{"id":6883,"date":"2020-04-18T20:24:40","date_gmt":"2020-04-18T18:24:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.askonline.ch\/?p=6883"},"modified":"2020-04-18T20:27:28","modified_gmt":"2020-04-18T18:27:28","slug":"trotz-pandemie-morde-und-drohungen-gegen-kleinbauernfuehrerinnen-und-gewaltsame-kokaausrottung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/allgemein\/trotz-pandemie-morde-und-drohungen-gegen-kleinbauernfuehrerinnen-und-gewaltsame-kokaausrottung","title":{"rendered":"Trotz Pandemie: Morde und Drohungen gegen Kleinbauernf\u00fchrerInnen und gewaltsame Kokaausrottung"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_5,2_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; custom_margin=&#8220;-22px|auto||auto||&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_post_title author=&#8220;off&#8220; categories=&#8220;off&#8220; comments=&#8220;off&#8220; featured_image=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; title_font=&#8220;|800|||||||&#8220; title_text_color=&#8220;#f39900&#8243; custom_padding=&#8220;||10px||false|false&#8220; border_width_bottom=&#8220;2px&#8220; border_color_bottom=&#8220;#f39900&#8243;][\/et_pb_post_title][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.3.4&#8243; text_font=&#8220;Noto Serif||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243;]<p><em>Von Stephan Suhner<br \/> <\/em><\/p>\n<p>W\u00e4hrend das Land gebannt auf die Ausbreitung des Coronavirus schaut oder hofft, dass die Ausgangssperre bald gelockert wird, k\u00e4mpfen viele Gemeinschaften ums nackte \u00dcberleben. Viele l\u00e4ndliche Gemeinschaften haben keinerlei Gesundheitsversorgung, ausser vielleicht einem schlecht dotierten Gesundheitsposten, und werden auch nicht von der Nothilfe erreicht, die vielerorts gew\u00e4hrleistet wird. Viele indigene und afrokolumbianische Gemeinschaften sind wegen K\u00e4mpfen zwischen dem ELN und paramilit\u00e4rischen und kriminellen Gruppen in ihren Gemeinschaften eingesperrt. Sie k\u00f6nnen weder auf ihren Feldern Nahrungsmittel holen, noch Medizinpflanzen sammeln. Viele Kinder sind unterern\u00e4hrt und krank, schon drei indigene Kinder der Noman und Embera Wounan sind gestorben<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span>[1]<\/span><\/a>. 110 Gemeinschaften rufen die Regierung und bewaffnete Gruppen deshalb nicht nur zu einem umfassenden Waffenstillstand w\u00e4hrend der COVID19-Krise auf, sondern verlangen dringend auch Nothilfe und medizinische Unterst\u00fctzung. Die Regierung Duque hat bisher auf diese Aufrufe zu einem Waffenstillstand nicht reagiert, ebenso wenig die paramilit\u00e4rischen und kriminellen Gruppen und Drogenmafias.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span>[2]<\/span><\/a> Derweil gehen das Morden und die Vertreibung von sozialen F\u00fchrungspersonen ungebremst weiter. Von der Kleinbauernorganisation Piamonte wurden am 3. April Hamilton Gasco Ortega und seine zwei minderj\u00e4hrigen S\u00f6hne ermordet. Auch in Piamonte begannen die Drohungen und Morde (f\u00fcnf bis heute) mit der Unterzeichnung der Abkommen zur freiwilligen Substitution. Gem\u00e4ss der Kleinbauernf\u00fchrerin Maidany Salcedo wurde ihre Organisation ASINTRACAMPIC vom Cartel de Sinaloa, \u2018La Constru\u2019, \u201eLa Mafia\u201d und\/oder von den Dissidenten FARC-Gruppen zum milit\u00e4rischen Ziel erkl\u00e4rt.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span>[3]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Im Cauca denunziert das <em>Red por la vida y los Derechos Humanos del Cauca<\/em>, dass sich der bewaffnete Konflikt trotz COVID19 versch\u00e4rft und das zur gewaltsamen Vertreibung von f\u00fcnf sozialen F\u00fchrungspersonen des Gemeinschaftsrates AFRORENACER in Micay sowie zur Vertreibung von 15 weiteren Personen gef\u00fchrt hat. FARC-Dissidenzen kamen am 8. April zum Haus des Kleinbauernf\u00fchrers Henry Agudelo in der Gemeinde Tambo, bedrohten ihn mit dem Tod und zwangen ihn, den Hausschl\u00fcssel zu \u00fcbergeben und sofort wegzugehen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span>[4]<\/span><\/a> Auch die Bauernbewegung der Perla Amaz\u00f3nica bei Puerto Asis (Putumayo) hat mehrere Todesdrohungen und Morde in den letzten Wochen zu beklagen. U.a. ist Jani Silva schwer bedroht worden, ein Plan sie umzubringen wurde aufgedeckt. Jani ist eine der F\u00fchrungspersonen der Kleinbauernorganisation der Zona de Reserva Campesina Perla Amaz\u00f3nica (ZRCPA).