{"id":6679,"date":"2020-01-27T09:21:00","date_gmt":"2020-01-27T08:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.askonline.ch\/?p=6679"},"modified":"2020-02-03T09:30:47","modified_gmt":"2020-02-03T08:30:47","slug":"kakao-statt-koka-resistenz-im-cauca","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/feature\/kakao-statt-koka-resistenz-im-cauca","title":{"rendered":"Kakao statt Koka &#8211; Resistenz im Cauca"},"content":{"rendered":"\n\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_5,2_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; custom_margin=&#8220;-22px|auto||auto||&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_post_title author=&#8220;off&#8220; categories=&#8220;off&#8220; comments=&#8220;off&#8220; featured_image=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; title_font=&#8220;|800|||||||&#8220; title_text_color=&#8220;#f39900&#8243; custom_padding=&#8220;||10px||false|false&#8220; border_width_bottom=&#8220;2px&#8220; border_color_bottom=&#8220;#f39900&#8243;][\/et_pb_post_title][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.1&#8243; text_font=&#8220;Noto Serif||||||||&#8220;]<p><em>Von Lisa Alvarado<\/em><\/p>\n<p>Im Rahmen einer Serie zum Thema Menschenrechte im Kontext des Postkonflikts hat VerdadAbierta eine Reihe von Artikeln ver\u00f6ffentlicht, welche den Alltag und die Lebensrealit\u00e4t von Menschen auf dem Land zeigen. Eine dieser Geschichten [1] wird hier pr\u00e4sentiert. Es geht um Widerstand und Hoffnung, aber auch um Resignation und die komplexe Realit\u00e4t in abgelegenen Gebieten Kolumbiens.<\/p>\n<p>\u201eEines Tages wird es hier keine Koka mehr geben, und was tun wir dann? Von was leben wir dann?\u201c Dies war die Antwort von \u00d3scar Delgado auf die Frage, weshalb sie trotz aller Schwierigkeiten und Bedrohungen darauf bestehen, Kakao statt Koka anzupflanzen. \u00d3scar, sowie seine Freunde \u00c1lvaro Araujo und Fabio Castro sind Mitglieder der Kakaovereinigung der Region R\u00edo Huisit\u00f3 (AsoHuisit\u00f3 Cacao Top\u00e9). Sie treffen sich jeden Sonntag auf dem Markt in Huisit\u00f3, Cauca, um den Kakao zu empfangen, zu w\u00e4gen und den anderen Mitgliedern sowie Bauern der Region abzukaufen. \u201eDie Bedrohung durch Ausrottung der Koka besteht hier schon lange, und wenn du dann nichts Legales hast, was bleibt dir? Nichts.\u201c meint auch Fabio, Pr\u00e4sident der Vereinigung.<br \/> Huisit\u00f3 ist ein D\u00f6rfchen in der Gemeinde El Tambo im Departement Cauca, welches seit den 1980er Jahren, als die Koka die Subsistenzkulturen ersetzt hatte, immer wieder von gewaltsamen Ausrottungskampagnen heimgesucht wurde. Seit 1998 gibt es eine Strasse bis nach Huisit\u00f3, die allerdings bis heute ungeteert geblieben ist. Obwohl die Strasse den Transport von Marktprodukten \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht hat, ist es immer noch eine \u00fcber dreist\u00fcndige Reise von El Tambo aus.<\/p>\n<p>\u201eBei uns markiert der Staat seine Pr\u00e4senz mit Glyphosat\u201c, witzelt Fabio und hat damit nicht Unrecht. Seit 2001 gibt es in Huisit\u00f3 keinen elektrischen Strom mehr; erst vor zwei Jahren wurde ein Abwassersystem installiert \u2013 von den Dorfbewohnern finanziert. Ebenfalls fehlt eine Anlage um das Trinkwasser zu filtern und der Abfall wird von einer lokalen Familie gesammelt. Die territoriale Kontrolle wurde seit den 60er Jahren von Guerrillagruppen ausge\u00fcbt: zuerst durch die FARC, ab 2002 nach mehreren K\u00e4mpfen dann durch das ELN. Somit befindet sich Huisit\u00f3 in einer der sogenannten roten Zonen Kolumbiens, was den Zugang f\u00fcr staatliche und internationale Institutionen erschwert.