{"id":6821,"date":"2020-03-28T19:13:02","date_gmt":"2020-03-28T18:13:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.askonline.ch\/?p=6821"},"modified":"2020-03-28T19:15:12","modified_gmt":"2020-03-28T18:15:12","slug":"die-auswirkungen-der-corona-krise-auf-eine-verletzliche-region-wie-die-guajira","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/themen\/die-auswirkungen-der-corona-krise-auf-eine-verletzliche-region-wie-die-guajira","title":{"rendered":"Die Auswirkungen der Corona-Krise auf eine verletzliche Region wie die Guajira"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_5,2_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; custom_margin=&#8220;-22px|auto||auto||&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_post_title author=&#8220;off&#8220; categories=&#8220;off&#8220; comments=&#8220;off&#8220; featured_image=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; title_font=&#8220;|800|||||||&#8220; title_text_color=&#8220;#f39900&#8243; custom_padding=&#8220;||10px||false|false&#8220; border_width_bottom=&#8220;2px&#8220; border_color_bottom=&#8220;#f39900&#8243;][\/et_pb_post_title][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.3.4&#8243; text_font=&#8220;Noto Serif||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243;]<p><em>Von Stephan Suhner<br \/> <\/em><\/p>\n<p><em>Die Guajira ist schlecht auf das Corona-Virus vorbereitet. Es gibt keine vorausschauende Planung der lokalen und regionalen Beh\u00f6rden, das Gesundheitssystem ist dem Problem in keiner Weise gewachsen. Es gibt auch Probleme mit der \u00f6ffentlichen Ordnung, Raub\u00fcberf\u00e4lle und Diebst\u00e4hle. Die Bev\u00f6lkerung muss die resolute Ausgangsperre befolgen, hat aber kein oder zu wenig Wasser, keine ausreichende Lebensmittelversorgung und keine ad\u00e4quate Gesundheitsversorgung. Zudem sind die Massnahmen der Regierung nicht ethnisch angepasst. Im Zentrum der Debatte stehen auch Cerrej\u00f3n und die Frage nach dem richtigen Umgang des Unternehmens mit der Pandemie.\u00a0 \u00a0<\/em><\/p>\n<p>Am 23. M\u00e4rz hat Cerrej\u00f3n in einem Communiqu\u00e9 angek\u00fcndigt, dass das Unternehmen den Grossteil der Minenoperationen einstellt, um die Arbeiter, deren Familien und die Bev\u00f6lkerung im Allgemeinen vor einer Verbreitung des Virus zu sch\u00fctzen. Um Risiken und Zwischenf\u00e4lle zu vermeiden, werde dieser Prozess innerhalb von 48 Stunden abgestuft erfolgen. So m\u00fcssen gewisse Bergbauarbeiten beendet werden, Kohle noch zu den Lagerpl\u00e4tzen gebracht oder freiliegende Kohle vor der Selbstentz\u00fcndung gesch\u00fctzt werden. Ebenso m\u00fcssen vorbereitete Sprengungen noch durchgef\u00fchrt werden und daf\u00fcr gesorgt werden, dass kein Sprengstoff ungesichert herum liegt. Die vor\u00fcbergehende Stilllegung wird \u00fcber kollektive Ferien geregelt. Cerrej\u00f3n betont, dass diese Massnahmen die Wirtschaft der Guajira schwer beeintr\u00e4chtigen werden, wie \u00fcberall auf der Welt. Weitere Massnahmen beh\u00e4lt sich Cerrej\u00f3n vor und ruft die allgemeinen Hygienerichtlinien in Erinnerung. Der Gouverneur der Guajira hatte zuvor Cerrej\u00f3n dringendst aufgerufen<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span>[1]<\/span><\/a>, auf den Transport von Arbeitern in Bussen aus den Departementen Cesar, Magdalena und Atl\u00e1ntico zu verzichten, da das Virus dort schon angekommen sei. Generell soll Cerrej\u00f3n die Operation einstellen, um die Verbreitung des Virus zu verhindern. Die Gewerkschaft Sintracarb\u00f3n und Arbeiter