<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span>[5]<\/span><\/a> Ebenso wurde der charismatische Bauernf\u00fchrer Marco Rivadeneira am 19. M\u00e4rz ermordet. Er war auch Wortf\u00fchrer der CCEEU f\u00fcr seine Region und setzte sich vehement f\u00fcr die freiwillige Kokasubstitution des Programmes PNIS ein. Im Moment als er verschleppt und dann umgebracht wurde, war er gerade an einem Treffen \u00fcber freiwillige Substitution. Das <em>Red de Derechos Humanos del Putumayo<\/em> verzeichnet ebenfalls drei bedrohte MenschenrechtsverteidigerInnen: Yuri Quintero, Yule Anzueta und Wilmar Madro\u00f1ero. Seit der von der Regierung verordneten Quarant\u00e4ne sind im Putumayo 12 Personen umgebracht worden, darunter sind soziale F\u00fchrungspersonen wie auch Opfer von Abrechnungen im Drogenhandel. Im Putumayo streiten sich die FARC-Dissidenz <em>Frente Carolina Ram\u00edrez<\/em> und die Drogenbande \u201eLa Mafia\u201c um die Vorherrschaft.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><span>[6]<\/span><\/a><strong>\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Der Umgang mit den Kokapflanzungen und dem Drogenhandel ist auch in Mitten dieser Pandemie hoch umstritten. Verschiedene soziale und Menschenrechtsorganisationen forderten nicht nur einen generellen Waffenstillstand, sondern auch einen Unterbruch der gewaltsamen Kokaausrottung. Die Regierung k\u00fcmmert es einen Deut. Vielmehr gehen die gewaltsamen Ausrottungsaktionen mitten in der Quarant\u00e4ne weiter, wie soziale Organisationen in Norte de Santander, Nari\u00f1o, Caquet\u00e1 und Putumayo denunzieren. Diese gewaltsame Ausrottung der Koka erfolgt vor allem in Gemeinden, die kollektive Abkommen zur freiwilligen Substitution PNIS unterschrieben haben. Leider Miranda vom nationalen Vorstand der Koordination der Koka-, Schlafmohn- und MarihuanapflanzerInnen COCCAM erw\u00e4hnte, wie die Armee am 30. M\u00e4rz 2020 in den Weiler El Carmelo in Cajib\u00edo (Cauca) kam und mit der gewaltsamen Ausrottung der Koka begann. Obwohl mit dem Friedensabkommen viele Gemeinschaften ihren Willen bekr\u00e4ftigen, legale Alternativen f\u00fcr den Lebensunterhalt zu suchen, h\u00e4lt die Regierung die Abkommen nicht ein und setzt die gewaltsame Ausrottung fort. Die Bev\u00f6lkerung dieser Gemeinschaften versteht v.a. nicht, wie die Regierung ihnen befiehlt, zu Hause zu bleiben, die Armee sich aber bewegen und sogar Koka ausrotten darf. Die in ihren H\u00e4usern isolierten Gemeinschaften haben klar gemacht, dass sie es trotz Quarant\u00e4ne nicht zulassen w\u00fcrden, dass die Armee ihre Kokafelder zerst\u00f6rt, aber die Zahlungen des PNIS durch die Regierung nicht geleistet werden. COCCAM bef\u00fcrchtet deshalb Zusammenst\u00f6sse der Bev\u00f6lkerung mit den Sicherheitskr\u00e4ften und dass die Menschenaufl\u00e4ufe die Verbreitung des Virus beg\u00fcnstigen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einer Aktion zur gewaltsamen Ausrottung von Koka wurde am 26. M\u00e4rz 2020 im Weiler Santa Teresita in der Gemeinde Sardinata (Norte de Santander) der 20-j\u00e4hrige Alejandro Carvajal durch die Armee get\u00f6tet, wie die regionale Bauernorganisation ASCAMCAT denunzierte. Am 31. M\u00e4rz tauchte die Armee fr\u00fchmorgens in den Weilern La Chamba und Casa Vieja in Ancuya (Nari\u00f1o) auf, um Koka auszurotten, obwohl auch dort ein PNIS-Abkommen unterzeichnet wurde, dessen Umsetzung aber noch nicht begonnen hat.