<\/p>\n<p>Ende M\u00e4rz 2010, w\u00e4hrend des letzten Amtsjahres von Alvaro Uribe, gab es dann wie erwartet eine manuelle Ausrottungsaktion der Kokapflanzen unter der Fahne des Plan Colombia, einem bilateralen Abkommen zwischen Kolumbien und der USA als Teil einer Anti-Drogen Strategie. Zwei Monate dauerte die Ausrottungsaktion, w\u00e4hrend der sich Unsicherheit und Angst unter den Bewohnern breit machten. Der H\u00f6hepunkt war der 15. Mai, als ein Polizist w\u00e4hrend einer Konfrontation mit dem ELN ums Leben kam und zwei weitere verletzt wurden.<br \/> In jeder ausgerissenen Kokapflanze sah Alvaro Araujo sein Kapital aus \u00fcber zehn Jahren Arbeit verschwinden und zum Schluss blieb den meisten Dorfbewohner absolut nichts mehr \u00fcbrig. \u201eWir wurden zerst\u00f6rt; es gab sogar solche unter uns, die wirklich auch physisch Hunger litten.\u201c Verschuldet und ohne andere Einkommensm\u00f6glichkeiten verliessen viele ihre Fincas und begannen in El Tambo oder Popay\u00e1n ein neues Leben. Obwohl der Staat versicherte, dass die Ausrottungsaktionen von alternativen Entwicklungsprogrammen begleitet w\u00fcrden, kamen diese nie in Huisit\u00f3 an.<\/p>\n<p>Ein Milit\u00e4rbeamter, der die Ausrottungsaktion in Huisit\u00f3 f\u00fchrte, hatte Alvaro empfohlen, wieder Koka anzupflanzen, sobald die Armee weg w\u00e4re. Schliesslich sei die Wahrscheinlichkeit gering, dass sie in weniger als zehn Jahren zur\u00fcckk\u00e4men. Aber Alvaro hatte genug von der Koka und beschloss, endlich auf den Traum seiner Tochter zu h\u00f6ren. Diese hatte bereits zwei Jahre davor verk\u00fcndet, dass sie eine Kakaofarm aufbauen m\u00f6chte, wie in der Fernsehserie, die sich die Familie seinerzeit anschaute. Zusammen mit der Mutter und Schwester machten sie sich auf die Suche nach Nachbarn, die ihnen Kakaosamen verkaufen konnten und sie begannen, im kleinen Rahmen Kakaob\u00e4ume zu z\u00fcchten. \u201eDort unten hatten wir eine kleine Baumschule, und sie wuchsen, sehr sch\u00f6n! Diese Kakaob\u00e4ume bl\u00fchten schon nach einem Jahr, und bald gaben sie auch etwas Fr\u00fcchte.\u201c Doch Papa Alvaro fand, es sei eine Verschwendung, Boden zu geben f\u00fcr eine Pflanze, die so viel Zeit und Arbeit ben\u00f6tigte. Kurzerhand bespr\u00fchte er 2009 die 500 Jungb\u00e4ume, die die Frauen ges\u00e4t hatten, und t\u00f6tete sie allesamt. Seine Tochter liess sich aber nicht beirren und s\u00e4te erneut fast genauso viele Kakaopflanzen, diesmal etwas weiter von ihrem Haus entfernt. \u201eAls sie dann die Koka ausrotteten, da suchten alle wie verr\u00fcckt nach Alternativen\u201c, erinnert sich die Mutter lachend.<br \/> So kam es, dass sich einige Familien nach der Ausrottung an den Kakao erinnerten, von dem ihre Eltern und Grosseltern vor der Einf\u00fchrung der Koka lebten. Einige hatten immer noch ein paar produktive Kakaob\u00e4ume auf ihren Fincas, Relikte aus einer vergangenen Zeit. So wurde die Frage nach einer Alternative zur Koka mit Kakao beantwortet.