bevoelkerung-espinars-ein-nicht-endender-konflikt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/allgemein\/glencore-antapaccay-und-die-bevoelkerung-espinars-ein-nicht-endender-konflikt","title":{"rendered":"Glencore Antapaccay und die Bev\u00f6lkerung Espinars \u2013 ein nicht endender Konflikt"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_5,2_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; custom_margin=&#8220;-22px|auto||auto||&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_post_title author=&#8220;off&#8220; categories=&#8220;off&#8220; comments=&#8220;off&#8220; featured_image=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; title_font=&#8220;|800|||||||&#8220; title_text_color=&#8220;#f39900&#8243; custom_padding=&#8220;||10px||false|false&#8220; border_width_bottom=&#8220;2px&#8220; border_color_bottom=&#8220;#f39900&#8243;][\/et_pb_post_title][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.4.8&#8243; text_font=&#8220;Noto Serif||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243;]<p><em>Von Stephan Suhner<br \/> <\/em><\/p>\n<p>Die Bev\u00f6lkerung in der peruanischen Andenprovinz Espinar hat schon lange eine angespannte, konfliktreiche Beziehung zum Bergbau, der seit 40 Jahren in der Gegend Pr\u00e4senz markiert. Ein gl\u00fcckliches Koexistieren zwischen Bev\u00f6lkerung und Bergbau existiert nur im Marketing der Unternehmen. Eines dieser Unternehmen ist Glencore mit der Mine Antapaccay. Die Realit\u00e4t zeichnet sich vielmehr durch strukturelle Armut, zunehmende negative Folgen des Bergbaus auf die \u00d6konomie der Gemeinschaften im Umfeld der Minen, Gesundheitsprobleme, verschmutzte Wasservorkommen, steigende Lebenshaltungskosten, soziale Spannungen und Vereinzelung sowie Kriminalit\u00e4t aus.<\/p>\n<p>Die Mine Antapaccay produzierte 2018 205\u2018414 Tonnen Kupfer, \u00fcber 4 Tonnen Gold und 44 Tonnen Silber. Trotzdem ist 70% der Bev\u00f6lkerung in Espinar arm. Zudem weisst ein betr\u00e4chtlicher Teil der Bev\u00f6lkerung giftige Schwermetalle im K\u00f6rper auf. Es gibt eine zunehmende Sterblichkeit von Nutztieren und Verschmutzung der Fl\u00fcsse Ca\u00f1ip\u00eda und Salado, Staubbelastung durch den LKW-Transport und die Explosionen in der Mine, Filtrationen aus dem R\u00fcckhaltebecken Huinipampa und Ablassen von Industrieabw\u00e4ssern in den Fluss Ca\u00f1ip\u00eda. Dazu kommt die Kriminalisierung der sozialen F\u00fchrungspersonen, einige sind seit dem Konflikt von 2012 in Verfahren verwickelt.<\/p>\n<p>Der Konflikt vom Juli 2020 wurzelt teilweise in alten Gr\u00fcnden, hat aber auch sehr aktuelle Ausl\u00f6ser. Viele Motive beruhen auf dem Konflikt von 2012 und den Abkommen des danach er\u00f6ffneten Dialogtisches, dessen zentrale Elemente immer noch nicht umgesetzt worden sind. U.a. sollte das Rahmenabkommen (Convenio Marco) von 2003 \u00fcberarbeitet werden, und die Gesundheitsprobleme der Personen mit Schwermetall-konzentrationen im K\u00f6rper angegangen werden. Der aktuelle Konflikt wurde dar\u00fcber hinaus durch die nicht korrekt erfolgte vorg\u00e4ngige Anh\u00f6rung und Konsultation gem\u00e4ss ILO-Konvention 169 (consulta previa) f\u00fcr das Projekt <em>Integraci\u00f3n Corocchuayco<\/em> ausgel\u00f6st. Hauptgrund ist aber die Forderung nach einer Einmalzahlung von 1000 Soles pro wahlberechtigte Person zur Unterst\u00fctzung w\u00e4hrend der COVID19-Pandemie. Die wirtschaftliche und soziale Notlage hat sich durch die R\u00fcckkehr vieler ArbeitsmigrantInnen aus gr\u00f6sseren St\u00e4dten noch versch\u00e4rft. Der <em>Bono solidario<\/em> sollte \u00fcber das Rahmenabkommen bezahlt werden. Der Entscheid dar\u00fcber fiel am 14. Mai 2020 mit 5 Zustimmungen, 2 Enthaltungen und einer Gegenstimme in der Verwaltungsinstanz des Rahmenabkommens. Ein weiterer Konfliktgrund ist der intransparente Umgang von Glencore Antapaccay mit an COVID19 erkrankten Bergarbeitern. 