denunzierten, dass es bei Schichtwechseln, in Garderoben und beim Essen fassen extrem eng sei, bis zu 350 Personen bef\u00e4nden sich auf engstem Raum. Zudem w\u00fcrden die Arbeiter in Bussen aus verschiedenen Departementen und innerhalb der Guajira transportiert. Auch seien Personen mit Risikofaktoren gem\u00e4ss Art. 140 Arbeitsgesetz nach Hause geschickt worden, auch Arbeiter mit Grippesymptomen seien mit den Bussen wieder nachhause geschickt worden. Die Arbeiter und die Gewerkschaft warfen Cerrej\u00f3n vor, mit klaren Massnahmen zur Eind\u00e4mmung der Krise und Verbreitung zu lange zuzuwarten, und dass ein Infizierter gen\u00fcge, um das Virus rasch unter den 12\u2018000 Arbeitern zu verbreiten.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span>[2]<\/span><\/a> Es gab verschiedene Kampagnen und Aufrufe in den sozialen Medien, dass Cerrej\u00f3n den Betrieb stoppen soll. Cerrej\u00f3n und die Gewerkschaft Sintracarb\u00f3n befinden sich zudem in Verhandlungen \u00fcber einen neuen Kollektivvertrag, und es ist bisher unklar, was mit den Verhandlungen geschieht.<\/p>\n<p>Cerrej\u00f3n k\u00fcndigte auch an, die sozialen Investitionen beizubehalten, die f\u00fcr die Gemeinschaften von grundlegender Bedeutung sind. So verpflichtet sich Cerrej\u00f3n, weiterhin 7 Millionen Liter Wasser pro Monat zu verteilen, wozu die Zugslinie verwendet wird, mit Investitionen von 2 Mia. Pesos pro Jahr. In Zusammenarbeit mit dem Departement Guajira und den B\u00fcrgermeister\u00e4mtern wird die spezifische Unterst\u00fctzung im Gesundheitsbereich f\u00fcr weitere 2 Mia Pesos erfolgen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span>[3]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Am 25. M\u00e4rz antwortete Cerrej\u00f3n nach zweimaligem Nachstossen auf verschiedene Fragen der <em>ask!<\/em> dar\u00fcber, was Cerrej\u00f3n in dieser kritischen Situation mache.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span>[4]<\/span><\/a> Cerrej\u00f3n betonte, dass die Gemeinschaften immer im Zentrum der Sorge von Cerrej\u00f3n stehen w\u00fcrden, zusammen mit den Arbeitern von Cerrej\u00f3n und deren Familien. Cerrej\u00f3n f\u00fchrte aus, wie die kolumbianische Regierung am 24. M\u00e4rz mit dem Dekret 457 von 2020 eine 15-t\u00e4gige nationalen Quarant\u00e4ne verordnete. Das Dekret sehe aber Ausnahmen f\u00fcr wichtige T\u00e4tigkeiten vor, darunter geh\u00f6re der Bergbau, der weitergehen k\u00f6nnte. Trotzdem habe Cerrej\u00f3n die Entscheidung getroffen, 80% der Arbeiter bei vollem Lohn vor\u00fcbergehend zu beurlauben und nur die f\u00fcr die Sicherheit der Mine und den Umweltschutz sowie zur Vertragserf\u00fcllung notwendigen Arbeiten weiterzuf\u00fchren. Schon ab Januar habe Cerrej\u00f3n erste Massnahmen getroffen, wie eintreffende Frachter genau kontrollieren, Reisen ins Ausland und Besuche in der Mine einzuschr\u00e4nken, ebenso Treffen im Rahmen des Engagements in den Gemeinschaften. So gebe es bis heute in der Guajira keinen einzigen aufgedeckten Coronafall. In Bezug auf die Unterst\u00fctzung der Gemeinschaften wiederholte Cerrej\u00f3n nur das, was sie schon per Communiqu\u00e9 verbreiteten: sieben Millionen Liter Wasser pro Monat an 155 Gemeinschaften und 2 Mia. Pesos f\u00fcr Gesundheitsmassnahmen. Die Wasserverteilung sei in den vergangenen Tagen durch gewisse Blockaden behindert gewesen. Zudem betreibe Cerrej\u00f3n Informationskampagnen \u00fcber die Pandemie, vieles davon in der indigenen Sprache Wayunaiki. Zum Schluss betonte Cerrej\u00f3n noch die strikten Massnahmen zur Messung der Luftqualit\u00e4t und die davon abh\u00e4ngigen Massnahmen, um die Staubbelastung zu reduzieren.