<\/p>\n<p>Da sich niemand mehr daran erinnern konnte, wie man den Kakao am besten kultiviert und kommerzialisiert, fragten sie Jorge Giraldo, ein Agronom aus dem Cauca und ein alter Freund, um Rat. Mit seiner Hilfe wurde ein Besuch auf der Finca Tierradura in der Gemeinde Miranda organisiert, wo interessierte Huisite\u00f1os die neusten Techniken und Praktiken im Kakaoanbau kennenlernen konnten. Dort erhielten sie auch die ersten Samen f\u00fcr die eigene Produktion.<br \/> W\u00e4hrend zu Beginn die gr\u00f6sste Unterst\u00fctzung von Fedecacao, dem nationalen Kakaoverband, kam, wurde dann 2011 die lokale AsoHuisit\u00f3 Cacao Top\u00e9 gegr\u00fcndet. F\u00fcr Dumael Flores, auch eines der Mitglieder, bedeutete die Gr\u00fcndung von AsoHuisit\u00f3 nicht nur einen Rettungsring in der schwierigen \u00f6konomischen Situation, sondern entwickelte sich auch zu einem Instrument, um den Gemeindezusammenhalt zur\u00fcckzuholen. F\u00fcr ein Kilogramm Kakao erhielt man umgerechnet zwar nur ca. 1.70 CHF. Ein Kilogramm Kokapaste hingegen kostete laut Duamel ca. 930 CHF. \u201eIch glaube, jemand der hier mit dem Kakao zu \u00fcberleben versucht, ist mehr wert als jemand, der die 1000 Franken nimmt, sie in Bars und mit Frauen verschleudert und zum Schluss sogar ohne Nahrungsmittel nach Hause kommt. Das wenige Geld, das man mit dem Kakao verdient, wertsch\u00e4tzt man daf\u00fcr auch.\u201c Auch f\u00fcr die Umwelt ist der Anbau von Kakao besser als Koka. Kakaob\u00e4ume brauchen Schatten, weshalb keine B\u00e4ume f\u00fcr die Plantagen gef\u00e4llt werden m\u00fcssen. Zudem k\u00f6nnen auch Subsistenzpflanzen wie Maniok zwischen den Kakaob\u00e4umen angepflanzt werden.<\/p>\n<p>Auf der Finca von Dumael findet man 3.5 ha Kakaob\u00e4ume und etwa 1 ha Kokapflanzen. Dies ist repr\u00e4sentativ f\u00fcr die meisten Fincas in Huisit\u00f3. Dies mag auf den ersten Blick kontraproduktiv erscheinen, ist doch ein Ziel der AsoHuisit\u00f3, mithilfe des Kakaos die Kokapflanzungen abzuschaffen. Dumaels Antwort auf diese Widerspr\u00fcchlichkeit zeigt eine gewisse Resignation. \u201eHier ist es sehr schwierig, legal zu arbeiten. Die staatliche Unterst\u00fctzung fehlt komplett. Dazu kommt, dass es in dieser abgelegenen Region schwierig ist, Hilfsarbeiter zu finden. Die, die bis hierher kommen, verlangen Tagesans\u00e4tze, die f\u00fcr die Koka gelten. W\u00e4hrend ein Tageslohn f\u00fcr Kakaopfl\u00fccker normalerweise h\u00f6chstens 12 Franken betr\u00e4gt, verdienen Kokapfl\u00fccker bis zu 40 Franken pro Tag. Die werden f\u00fcr 12 Franken keine Machete schwingen. Deshalb wurde hier auch die Nahrungsmittelproduktion aufgegeben. Mit dem Verkauf von Koka kann man sich alles kaufen. Fr\u00fcher exportierten wir von hier K\u00e4se und Mais. Heute essen wir Bananen aus Ecuador; in einer Zone wo Bananenstauden wunderbar gedeihen w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<p>Die Aussagen von Dumael best\u00e4tigen die Untersuchungen, die Luis Alfredo Londo\u00f1o von der Universidad del Cauca realisiert hat. \u201eDie Kulturpflanze, die \u00f6konomisch die Kokapflanze ersetzt, gibt es nicht. Der viel zu hohe Preis f\u00fcr die Kokapflanze kommt von ihrem illegalen Charakter, und kein legales Produkt erreicht einen so hohen \u00f6konomischen Wert.