48 Arbeiter sind am Virus erkrankt, das verwendete Testverfahren ist aber nicht staatlich anerkannt. Trotzdem arbeitete die Mine ununterbrochen weiter, weshalb eine weitere Verbreitung des Virus bef\u00fcrchtet wurde.<\/p>\n<p>Glencore Antapaccay hat die solidarische Corona-Zahlung abgelehnt und stattdessen vorgeschlagen, 10\u2018000 Lebensmittelpakete zu verteilen, Zudem pr\u00e4sentierte sie den Plan <em>Reactiva Espinar<\/em>: 1) ein Arbeitsbeschaffungsprogramm; 2) ein Programm zur Ern\u00e4hrungssicherheit mit Volksk\u00fcchen; 3) Dynamisierung der lokalen Wirtschaft \u00fcber Mikrokredite; 4) St\u00e4rkung der Bildung durch 50 Stipendien; 5) Zugang zu Telekommunikation dank freiem Internet. Als in langen Verhandlungen \u00fcber 60 Tage mit kleinen Protesten und <em>cacerolazos<\/em> (auf Pfannen und Kocht\u00f6pfe schlagen) keine Einigung erzielt werden konnte, wurde am 15. Juli durch das Kampf-Komitees der Provinz ein unbefristeter Zivilstreik ausgerufen. Die Mine Antapaccay hat eine intensive Medienkampagne f\u00fcr ihren Vorschlag <em>Reactiva Espinar<\/em> gemacht. In den ersten acht Tagen des Streiks nahm die Anzahl der Teilnehmer kontinuierlich zu, wegen der massiven Repression durch 200 Polizisten und 100 Armeeangeh\u00f6rige radikalisierte sich der Protest aber auch. Es kam zu gewaltt\u00e4tige \u00dcbergriffen durch die Sicherheitskr\u00e4fte, die am 8. Tag zu heftigen Auseinandersetzungen und zu mehreren Verletzten f\u00fchrten, u.a. wurden drei Demonstranten durch Kugeln der Sicherheitskr\u00e4fte verletzt. Zudem kam es zur Kriminalisierung von sozialen F\u00fchrungspersonen. Die Staatsanwaltschaft beschied acht F\u00fchrungspersonen der wichtigsten sozialen Bewegungen Espinars schon am 15. Juli , dass sie Delikte gegen die Staatsgewalt aus\u00fcben w\u00fcrden, durch Widerstand oder Ungehorsam gegen die Beh\u00f6rden gem\u00e4ss Art. 368 des Strafgesetzbuches. Das Ziel ist klar: Ver\u00e4ngstigung, Demobilisierung und Kriminalisierung der Protestierenden. Das Vorgehen der Sicherheitskr\u00e4fte verletzt auch ganz klar das Recht auf Demonstration, das erst gerade am 6. Juli 2020 in einem historischen Urteil durch das Peruanische Verfassungsgericht best\u00e4tigt wurde.<\/p>\n<p>Zudem zeigt sich einmal mehr die Privatisierung der staatlichen Gewaltanwendung: ging es 2012 um das Abkommen zwischen der Mine und der Nationalpolizei, geht es diesmal um den alleinigen Schutz der Mineneinrichtungen durch die Sicherheitskr\u00e4fte und den einseitigen Einsatz der Sicherheitskr\u00e4fte zu Gunsten privater Interessen. Die Mine Antapaccay liess an diesem gewaltt\u00e4tigen, repressiven 8. Tag des Streiks verlauten, dass die Sicherheitskr\u00e4fte angesichts der vielen Vandalenakte die Mine h\u00e4tten sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Das langfristig schwerwiegende der Repression ist, dass es Mobilisierungen langfristig verhindert und den Widerstandswillen der Bev\u00f6lkerung auf Jahre hinaus bricht, so wie es schon bei den Konflikten 2005 und 2012 passiert ist. Nach 2012 hatte Glencore viele Jahre Ruhe, und vielleicht wollen sie auch jetzt Ruhe, um die Erweiterung Coroccohuayco durchzuf\u00fchren. Die Schweizer Regierung hat sich aktiv darum bem\u00fcht, dass sowohl Peru als Land wie auch Xstrata und Glencore