<\/p>\n<p>Die Beteuerungen von Cerrej\u00f3n \u00fcber ihr soziales Engagement kontrastieren aber mit der schwierigen Lage in den Gemeinschaften im Einflussbereich von Cerrej\u00f3n. Verschiedene Gemeinschaften wie Provincial haben nicht gen\u00fcgend Wasser f\u00fcr die empfohlenen Hygienemassnahmen. Pro Familie in Provincial gibt es 1000 Liter Wasser alle 15 Tage, aber das ist zum Kochen und zum Trinken. Zum Duschen, H\u00e4ndewaschen etc. ist es zu knapp, und das Aqu\u00e4dukt funktioniert nicht immer f\u00fcr das Brauchwasser, das dem Fluss Rancheria entnommen wird. Andere Gemeinschaften weiter im Norden der Guajira leiden noch mehr unter Trockenheit, Wassermangel und Mangelern\u00e4hrung. Auch die Situation in den umgesiedelten Gemeinschaften ist prek\u00e4r, so hat z.B. Roche immer noch kein Leitungswasser, das Trinkwasserqualit\u00e4t hat, und das mit Tanklastwagen gelieferte Wasser ist auch nur bedingt konsumierbar. Laboruntersuchungen haben problematische Werte ergeben. Diese Situation ist f\u00fcr alle umgesiedelten Gemeinschaften \u00e4hnlich, v.a. aber Roche und Chancleta sind betroffen. Tamaquito hat nach wie vor qualitativ gutes Wasser, aber es ist sehr wenig, die Kapazit\u00e4t des Brunnens ging zur\u00fcck, unter anderem auch wegen der aktuell herrschenden Trockenperiode. El Rocio ist eine der wenigen Gemeinschaften, die dank dem noch intakten Oberlauf des Arroyo Bruno gen\u00fcgend Wasser hat. Dies zeigt die Wichtigkeit der letzten verbliebenen Wasserl\u00e4ufe respektive die gravierenden Konsequenzen der Umleitungen und Zerst\u00f6rung von Wasserl\u00e4ufen und Quellen. Zudem haben die wenigsten Bewohner der umgesiedelten Gemeinschaften stabile und ausreichende Einkommen, w\u00e4hrend die Preise f\u00fcr Alltagsg\u00fcter stark gestiegen sind und viele Leute ihren informellen Besch\u00e4ftigungen nicht mehr nachgehen k\u00f6nnen. Verschiedene G\u00fcter haben eine Verdoppelung oder gar Verdreifachung der Preise erfahren. Unter der Ausgangssperre ist es f\u00fcr abgelegene Gemeinschaften schwierig, in den Hauptort zum Einkaufen gehen zu k\u00f6nnen, zudem wechselt die Erlaubnis, einkaufen zu gehen, je nach Endziffer des Personalausweises jeden Tag ab. F\u00fchrungsleute der Gemeinschaften erhalten erste Notrufe von Familien, die sich nicht mehr ausreichend ern\u00e4hren k\u00f6nnen, oder die dringend Medikamente brauchen, die sie sich nicht mehr leisten k\u00f6nnen. Lebensmittelhilfe oder Unterst\u00fctzungszahlungen durch die Beh\u00f6rden gibt es keine. Gem\u00e4ss mehren Gemeinschaftsf\u00fchrern ist die Verzweiflung unter der Bev\u00f6lkerung gross. Roche hatte zwei kleine Programme mit Cerrej\u00f3n, mit denen sie etwas verdienen konnten, aber da seitens der Arbeiter des Cerrej\u00f3n ein Streik droht, weil der kollektive Arbeitskonflikt immer noch nicht gel\u00f6st ist, hat Cerrej\u00f3n diese Programme letzte Woche suspendiert. Anscheinend suspendiere Cerrej\u00f3n derartige Sozialprogramme immer wenn ein Streik drohe, um Druck auszu\u00fcben. In der Departementshauptstadt Riohacha kam es zu gewaltt\u00e4tigen Auseinandersetzungen um Lebensmittel und Hygieneartikel, verschiedentlich wurden Lebensmittel- und Getr\u00e4nketransporte \u00fcberfallen. Zu all dem kommt die Angst schon bisher bedrohter F\u00fchrungspersonen, dass illegale bewaffnete Gruppen und Berufskiller die Ablenkung durch die Coronakrise nutzen k\u00f6nnten, um auch in der Guajira Attentate zu ver\u00fcben, wie es in den letzten Tagen in verschiedenen Landesteilen leider vermehrt vorgekommen ist.