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><span>[7]<\/span><\/a> Generell ist der Einsatz der Kleinbauernf\u00fchrerInnen f\u00fcr die freiwillige Substitution mit grossen Risiken verbunden. Allein im S\u00fcden des Departements C\u00f3rdoba wurden schon 7 Nutzniesser des PNIS ermordet, ohne dass die Beh\u00f6rden bis jetzt Schutzmassnahmen ergriffen h\u00e4tten. In der Gemeinde Puerto Libertador sind am Palmsonntag zum zweiten Mal in diesem Jahr Kokaausrottungstrupps aufgetaucht. 60 Ausrotter kamen in Begleitung von 40 Armeesoldaten, weshalb die Bev\u00f6lkerung bef\u00fcrchtet, dass durch diese ausw\u00e4rtigen Personen das Coronavirus eingeschleppt werden k\u00f6nnte. Beim ersten Mal kam es zu Protesten der Kleinbauern und zu Zusammenst\u00f6ssen mit der Aufstandsbek\u00e4mpfungspolizei ESMAD. Jetzt gibt es keine Demonstrationen, aber ein dringender Aufruf der Kleinbauernbewegung vom S\u00fcden Cordobas ACSUCOR, dass sie das Einkommen aus der Koka jetzt in der Krise brauchen, respektive die Regierung ihnen Alternativen f\u00fcr die Ern\u00e4hrung bieten soll. In Puerto Libertador haben 1752 Familien Abkommen zur freiwilligen Substitution unterzeichnet, aber heute, zwei Jahre sp\u00e4ter, werden erst die Projekte f\u00fcr Ern\u00e4hrungssicherheit gestartet. Wenn jetzt mitten in der Krise die Koka ausgerottet wird, bevor die Unterst\u00fctzung des PNIS greift, bedeutet das f\u00fcr die Kleinbauernfamilien Hunger. Denn es gibt auch viele Familien, die keine Abkommen zur freiwilligen Substitution unterzeichnet haben und vom Einkommen aus der Koka abh\u00e4ngig sind. Gem\u00e4ss ACSUCOR haben viele Familien wegen Drohungen der paramilit\u00e4rischen AGC keine PNIS-Abkommen unterzeichnet.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><span>[8]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Die NGO-Koalition Acciones para el Cambio APC gelangte wegen solcher Vorf\u00e4lle auch mit einer Petition an die Regierung Duque, w\u00e4hrend der COVID19-Notlage auf die Kokaausrottung zu verzichten und so die Rechte der Kleinbauerngemeinschaften zu garantieren. APC begr\u00fcndet die Forderung damit, dass es einerseits gelte, die Gesundheit und das Leben zu sch\u00fctzen, andererseits aber, das Einkommen und die Ern\u00e4hrung. APC bezog sich ebenfalls auf Klagen von lokalen Gemeinschaften in verschiedenen Landesgegenden, wo einerseits das Programm PNIS nicht vollst\u00e4ndig umgesetzt, und andererseits mit den Ausrottungsmassnahmen die Distanzwahrung nicht eingehalten wird, sowie auf die Ermordung von Alejandro Carvajal und von Marco Rivadeneira. Mit der Ermordung von Rivadeneira wurden schon 60 F\u00fchrungspersonen die Substitutionsprogramme anf\u00fchrten, gem\u00e4ss COCCAM ermordet. Drei Tage nach seiner Ermordung, am 22. M\u00e4rz, kam die Armee und begann, die Koka mit Handspritzen und Glyphosat zu bespr\u00fchen. Auch in der Gemeinde Monta\u00f1ita im Caquet\u00e1 begann die Armee am 23. M\u00e4rz mit Gewalt die Koka auszurotten und gab dabei Sch\u00fcsse in Richtung der Anwohner ab.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Ereignisse und gewaltsamen Vorf\u00e4llen fordert die Koalition APC die kolumbianische Regierung auf, die Morde an Marco Rivadeneira und Alejandro Carvajal zu untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Auch sollen die gewaltt\u00e4tigen \u00dcbergriffe der Armee auf die kokapflanzende Bev\u00f6lkerung untersucht und sanktioniert werden. Die Armee soll die Isolierungsmassnahmen ebenfalls befolgen und die Operationen zur gewaltsamen Ausrottung der Koka unterbrechen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern und das Recht auf Gesundheit und Ern\u00e4hrungssicherheit der Kleinbauern und Kleinb\u00e4uerinnen zu respektieren. Ebenso fordert APC die Regierung auf, die freiwilligen Substitutionsabkommen im Rahmen des PNIS zu respektieren und voranzutreiben und auf gewaltsame Ausrottung zu verzichten, wo solche Abkommen zur freiwilligen Substitution unterzeichnet wurden.