als Unternehmen den Freiwilligen Prinzipien f\u00fcr Sicherheit und Menschenrechte beitreten. Zweck dieser <em>Voluntary Principles<\/em> ist es, die Sicherheit von Bergbauunternehmen durch private oder staatliche Sicherheitskr\u00e4fte zu garantieren, ohne dass dabei Menschenrechte verletzt werden. Angesichts der wiederholten exzessiven Gewaltaus\u00fcbung durch private wie staatliche Sicherheitskr\u00e4fte zu Gunsten der Minen von Glencore Antapaccay \u2013 u.a. auch im Dezember 2018 als Glencores Sicherheitsdienst indigene Kleinb\u00e4uerinnen gewaltsam von ihrem angestammten Land vertrieb &#8211; muss gefolgert werden, dass die VP wirkungslos sind oder sich Glencore nicht um deren Umsetzung k\u00fcmmert und sie damit nur dem Green Washing dienen.<\/p>\n<p>Nach den gewaltt\u00e4tigen Auseinandersetzungen gab es eine Art \u201eWaffenstillstand\u201c und angespannte Ruhe. Es besteht die Hoffnung, dass der Konflikt durch Dialog gel\u00f6st werden kann. Von Glencore Antapaccay erwarten die Protestierenden, dass sie dem verbreiteten Wunsch nach einer solidarischen Einmalzahlung zur Linderung der sozialen Not und grossen Armut, versch\u00e4rft durch Covid19, sofort nachkommt. Glencore Antapaccay f\u00fchrt rein formelle Gr\u00fcnde dagegen ins Feld: so lehnt Glencore die Zahlung eines <em>Bono <\/em>ab, da dieser nicht einstimmig verabschiedet worden sei. Das Reglement des Rahmenabkommens sieht aber nur Entscheidung im Konsens vor und keine Einstimmigkeit. Zudem argumentiert Glencore, dass diese Zahlung der Zweckbestimmung des Fonds des Rahmenabkommens wiederspreche und auch nicht verletzliche Familien profitieren k\u00f6nnten. F\u00fcr den Soziologen Jos\u00e9 Antonio Lapa sind das vorgeschobene Argumente und er sieht in Wirklichkeit andere politische Motive hinter der Ablehnung: bisher konnte Glencore Antapaccay das Rahmenabkommen kontrollieren und die Entscheidung des Verwaltungsausschusses mitbestimmen. Nun wollen sie durch die Ablehnung einem Kontrollverlust und Pr\u00e4zedenzfall entgegen wirken. Inoffiziell wurde bekannt, dass sich die verschiedenen Bergbauunternehmen (Glencore Antapaccay, Hudbay und MMG Las Bambas) getroffen habe und dass Glencore aufgefordert wurde, bez\u00fcglich der Bonuszahlung nicht nachzugeben, da sonst die anderen Unternehmen ebenfalls unter Druck gerieten, auch solche Zahlungen zu leisten. Sowieso gilt das Rahmenabkommen von 2003 in der Bergbauindustrie als Fehler, den es ja nicht zu wiederholen gilt. Wenn Glencore nun diese solidarische Zahlung aus dem Fonds des Rahmenabkommens leisten w\u00fcrde, w\u00e4re das in den Augen der anderen Bergbauunternehmen ein erneuter Fehler und k\u00f6nnte weitere Forderungen nach sich ziehen.<\/p>\n<p>Die Forderungen der Protestbewegung sind folgende:<\/p>\n<ol>\n<li>Dass Glencore der Forderung nach einer solidarischen Zahlung, die im Verwaltungskomitee des Rahmenabkommens beschlossen wurde, sofort nachkommt, da die COVIOD19- Pandemie schwere Folgen hat und eine Mehrheit der Bev\u00f6lkerung der Provinz Espinar nicht vom Bergbau lebt, aber unter den gestiegenen Lebenshaltungskosten und der Umweltverschmutzung leidet.<\/li>\n<li>Dass Glencore die Menschenrechte und das Recht auf Gesundheit garantiert und sich dazu dringend um die Personen k\u00fcmmert, die Schwermetalle in ihren K\u00f6rpern aufweisen, insbesondere Kinder und Jugendliche.<\/li>\n<li>Dass Glencore darauf verzichtet, sich auf die \u00f6ffentlichen Sicherheitskr\u00e4fte abzust\u00fctzen, um ihre wirtschaftlichen Interessen abzusichern, da dies zu Gewalt f\u00fchrt und die Menschenrechtspolitik, f\u00fcr die sich das Unternehmen lobt, verletzt.