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span>[5]<\/span><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><span>[1]<\/span><\/a> Ansprache des Gouverneurs der Guajira vom 23. M\u00e4rz 2020. Siehe auch <span><a href=\"https:\/\/www.elheraldo.co\/coronavirus\/exigen-cerrejon-reforzar-medidas-para-evitar-contagio-de-coronavirus-711579\">https:\/\/www.elheraldo.co\/coronavirus\/exigen-cerrejon-reforzar-medidas-para-evitar-contagio-de-coronavirus-711579<\/a><\/span><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><span>[2]<\/span><\/a> <span><a href=\"https:\/\/sintracarbon.org\/negociacion-colectiva-2020\/comunicados-negociacion-colectiva-2020\/carta-abierta-contra-las-insuficientes-acciones-de-cerrejon-para-prevenir-el-contagio-del-coronavirus-por-parte-de-los-trabajadores-sus-familias-y-la-comunidad\/\">https:\/\/sintracarbon.org\/negociacion-colectiva-2020\/comunicados-negociacion-colectiva-2020\/carta-abierta-contra-las-insuficientes-acciones-de-cerrejon-para-prevenir-el-contagio-del-coronavirus-por-parte-de-los-trabajadores-sus-familias-y-la-comunidad\/<\/a><\/span><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><span>[3]<\/span><\/a> <span><a href=\"https:\/\/www.cerrejon.com\/index.php\/cerrejon-disminuye-provisionalmente-sus-operaciones\/\">https:\/\/www.cerrejon.com\/index.php\/cerrejon-disminuye-provisionalmente-sus-operaciones\/<\/a><\/span><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><span>[4]<\/span><\/a> E-Mail Antwort von In\u00e9s Andrade, CSR-Verantwortliche bei Cerrej\u00f3n, 25. M\u00e4rz 2020.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><span>[5]<\/span><\/a> Dieser Abschnitt beruht auf Mail- und Whatsapp-Austausch mit NGO-VertreterInnen, sozialen F\u00fchrungspersonen und Bewohnern der Gemeinschaften. Namen werden aus Sicherheitsgr\u00fcnden nicht genannt.<\/p>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_button url_new_window=&#8220;on&#8220; button_text=&#8220;Download als PDF&#8220; button_alignment=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.3.4&#8243; custom_button=&#8220;on&#8220; button_text_size=&#8220;16px&#8220; button_bg_color=&#8220;#55677f&#8220; button_border_width=&#8220;2px&#8220; button_border_color=&#8220;rgba(0,0,0,0)&#8220; button_border_radius=&#8220;0px&#8220; button_letter_spacing=&#8220;4px&#8220; button_font=&#8220;Source Sans Pro|700||on|||||&#8220; button_icon=&#8220;%%266%%&#8220; button_icon_color=&#8220;#ffffff&#8220; button_icon_placement=&#8220;left&#8220; background_layout=&#8220;dark&#8220; custom_margin=&#8220;||&#8220; custom_padding=&#8220;12px|87px|12px|87px|true|true&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; locked=&#8220;off&#8220; button_url=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Cerrejon-und-Corona.pdf&#8220;]\r[\/et_pb_button][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Cerrejon-Corona.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.3.4&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/PHOTO-2020-03-17-23-08-13.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.3.4&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_sidebar area=&#8220;et_pb_widget_area_1&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][\/et_pb_sidebar][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Guajira ist schlecht auf das Corona-Virus vorbereitet. 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