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><span>[9]<\/span><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><span>[1]<\/span><\/a> https:\/\/www.contagioradio.com\/muere-tercer-nino-indigena-por-confinamiento-forzado-producto-de-enfrentamientos\/<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><span>[2]<\/span><\/a> https:\/\/www.contagioradio.com\/alimentacion-salud-agua-y-acuerdo-humanitario-exigen-110-comunidades-a-duque\/<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><span>[3]<\/span><\/a> <span><a href=\"https:\/\/www.contagioradio.com\/masacre-en-piamonte-reflejo-persecucion-campesinos\/\">https:\/\/www.contagioradio.com\/masacre-en-piamonte-reflejo-persecucion-campesinos\/<\/a><\/span><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><span>[4]<\/span><\/a> https:\/\/www.contagioradio.com\/se-agudiza-conflicto-armado-en-el-cauca\/<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><span>[5]<\/span><\/a> https:\/\/www.contagioradio.com\/lideresa-jani-silva-en-riesgo-tras-descubrirse-plan-para-atentar-contra-su-vida\/<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\"><span>[6]<\/span><\/a> https:\/\/www.contagioradio.com\/se-agudizan-amenazas-contra-defensores-de-dd-hh-en-putumayo-durante-cuarentena\/<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><span>[7]<\/span><\/a> Contagio Radio, Campesinos cumplen cuarentena mientras Ej\u00e9rcito erradica forzadamente en Cauca, 1. April 2020, in: <span><a href=\"https:\/\/www.contagioradio.com\/campesinos-cumplen-cuarentena-mientras-ejercito-erradica-forzadamente-en-cauca\/\">https:\/\/www.contagioradio.com\/campesinos-cumplen-cuarentena-mientras-ejercito-erradica-forzadamente-en-cauca\/<\/a><\/span><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\"><span>[8]<\/span><\/a> https:\/\/www.elespectador.com\/coronavirus\/en-cordoba-el-ejercito-tambien-erradica-coca-pese-emergencia-por-covid-19-articulo-914387<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><span>[9]<\/span><\/a> Dejusticia und andere, <strong>Solicitamos al Gobierno suspender los operativos de erradicaci\u00f3n forzada durante la contingencia del COVID-19, 31. <\/strong><strong>M\u00e4rz 2020,<\/strong> <span><a href=\"https:\/\/www.dejusticia.org\/solicitamos-al-gobierno-suspende-los-operativos-de-erradicacion-forzada-durante-la-contingencia-del-covid-19\/\">https:\/\/www.dejusticia.org\/solicitamos-al-gobierno-suspende-los-operativos-de-erradicacion-forzada-durante-la-contingencia-del-covid-19\/<\/a><\/span><\/p>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_button url_new_window=&#8220;on&#8220; button_text=&#8220;Download als PDF&#8220; button_alignment=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.3.4&#8243; custom_button=&#8220;on&#8220; button_text_size=&#8220;16px&#8220; button_bg_color=&#8220;#55677f&#8220; button_border_width=&#8220;2px&#8220; button_border_color=&#8220;rgba(0,0,0,0)&#8220; button_border_radius=&#8220;0px&#8220; button_letter_spacing=&#8220;4px&#8220; button_font=&#8220;Source Sans Pro|700||on|||||&#8220; button_icon=&#8220;%%266%%&#8220; button_icon_color=&#8220;#ffffff&#8220; button_icon_placement=&#8220;left&#8220; background_layout=&#8220;dark&#8220; custom_margin=&#8220;||&#8220; custom_padding=&#8220;12px|87px|12px|87px|true|true&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; locked=&#8220;off&#8220; button_url=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/COVID-Gewalt-und-Koka-April2020.pdf&#8220;]\r[\/et_pb_button][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/agua-770&#215;540-1.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.3.4&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Erradicacipon-770&#215;475-1.jpeg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.3.4&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_sidebar area=&#8220;et_pb_widget_area_1&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][\/et_pb_sidebar][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend indigene Gemeinschaften unter Gefechten leiden und weder Nahrungsmittel noch Medizinalpflanzen beschaffen k\u00f6nnen, werden in verschiedenen Landesgegenden soziale F\u00fchrungspersonen bedroht und ermordet. 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