<\/li>\n<li>Dass Glencore die Neuaushandlung des Rahmenabkommens in die Hand nimmt und aufh\u00f6rt, die Mittel des Fonds dazu zu verwenden, ihre Interessen abzusichern statt die Entwicklung der Provinz sicher zu stellen.<\/li>\n<li>Dass Glencore aufh\u00f6rt, die Gesundheit der Gemeinschaften und der lokalen Bev\u00f6lkerung aufs Spiel zu setzen, dies wegen den aufgedeckten COVID19-F\u00e4llen unter den Arbeitern der Mine und wegen der intransparenten Informationspolitik f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung Espinars.<\/li>\n<li>Dass in Bezug auf das Projekt Coroccohuayco eine wirkliche vorg\u00e4ngige Anh\u00f6rung und Konsultation mit den indigenen V\u00f6lkern der Provinz Espinar durchgef\u00fchrt wird.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Quellen: <\/u><\/strong><\/p>\n<p>Verschiedene Berichte und Mailausk\u00fcnfte der peruanischen NGO Derechos Humanos sin Frontera<\/p>\n<p><span><a href=\"https:\/\/www.pulsoregional.pe\/2020\/07\/27\/espinar-un-conflicto-de-viejas-y-nuevas-causas\/?fbclid=IwAR1VbL1yJYi0y7iq9qHsLZuBk0rLWqlHPyKxW1fP7BI0fgX0kJXYqctDnbk\">https:\/\/www.pulsoregional.pe\/2020\/07\/27\/espinar-un-conflicto-de-viejas-y-nuevas-causas\/?fbclid=IwAR1VbL1yJYi0y7iq9qHsLZuBk0rLWqlHPyKxW1fP7BI0fgX0kJXYqctDnbk<\/a><\/span><\/p>\n<p><span><a href=\"https:\/\/www.pulsoregional.pe\/2020\/08\/03\/por-que-antapaccayse-opone-al-bono-en-espinar\/\">https:\/\/www.pulsoregional.pe\/2020\/08\/03\/por-que-antapaccayse-opone-al-bono-en-espinar\/<\/a><\/span><\/p>\n<p><span><a href=\"https:\/\/www.herriarte.org\/news\/represion-espinar\/\">https:\/\/www.herriarte.org\/news\/represion-espinar\/<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_button url_new_window=&#8220;on&#8220; button_text=&#8220;Download als PDF&#8220; button_alignment=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.4.8&#8243; custom_button=&#8220;on&#8220; button_text_size=&#8220;16px&#8220; button_bg_color=&#8220;#55677f&#8220; button_border_width=&#8220;2px&#8220; button_border_color=&#8220;rgba(0,0,0,0)&#8220; button_border_radius=&#8220;0px&#8220; button_letter_spacing=&#8220;4px&#8220; button_font=&#8220;Source Sans Pro|700||on|||||&#8220; button_icon=&#8220;%%266%%&#8220; button_icon_color=&#8220;#ffffff&#8220; button_icon_placement=&#8220;left&#8220; background_layout=&#8220;dark&#8220; custom_margin=&#8220;||&#8220; custom_padding=&#8220;12px|87px|12px|87px|true|true&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; locked=&#8220;off&#8220; button_url=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Glencore-Antapaccay-und-Espinar-\u2013-ein-nicht-endender-Konflikt.pdf&#8220;]\r[\/et_pb_button][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Protest-Espinar1.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.4.8&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243; title_text=&#8220;Protest Espinar1&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Protest-Espinar2.png&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.4.8&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243; title_text=&#8220;Protest Espinar2&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_sidebar area=&#8220;et_pb_widget_area_1&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][\/et_pb_sidebar][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bev\u00f6lkerung in der peruanischen Andenprovinz Espinar hat schon lange eine angespannte, konfliktreiche Beziehung zum Bergbau, der seit 40 Jahren in der Gegend Pr\u00e4senz markiert. 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