\u201c F\u00fcr ihn besteht deshalb auch ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Aufkommen dieser Pflanzungen und der Krise im Agrarsektor. \u201eWir befinden uns unbestreitbar im R\u00fcckgang. Wir m\u00fcssen das Thema der illegalen Pflanzungen als Land, als Gesellschaft, als Staat, als Wissenschaft in all seinen Dimensionen verstehen. Es wird stigmatisiert und verteufelt, aber niemand unternimmt etwas. Wir sind soweit, dass nicht einmal mehr die Wissenschaft das Thema aufgreifen will, weil es aus den Sph\u00e4ren der politischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Diskussion entflohen ist und stattdessen Eingang gefunden hat in einem Terrain der Illegalit\u00e4t und des Konflikts, indem es als Thema der \u00f6ffentlichen Ordnung behandelt wird.\u201c<\/p>\n<p>In Huisit\u00f3 eine Kakaovereinigung aufzubauen ist nicht nur bewundernswert wegen der Absenz des Staates. Huisit\u00f3 befindet sich auch geographisch gesehen an einem strategischen Ort f\u00fcr den illegalen Drogenhandel. Das Tal des Huisit\u00f3 Flusses ist eines der wenigen, die in Ost-West Richtung verlaufen und dann in das Tal des Micay Flusses einm\u00fcnden. Somit bilden diese T\u00e4ler wichtige Verbindungsrouten zwischen dem Osten Kolumbiens und der Westk\u00fcste, von wo Drogen per Schiff nach Norden geschmuggelt werden. Momentan wird diese Route vom ELN kontrolliert, was das Wachstum und die Entwicklung der AsoHuisit\u00f3, sowie des D\u00f6rfchens im Gesamten behindert. Beispielsweise ist es f\u00fcr die Bewohner schwierig, ihre L\u00e4ndereien zu legalisieren, was wiederum Auswirkungen darauf hat, wer Kredite f\u00fcr produktive Projekte von der Agrarbank erh\u00e4lt. Die Gemeine El Tambo, wo Huisit\u00f3 dazugeh\u00f6rt, ist auch Teil eines PDET (Entwicklungsprogramm mit territorialem Fokus). Allerdings waren zum Zeitpunkt, als der Artikel geschrieben wurde, keine n\u00e4heren Infos bekannt \u00fcber den gegenw\u00e4rtigen Stand der Umsetzung. Ein weiteres Programm, das die Regierung im Rahmen des Friedensabkommens umsetzen muss, ist der Integrale Nationale Substitutionsplan (PNIS), um Alternativen f\u00fcr den Anbau von Pflanzen f\u00fcr die Drogenproduktion zu schaffen. Dieser Plan wurde zwar in der Gemeindehauptstadt El Tambo vorgestellt, und auch Repr\u00e4sentanten aus Huisit\u00f3 nahmen daran teil. Allerdings befindet sich das Projekt momentan im Stillstand, da die n\u00f6tigen Ressourcen fehlen. Viele der teilnehmenden Bauern haben erst zwei oder drei der halbj\u00e4hrlichen Zahlungen erhalten. Jorge Giraldo meint dazu: \u201eEs geht nicht nur darum, auszurotten, sondern auch Alternativen zu schaffen. Wenn der Staat eine koh\u00e4rente Politik der Produktion, Transformation und Kommerzialisierung von Produkten wie dem Kakao f\u00fchren w\u00fcrde, zusammen mit einer Strategie, wie man den Wiederanbau von Koka verhindern k\u00f6nnte, w\u00e4re es m\u00f6glich, aus dem Teufelskreis auszubrechen.\u201c<\/p>\n<p>Unterdessen versuchen viele Menschen auf dem Land, die Sache selber in die Hand zu nehmen. So auch die AsoHuisit\u00f3-Mitglieder. Mithilfe von internationaler Unterst\u00fctzung und teilweise auch etwas staatlichen Ressourcen halten sie sich \u00fcber Wasser. Was momentan noch fehlt, sind Ressourcen um Maschinen zu kaufen. Damit m\u00f6chten die Mitglieder der Vereinigung selber Schokolade herstellen. Ein Pilotprojekt gab es bereits, und die Huisite\u00f1os werden ihren Traum weiter verfolgen.<\/p>\n<p>[1]\u00a0<a href=\"https:\/\/verdadabierta.com\/especiales-v\/2018\/ddhh-posconflicto-colombiano\/ferrea-resistencia-cacaoteros-huisito.html\">https:\/\/verdadabierta.com\/especiales-v\/2018\/ddhh-posconflicto-colombiano\/ferrea-resistencia-cacaoteros-huisito.html<\/a><\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][et_pb_button button_url=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Monatsbericht-Huisit\u00f3.pdf&#8220; url_new_window=&#8220;on&#8220; button_text=&#8220;Download als PDF&#8220; button_alignment=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.1&#8243; custom_button=&#8220;on&#8220; button_text_size=&#8220;16px&#8220; button_bg_color=&#8220;#55677f&#8220; button_border_width=&#8220;2px&#8220; button_border_color=&#8220;rgba(0,0,0,0)&#8220; button_border_radius=&#8220;0px&#8220; button_letter_spacing=&#8220;4px&#8220; button_font=&#8220;Source Sans Pro|700||on|||||&#8220; button_icon=&#8220;%%266%%&#8220; button_icon_color=&#8220;#ffffff&#8220; button_icon_placement=&#8220;left&#8220; background_layout=&#8220;dark&#8220; custom_margin=&#8220;||&#8220; custom_padding=&#8220;12px|87px|12px|87px|true|true&#8220; locked=&#8220;off&#8220;]\r[\/et_pb_button][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Huisit\u00f36.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.1&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Huisit\u00f34.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.1&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Huisit\u00f32.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.1&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Huisit\u00f33.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.1&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Huisit\u00f31.png&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; force_fullwidth=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.1&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_sidebar area=&#8220;et_pb_widget_area_1&#8243; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243;][\/et_pb_sidebar][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen einer Serie zum Thema Menschenrechte im Kontext des Postkonflikts hat VerdadAbierta eine Reihe von Artikeln ver\u00f6ffentlicht, welche den Alltag und die Lebensrealit\u00e4t von Menschen auf dem Land zeigen. Eine dieser Geschichten wird hier pr\u00e4sentiert. Es geht um Widerstand und Hoffnung, aber auch um Resignation und die komplexe Realit\u00e4t in abgelegenen Gebieten Kolumbiens.<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":6685,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"1080","footnotes":""},"categories":[59,19],"tags":[127,125,126],"class_list":["post-6679","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-drogenproblematik","category-feature","tag-cauca","tag-huisito","tag-kakao"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6679","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6679"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6679\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6692,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6679\/revisions\/6692"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6685"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6679"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6679"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kolko.net\/askonline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6679"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}